ATP Acapulco 2019

zurück zur Übersicht         Last updated: 01.05.2019

Kyrgios schlägt sie alle im Herren Einzel - Nick Kyrgios, Rafael Nadal, Stan Wawrinka, Ryan Harrison, Marcel Granollers

Nick KyrgiosNick KyrgiosNick KyrgiosRafael NadalRafael NadalRafael NadalConny Perrin, Cornelia ListerReka-Luca Jani
Nick Kyrgios (ATP 72) - Rafael Nadal (ATP 2)   3:6 7:6 7:6
Es war ganz klar das Match des Turniers. Die Zuschauer waren begeistert auf Rafas Seite. Einige Kyrgios-Fan meldeten sich aber auch lautstark. Ich hatte auch mit ein bisschen Unwissenheit einen Platz deutlich weiter unten eingenommen als was meiner Eintrittskarte entsprochen hätte. Der Zuschauer neben mir unterstützte Kyrgios. Ob er Kyrgios nun gut fand oder einfach Nadal nicht mochte, das weiss ich aber nicht. Bei einem Tweener von Kygrios bei 0:40 meinte er aber zu recht dass die Leute applaudiert hätten, wenn es Nadal gewesen wäre. Aber bei Kyrgios buhten sie. Um meinen guten Platz zu sichern und etwas Neutralität zu bewahren, versuchte ich das Match auch aus objektiver Sicht zu verfolgen und es mit dem Kyrgios-Fan neben mir nicht zu verscherzen.
Beeindruckend ist wie ein Kyrgios mit einem Nadal mithalten kann. Ich hatte Nadal am Vortag beim Einspielen gesehen und da hatte er erst einen Teamkollegen verbraucht und danach kam Ferrer fürs Training und den hatte er auch im Griff. Die Schläge flitzten nur so über das Netz. Aber Kyrgios konnte mit seinen Schlägen dagegenhalten und teilweise zauberte er beinahe aus dem Stand noch irgendwelche verrückte Sachen hervor.
Im zweiten Satz bei 4:4 geriet Kyrgios mit drei uninspirierten Fehler 0:40 in Rückstand und ich dachte schon das sei es gewesen mit der Zweisatzniederlage. Doch glücklicherweise ging es bis in den Tie-Break des dritten Satzes in dem es legendär wurde. Nadal führte mit 6:3 und Kyrgios wehrte den ersten Matchball mit einem eingesprungen Stoppball ab. Bei 4:6 wurde Kyrgios ein Ass aberkannt, weil Rafa noch nicht bereits gewesen war. Bereits zum zweiten Mal in dieser Partie war das passiert und da müsste der Schiedsrichter entweder vorher "wait" sagen wenn er sieht das Nadal die Hand hebt oder sonst Nadal dies nicht zugestehen. Denn die Regel sagt dass sich der returnierende Spieler nach dem Rhythmus des Aufschlägers richten muss. Vor dem zweiten Service wechselte der Australier den Schläger und es folgte ein Volley, der via Netzkante höher wegsprang, aber noch ganz knapp cross ins Feld fiel. Bei 6:5 setzte Nadal einen Longlinepassierball mit der Rückhand ins offene Feld ganz knapp neben die Linie, was auch "Hawk Eye" (bzw. neu "Foxtenn") bestätigte und den frühzeitigen Jubel der Zuschauer stoppte. Bei 6:6 zeigte Nadal Wirkung mit einem Doppelfehler. Beim ersten Matchball von Kyrgios bei 7:6 verfehlte dieser das Ass nur marginal wie die Challenge aufzeigte. Doch der 23-jährige Australier schaffte das grosse Ausrufezeichen mit dem nächsten Ball und schockte damit das Publikum. Eine Mischung aus Buuhhhs und Applaus erntete der polarisierende Kyrgios für seinen Triumph.


