XXXI Olympische Spiele 2016, Rio de Janeiro

zurück zur Übersicht         Last updated: 26.03.2017

Tennis Herren Einzel Gold: Andy Murray GBR Silber: Juan Martin Del Potro ARG Bronze: Kei Nishikori JPN

Andy MurrayAndy MurrayJamie MurrayRohan Bopanna, Kristina Mladenovic, Heather WatsonFabio FogniniAndy Murray
Andy Murray GBR (ATP 2) - Fabio Fognini ITA (ATP 41)   6:1 2:6 6:3
Nach dem Regen am Mittwoch (Bilder 1-2) ging es ab Donnerstag endlich los! Meinen ersten Besuch auf dem Centre Court legte ich ein als ein Breakrückstand im zweiten Satz gegen Murray auf der Anzeigetafel erschien. Glücklicherweise war mein Platz genau neben zwei britischen Fans (die sich notabene auf den Centre Court geschlichen hatten) und so erhielt Murray meinen vollen Support. Ich war gar in meinem Schweizer Olympiatennisshirt die britische Fahne schwenkend im TV zu sehen (Bilder 12-13). Es begann alles mit den Olympischen Spielen 2012, wo Murray nach dem gegen Federer verlorenen Wimbledonfinal einen Monat zuvor erstmals die Unterstützung seines Landes voll spüren durfte. Das Jahr darauf gewann er mit der gleichen Unterstützung Wimbledon. Er verschrieb sich dem Davis Cup und gewann diesen im letzten Jahr. In diesem Jahr war er in beiden Runden mit dabei. Zu Hause spielte er gegen Japan, auswärts eine Woche nach dem Wimbledonsieg musste er sich schonen, flog aber mit dem Team nach Serbien und unterstützte die Mannschaft dort beim ersten Sieg in der Weltgruppe ohne ihn seit vierzehn Jahren. In Rio de Janeiro war Kyle Edmund am Mittwoch noch als Sparringpartner für Murray mit dabei beim kurzen Volleytraining am verregneten Mittwoch (Bild 1). Der Geist im britischen Tennis stimmt. Wobei der britische Tennisverband LTA dank den Wimbledonmillionen natürlich auch gut gebettet ist.
Fognini hatte eine durchzogene Saison, konnte vor drei Wochen in Umag auf Sand aber einen Turniersieg feiern. Privat hat der 29-jährige Italiener im Juni seine Landsfrau und US Open-Siegerin 2015, die fünf Jahre ältere und mittlerweile zurückgetretene Flavia Pennetta, geheiratet. Er ist ein launischer Spieler und ist er erst richtig heiss gelaufen, so kann er für jeden Gegner äusserst gefährlich sein. Fognini brachte Murray in dieser Phase des Spiels in Bedrängnis. 2014 hatte Fognini Murray zum Beispiel in der vorentscheidenden Partie des Viertelfinals im Davis Cup zu Hause auf Sand besiegt. Doch ihm fällt es schwer mit messerscharfer Konzentration und Leistung über zweieinhalb Stunden auf höchstem Niveau zu spielen. So nahm er Murray tatsächlich sieben Games in Folge ab, vom 2:2 im zweiten Satz bis zum 3:0 im dritten Satz. Danach sicherte sich Murray aber die nächsten sechs Games in Folge zum Sieg. Das war eng gewesen für den Weltranglistenzweiten.
Andys Bruder, der Doppelspieler Jamie Murray (Bild 8), gewann in diesem Jahr mit dem Brasilianer Soares sein erstes Grand Slam-Turnier in Australien und wurde zur Nummer 1 in der Doppelweltrangliste. In Rio de Janeiro schied das Bruderpaar in der ersten Runde gegen die Brasilianer Bellucci/Sa aus.

Steve JohnsonAndy Murray
Andy Murray GBR (ATP 2) - Steve Johnson USA (ATP 22)   6:0 4:6 7:6
Murray musste auch am Freitag über drei Sätze gehen im Spiel auf Court 1.
Ich mag Johnson, weil er das Maximum aus seinen Möglichkeiten herausholt. Im Doppel hat er sich mit Sock die Bronzemedaille erspielt.
Murray hat in seiner Karriere den Kleiderausrüster von Fred Perry zu Adidas und dann zu Under Armour gewechselt. In Rio de Janeiro trat er im offiziellen Olympiatennisshirt des Team GB Ausrüsters Adidas an. Ausserdem war der Olympiasieger von 2012 der Fahnenträger für die Briten bei der Eröffnungsfeier. Grossbritannien hatte vor vier Jahren 29 Goldmedaillen gewonnen. Die Auswahl für diese Ehre war also gross. Als BBC Sports Personality of the Year der Jahre 2013 und 2015 ist Murray einer der herausragenden Sportler von der Insel.

Thomaz BellucciThomaz BellucciRafael NadalRafael NadalThomaz BellucciThomaz Bellucci
Rafael Nadal ESP (ATP 5) - Thomaz Bellucci BRA (ATP 55)   2:6 6:4 6:2
Mit je drei Matchgewinnen traten Nadal und Bellucci zum Viertelfinal an. Der Brasilianer hatte bei seinem Heimspiel bereits ordentlich Selbstvertrauen tanken können. Bei sehr guter Stimmung auf dem Centre Court hatte der Brasilianer im Duell der Linkshänder so wie er auftrat eine echte Siegchance. Aber es war auch beeindruckend wie stabil Nadal nach seiner langen Pause bereits wieder spielte. Seit seiner Aufgabe in Roland Garros Ende Mai aufgrund einer Handgelenkverletzung hatte er bis zu den Olympischen Spielen kein Match bestritten. Der Olympiasieger von 2008 im Einzel war der Fahnenträger Spaniens bei der Eröffnungsfeier. Neben ihm fiel diese Ehre auch den Tennisspielern
Gilles Muller für Luxemburg und Caroline Wozniacki für Dänemark zu.
Die Bilder 1-2 zeigen ihn nach seinem Sieg in der dritten Runde über Goffin. Auf den Bilder 13-14 ist beim Besuch des gemischten Doppels zwischen Brasilien und den USA zu sehen.

Kei NishikoriGael MonfilsGael MonfilsGael MonfilsKei NishikoriKei Nishikori
Kei Nishikori JPN (ATP 6) - Gael Monfils FRA (ATP 11)   7:6 4:6 7:6
In engen Matches auf höchstem Niveau mit beiden Spielern in Topform zeigt sich wer das Zeug hat um etwas Grosses zu gewinnen. Monfils war den ganzen dritten Satz hindurch stabil bis zum eigenen Matchball bei 6:5 im Tie-Break. Dort servierte er einen Doppelfehler. Nach diesem Missgeschick packte der spätere Bronzemedaillengewinner aus Japan zu.


Juan Martin Del Potro ARG (ATP 145) - Roberto Bautista Agut ESP (ATP 16)   7:5 7:6
Ein Unding war, dass Court 2 am Freitag erst am Vorabend noch zu einer separat verkauften Veranstaltung umgewandelt wurde. Ursprünglich hätte auf Court 2 am Freitag gar nicht mehr gespielt werden sollen. Doch der Regen vom Mittwoch drängte das Programm etwas zusammen. Aus organisatorischen oder sicherheitstechnischen Gründen hätte Court 2 aus meiner Sicht problemlos als Aussenplatz gelten können mit freier Sitzplatzwahl. Aber da hatten wohl irgendwelche Funktionäre etwas dagegen. So spielten Del Potro und Bautista Agut vor fast leeren Rängen und einige argentinische Fans versuchten vom Stadionrand des Centre Courts aus das Geschehen auf Court 2 mit zu verfolgen. Sie hatten folgende miserable Sicht wie ich sie auf obigem Bild festhielt.