Nick Kyrgios (ATP 72) - Stan Wawrinka (ATP 42)   7:5 6:7 6:4
Im dritten Satz als Kyrgios das vorentscheidende Break zum 3:2 geschafft hatte, nahmen seine Returnspiele skurrile Züge an. Humpelnd schleppte er sich von Seitenlinie zu Seitenlinie und gab die Punkte bei 4:2 kampflos ab. Wawrinka ärgerte das ungemein und beim Seitenwechsel bei 4:3 aus Sicht Kyrgios konnte sich der Schweizer kaum beruhigen. Er blickte pausenlos zu Kyrgios rüber ob und wie dieser behandelt wurde und wollte beim Schiedsrichter sicherstellen, dass es für eintretende Müdigkeit und Krampferscheinungen ja keine Verletzungspause geben wird (Bilder 5 und 6). Diese gab es auch nicht. Kyrgios liess sich während des Seitenwechsels nur massieren. Bereits als die beiden beim Seitenwechsel aneinander am Netz vorbei mussten warf ihm Wawrinka einen Blick zu und sagte auch noch etwas zu ihm soweit ich das sah (Bild 4). Da schoss mir in den Kopf dass es in Montreal 2015 ja die Episode gab als Kyrgios beim Abbruchsieg zu Stan noch "mein Kumpel hat mit deiner Freundin..." sagte. Es ging damals um Donna Vekic als die Beziehung von Stan mit ihr noch nicht offiziell war und Kyrgios spielte lediglich darauf an dass sie zuvor mit Kokkinakis zusammen war, aber das lag zeitlich auseinander.
Bei 3:5 hätte der aufgebrachte Wawrinka beinahe sein Aufschlagspiel verloren. Er hielt den Aufschlag und konnte so Kyrgios nochmals testen, ob dieser ausservieren würde. Das tat er einwandfrei. Wawrinka war im letzten Game chancenlos. Nach dem Sieg setzte sich Kyrgios auf die Spielerbank und drehte gar keine Runde mehr auf dem Platz um ins Publikum zu winken. Das wollte er sich und dem Publikum heute nicht geben nach den Buuhhhs von gestern und nachdem er heute für eine obszöne Äusserung verwarnt worden war. Er hatte etwas zu einem Zuschauer gesagt wie es schien.
Im Interview danach auf dem Platz blieb er aber ganz zahm. Nadal und Wawrinka seinen grosse Champions und deshalb hätten sie es auch verdient wenn sie in der Gunst der Fans höher stehen und diese sie lieber gewinnen sehen würden. Und das es halt immer einige Idioten gebe im Publikum die es übertreiben würden. Zu seinen unmotivierten und müden Einlagen im dritten Satz merkte er an dass er gestern gegen Nadal drei Stunden gespielt hatte und heute gegen Wawrinka zweieinhalb Stunden und dass das sehr schwere Partien gewesen seien, die ihren Tribut forderten.