Andy MurrayKei NishikoriKei NishikoriAndy MurrayAndy Murray
Andy Murray GBR (ATP 2) - Kei Nishikori JPN (ATP 6)   6:1 6:4
Diesmal hatte Murray keine schwache Phase eingezogen, sondern gegen Nishikori eiskalt durchgezogen. Ich sagte den Briten neben mir sie sollen auch ihre Flaggen hochhalten und tatsächlich spielte Murray einen der drei signierten Bälle nach dem Spiel direkt in unsere Richtung. Unglaublich wie genau er den Ball bis zu uns hoch in den zweiten Stock des Stadions platzierte. Leider haben wir uns zu Zweit auf den Ball gestürzt und so landete er letztendlich bei einem lachenden Dritten in der Reihe unter uns. Das war aber auch ein Brite und wir konnten dann immerhin jeder noch ein Foto machen mit dem Ball (Bilder 16-17) und viele andere Zuschauer ergriffen ebenfalls die Gelegenheit. Bereits tags zuvor hatte mir Heather Watson ihren signierten Ball zugespielt als ich mit dem Union Jack dastand. Sie musste zwar nur über zehn Meter hinweg spielen, schoss den Ball aber genau in meine Hände.
Die Organisatoren von Tokio 2020 waren in Rio de Janeiro bereits auf Erkundungstour (Bilder 7-8). Es wurden im Stadion Zugänge, Beschriftungen und alles Mögliche fotografiert und notiert, um möglichst viel profitieren zu können.

Juan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroJuan Martin Del Potro
Juan Martin Del Potro ARG (ATP 145) - Rafael Nadal ESP (ATP 5)   5:7 6:4 7:6
Schiedsrichter James Keothavong fand bei 4:3 im ersten Satz die richtigen Worte: "Ladies and Gentleman, this is a tennis match, please respect both players".
Ich gehe nicht zu einem Tennisspiel um mitzuerleben wie ein Spieler nach starken Aktionen ausgebuht wird bloss weil aus dem Nachbarland kommt. Ich hatte mir ernsthaft überlegt den Centre Court zu verlassen und auf Court 1 vorbeizuschauen um zu sehen wie gross das Veilchen am Auge von Hlavackova sein würde nach dem gestrigen Rencontre mit dem von Martina Hingis vollierten Tennisball. Denn neben den Buhs gegen Del Potro war da auch noch Nadal, der viel zu lange Zeit benötigte bis er endlich wieder einen Aufschlag ausführte. Kurzum: Das Match sagte mir überhaupt nicht zu.
Dann kam ich lange ins Gespräch mit einem tennisangefressenen Brasilianer und später noch mit einer Schweizerin und als endlich der dritte Satz begann war das Match plötzlich auf einem ganz anderen Niveau! Mit dem Break von Del Potro zum 5:4 und dem Rebreak von Nadal nahm die tolle Partie ihren Lauf. Beim nächsten Aufschlag Nadal wehrte er ein 0:40 ab und die Entscheidung musste im Tie-Break fallen.
Mit dem Küssen des i-Punktes auf dem Rio2016-Schriftzug (Bilder 19-21) sicherte sich der Argentinier den verdienten Siegesapplaus des brasilianischen Publikums und zeigte was der Olympische Geist bedeutet. Glücklicherweise ist Delpo ein ruhiger Typ. Hätte er den Sock gemacht und das Publikum etwas provoziert, wäre diese Partie sehr unschön geworden und wohl richtig ausgeartet. Trotz seiner ruhigen Art hatte Del Potro immer wieder Energie und Emotionen getankt von den argentinischen Fans nahe hinter dem Schiedsrichterstuhl. Zum Schluss warf sich der Turm aus Tandil geradewegs in diese jubelnde Menge (Bild 25), was der Albtraum eines jeden Sicherheitsbeauftragten ist.
Der 27-jährige Argentinier war die Comebackstory in 2016. Nach zwei Jahren Pause wegen des Handgelenks zeigte er eine tolle Rückkehr. In Wimbledon hatte er Wawrinka besiegt und an den Olympischen Spielen nun Djokovic und Nadal.
Auch für Nadal war es eine märchenhafte Geschichte in Rio de Janeiro. Lange war unklar, ob seine Handverletzung genügend verheilt war. Es war zu vernehmen, dass er an jedem anderen Turnier ausser den Olympischen Spielen zu diesem Zeitpunkt noch nicht angetreten wäre. Im Einzel musste er sich mit dem vierten Rang begnügen. Doch im Herren Doppel gewann er zusammen mit Marc Lopez (Bild 12) Gold.
Wenn man von Tennis und Brasilien spricht, darf natürlich Gustavo Kuerten nicht fehlen. Er amtete als Kommentator (Bild 11).

Nachtrag November 2016: Zum Jahresende durfte Comebacker Del Potro mit Argentinien den ersten Davis Cup-Titel der Landesgeschichte feiern. Fünf Finalteilnahmen hatten die Gauchos dafür benötigt (2016, 2011, 2008, 2006 und 1981). Schade dass sich David Nalbandian diesen Traum während seiner aktiven Laufbahn nicht hatte erfüllen können. Er musste drei Finalniederlagen federführend miterleben.


House of Switzerland
Andy Murray GBR (ATP 2) - Juan Martin Del Potro ARG (ATP 145)   7:5 4:6 6:2 7:5
Für den Sonntag hatte ich kein Tennisticket. Priorität behielt für mich an jenem Tag trotzdem allem das Kunstturnen, wo es im Sprungfinal eine Medaille für die Schweiz gab. Nach dem Kunstturnen unternahm ich einen Versuch, um auf die Tennisanlage und in das Tennisstadion zu kommen. Die Veranstaltung war zwar ausverkauft, aber es gab unzählige freie Sitzplätze im Stadion. Leider waren die Eingänge für den Finaltag sehr gut besetzt und daher bot sich keine Möglichkeit für mich. So nutzte ich den Abend für einen Besuch im House of Switzerland, wo der Final im Herren Einzel auf Grossleinwand übertragen wurde.

 

 Herren Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  Viertelfinal  Halbfinal  Final
 Juan Martin Del Potro ARG -
 Novak Djokovic SRB (1)
 7:6 7:6
 Juan Martin Del Potro ARG -
 Joao Sousa POR
 6:3 1:6 6:3
 Juan Martin Del Potro ARG -
 Taro Daniel JPN (ITF)
 6:7 6:1 6:2
 Juan Martin Del Potro ARG -
 Roberto Bautista Agut ESP (10)
 7:5 7:6
 Juan Martin Del Potro ARG -
 Rafael Nadal ESP (3)
 5:7 6:4 7:6
 Gold:
 Andy Murray GBR (2) -
 