Marcelo MeloAlexander ZverevAlexander ZverevNick KyrgiosNick KyrgiosNick KyrgiosNick KyrgiosNick KyrgiosNick KyrgiosAlexander Zverev, Nick KyrgiosAlexander Zverev, Nick Kyrgios
Nick Kyrgios (ATP 72) - Alexander Zverev (ATP 3)   6:3 6:4
Auch im Halbfinal gegen Isner, das im Tie-Break des dritten Satzes entschieden wurde, war der 23-jährige Australier erneut lange auf dem Platz gestanden. Gegen Nadal, Wawrinka und Isner waren das somit in drei Tagen acht Stunden Tennis auf höchstem Niveau gewesen. In der Begegnung gegen Isner war Kyrgios mit langen schwarzen Leggins unter den Tennishosen angetreten. Hier dürfte es um die Kompression gegangen sein, damit die Müdigkeit in den Beinen nicht zu schnell zu Krämpfen führen würde und es die Bewegungen unterstützt.
Zverev hatte mit seinen Einsätzen in Einzel und Doppel zwar auch viel gespielt, aber sein Weg ins Endspiel war deutlich einfacher gewesen und er meisterte diesen ohne Satzverlust. So wäre der Weg zum Titel für ihn eigentlich geebnet gewesen. Doch nach einem halben Satz lag das Racket von Zverev bereits in Trümmern (Bilder 3 und 4). Dieses eine Break, das er gerade kassiert hatte, wurde zur Vorentscheidung im ersten Satz.
Die Mexikaner unterstützen Zverev bereits die ganze Woche lautstark. Der 21-jährige Hamburger lobte in seiner Dankesrede bei der Siegerehrung, dass er nirgendwo eine solche Energie spüre wie in Mexiko und dass er deshalb auch immer fast eine Woche vor Beginn seines Matches bereits hierher komme. Mein Lieblingsruf der Mexikaner war: "zicke zacke zicke zacke hoy hoy hoy". Das hatten sie wohl irgendwo aufgeschnappt dass das die Deutschen so rufen und riefen es für Zverev! :-) Die Laola-Welle oder auf Englisch "Mexican wave" in Mexiko (Bilder 7-8) gab es auch zu erleben während des Endspiels der Herren. Leider sassen nun Marcelo Melo und Zverevs Vater Alexander Senior und nicht mehr ich auf den Plätzen (Bild 5), auf denen ich zuvor noch das Endspiel im Damen Einzel verfolgen durfte.
Im zweiten Satz wurde der Deutsche gleich zum Auftakt erneut gebreakt. Sein sofortiges Re-Break zum 1:1 sorgte für Spannung. Nun wurde es richtig unterhaltsam. Bei 1:1 15:30 zeigte Kyrgios gegenüber Zverev an, dass ein Aus gegebener Ball an Kyrgios Grundlinie sehr knapp gewesen war. Ob Zverev diesen auch ohne Kyrgios Hinweis gechallengt hätte oder dies zuvor ohnehin bereits getan hatte, konnte ich nicht erkennen. Er gewann die Challenge zum 15:40 und zwei Breakbällen. Doch Kyrgios wehrte die Gefahr ab mit insgesamt drei Stoppbällen bis zum Ende des Games. In dieser Phase wandte er Stoppbälle inflationär an und erwischte Zverev damit mehrheitlich. Beim nächsten Aufschlagspiel lag Kyrgios erneut mit 15:40 hinten und zog den Kopf erneut aus der Schlinge. Mit einem weiteren Break war Kyrgios mit 3 Breaks aus 5 Breakchancen der deutlich effizientere Spieler gewesen als Zverev mit 1 Break aus 8 Breakchancen und somit der verdiente Gewinner.
Nach dem Match fragte die Interviewerin - die notabene schon die ganze Woche übrig wenig Gespür für die richtigen Fragen mit Tennishintergrund gehabt hatte - ob das Publikum ihn im Verlauf der Woche lieben gelernt habe. Er antwortete korrekterweise mit einem süffisanten "I don't think so". Nein, lieben taten sie in nicht. Aber den Respekt für seine Leistung hatte er sich von fast allen verdient. Das hob' auch Zverev in seiner Ansprache hervor, der als Unterlegener den Anfang machte und den Weg für einen sauberen Applaus für Kyrgios ebnete. Zverev sagte dass Kyrgios der absolut richtige Turniersieger sei, da er alle drei anwesenden Top 10-Spieler (Nadal, Zverev und Isner) schlug und dazu noch Wawrinka, der auch ein Grand Slam-Champion ist.
Kyrgios in seiner Ansprache überraschte mit den Worten, dass er dieses Turnier immer spielen werde so lange seine Karriere andauere. Das ist wahrlich eine sehr starke Aussage! Sein Kumpel sei extra aus Australien angereist weil er es hier in Mexiko so möge. Kyrgios nahm den Sombrero zwar relativ schnell wieder ab, weil er sich Sorgen um seine Frisur für die anschliessende Party machte. Doch als ihm der Sombrero aufgesetzt wurde, da kam wirklich das Gefühl auf "er ist einer von uns" (Bilder 21-23). Ich liebe diese Sombrero-Geschichte, weil sie wirklich aussergewöhnlich und so prägnant ist, dass jeder weiss in welchem Land dieser Spieler gerade ein Turnier gewonnen hat.
Die Ansprachen der beiden Finalisten hatten sehr viel klasse. Das ist etwas was bei den Damen leider fehlte. Mit toller Musik und tollen Zusammenschnitten des Turniers auf der Leinwand verabschiedete sich auch das Turnier mit grosser Klasse und Emotionen.
Eine Stunde später etwa um halb zwölf Uhr nachts wurde noch das Herren Doppel gespielt. Am meisten wäre ich gespannt darauf gewesen ob sie wirklich jeden Schnipsel aus den Konfettikanonen bis dahin beseitigen konnten. Aber ich beendete meine Abierto Mexicano de Tenis und ging zurück ins Hotel. Die Zverev-Brüder siegten und so holte sich Sascha doch noch einen Sombrero. Zur Siegerehrung erhielten sie je ein Leibchen der mexikanischen Fussballnationalmannschaft. Eines mit Mischa und eines mit Sascha als Namen auf dem Rücken.