Juan Martin Del Potro ARG
 7:5 4:6 6:2 7:5


 Bronze:
 Kei Nishikori JPN (4) -
 Rafael Nadal ESP (3)
 6:2 6:7 6:3
 Joao Sousa POR -
 Robin Haase NED
 6:1 7:5
 Kyle Edmund GBR -
 Jordan Thompson AUS
 6:4 6:2
 Taro Daniel JPN (ITF) -
 Kyle Edmund GBR
 6:4 7:5
 Taro Daniel JPN (ITF) -
 Jack Sock USA (14)
 6:4 6:4
 Roberto Bautista Agut ESP (10) -
 Andrey Kuznetsov RUS
 6:7 6:2 ret.
 Roberto Bautista Agut ESP (10) -
 Paolo Lorenzi ITA
 7:6 6:2
 Roberto Bautista Agut ESP (10) -
 Gilles Muller LUX
 6:4 7:6
 Paolo Lorenzi ITA -
 Yen-Hsun Lu TPE
 3:6 6:3 6:4
 Gilles Muller LUX -
 Jerzy Janowicz POL
 5:7 6:1 7:6
 Gilles Muller LUX -
 Jo-Wilfried Tsonga FRA (5)
 6:4 6:3
 Jo-Wilfried Tsonga FRA (5) -
 Malek Jaziri TUN
 4:6 7:5 6:3
 Rafael Nadal ESP (3) -
 Federico Delbonis ARG
 6:2 6:1
 Rafael Nadal ESP (3) -
 Andreas Seppi ITA
 6:3 6:3
 Rafael Nadal ESP (3) -
 Gilles Simon FRA (15)
 7:6 6:3
 Rafael Nadal ESP (3) -
 Thomaz Bellucci BRA
 2:6 6:4 6:2
 Andreas Seppi ITA -
 Illya Marchenko UKR
 6:3 3:6 7:6
 Yuichi Sugita JPN (ITF) -
 Brian Baker USA
 5:7 7:5 6:4
 Gilles Simon FRA (15) -
 Yuichi Sugita JPN (ITF)
 7:6 6:2
 Gilles Simon FRA (15) -
 Borna Coric CRO
 6:4 7:6
 Pablo Cuevas URU (11) -
 Nikoloz Basilashvili GEO
 6:3 6:7 6:3
 Thomaz Bellucci BRA -
 Pablo Cuevas URU (11)
 6:2 4:6 6:3
 Thomaz Bellucci BRA -
 David Goffin BEL (8)
 7:6 6:4
 Thomaz Bellucci BRA -
 Dustin Brown GER
 4:6 5:4 ret.
 Dudi Sela ISR -
 Damir Dzumhur BIH
 6:4 6:4
 David Goffin BEL (8) -
 Dudi Sela ISR
 6:3 6:3
 David Goffin BEL (8) -
 Sam Groth AUS (ITF)
 6:4 6:2
 Gael Monfils FRA (6) -
 Vasek Pospisil CAN
 6:1 6:3
 Gael Monfils FRA (6) -
 Rogerio Dutra Silva BRA
 6:2 6:4
 Gael Monfils FRA (6) -
 Marin Cilic CRO (9)
 6:7 6:3 6:4
 Kei Nishikori JPN (4) -
 Gael Monfils FRA (6)
 7:6 4:6 7:6
 Andy Murray GBR (2) -
 Kei Nishikori JPN (4)
 6:1 6:4
 Rogerio Dutra Silva BRA -
 Thomas Fabbiano ITA (ITF)
 7:6 6:1
 Radu Albot MDA (ITF) -
 Teymuraz Gabashvili RUS
 4:6 6:4 6:4
 Marin Cilic CRO (9) -
 Radu Albot MDA (ITF)
 6:3 6:4
 Marin Cilic CRO (9) -
 Grigor Dimitrov BUL
 6:1 6:4
 Philipp Kohlschreiber GER (13) -
 Guido Pella ARG
 4:6 6:1 6:2
 Andrej Martin SVK (ITF) -
 Philipp Kohlschreiber GER (13)
 w.o.
 Kei Nishikori JPN (4) -
 Andrej Martin SVK (ITF)
 6:2 6:2
 Andrej Martin SVK (ITF) -
 Denis Kudla USA
 6:0 6:3
 John Millman AUS -
 Ricardas Berankis LTU
 6:0 6:0
 Kei Nishikori JPN (4) -
 John Millman AUS
 7:6 6:4
 Kei Nishikori JPN (4) -
 Albert Ramos-Vinolas ESP
 6:2 6:4
 David Ferrer ESP (7) -
 Denis Istomin UZB
 6:2 6:1
 Evgeny Donskoy RUS -
 David Ferrer ESP (7)
 3:6 7:6 7:5
 Steve Johnson USA (12) -
 Evgeny Donskoy RUS
 6:1 6:1
 Andy Murray GBR (2) -
 Steve Johnson USA (12)
 6:0 4:6 7:6
 Evgeny Donskoy RUS -
 Jan-Lennard Struff GER
 6:3 6:4
 Gastao Elias POR -
 Thanasi Kokkinakis AUS
 7:6 7:6
 Steve Johnson USA (12) -
 Gastao Elias POR
 6:3 6:4
 Steve Johnson USA (12) -
 Darian King BAR (TRI)
 6:3 6:2
 Benoit Paire FRA (16) -
 Lukas Rosol CZE
 3:6 6:3 6:4
 Fabio Fognini ITA -
 Benoit Paire FRA (16)
 4:6 6:4 7:6
 Andy Murray GBR (2) -
 Fabio Fognini ITA
 6:1 2:6 6:3
 Fabio Fognini ITA -
 Victor Estrella Burgos DOM
 2:6 7:6 6:0
 Juan Monaco ARG -
 Mirza Basic BIH (TRI)
 6:2 6:2
 Andy Murray GBR (2) -
 Juan Monaco ARG
 6:3 6:1
 Andy Murray GBR (2) -
 Viktor Troicki SRB
 6:3 6:2

ITF = ITF Place
TRI = Tripartite Commission Place
A = Alternate

 

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