Rafael NadalRafael NadalCarlos MoyaDavid Ferrer
Rafael Nadal (ATP 2), David Ferrer (ATP 145)
Beim Training verbrauchte Nadal erst einen Teamkollegen bevor David Ferrer erschien. Den im Mai in Madrid zurücktretenden 36-jährigen hatte er auch im Griff. Die Schläge flitzten nur so über das Netz. Die Oberarme Nadals waren in jungen Jahren noch viel aufgeblähter, sind aber immer noch beeindruckend und extrem über dem Durchschnitt im Vergleich mit seinen Berufskollegen (Bilder 4-5). Trainer Carlos Moya war am Mittwoch beim Siclo. Allerdings zwei Stunden vor mir. Für diese Promo-Veranstaltung der Organisatoren war Moya natürlich immer noch ein namhafter Gast als ehemaliger Weltranglistenerster und French Open-Sieger von 1998.

Stan WawrinkaStan WawrinkaRyan Harrison
Stan Wawrinka (ATP 42) - Ryan Harrison (ATP 93)   6:4 7:6
Jetzt war zu sehen warum Harrison in seiner ersten Qualifikationsrunde so unzufrieden über sein Spiel gewesen war. Denn mit dieser Leistung reicht es dann einfach nicht gegen bessere Spieler. Mit einem Aufschlagverlust gab er das erste Spiel der Partie ab. Damit war der erste Satz dann bereits auch schon weg. Solch' unausgeschöpftes Potential muss einen Spieler ärgern, denn sonst wäre das bereits sein Ende.
Ich hatte nun endlich meinen richtigen Platz gefunden an diesem Montagabend. Aus so einer Zuschauerposition macht es doch deutlich mehr Spass. Allerdings war ich noch angeschlagen von den Klimaanlagen und ging nach dem ersten Satz zurück zum Hotel. Ich sah dass es im zweiten Satz auf beiden Seiten ein Break gab und sich Wawrinka mit 8:6 im Tie-Break durchsetzte.

Ryan HarrisonRyan HarrisonJuan Alejandro HernandezJuan Alejandro HernandezRyan HarrisonRyan HarrisonJuan Alejandro HernandezJuan Alejandro HernandezJuan Alejandro Hernandez
Ryan Harrison (ATP 92) - Juan Alejandro Hernandez (ATP -)   7:5 6:2
Harrison war nicht zufrieden mit seinem Spiel. Immer wieder suchte er den Kontakt mit seinem Vater Pat und seiner Ehefrau Lauren (Bild 5) um ihnen mitzuteilen was ihn bewegte. Eine Antwort dürfen diese natürlich nicht geben ausser einem zur Kenntnis nehmen oder einem Anfeuern. Ich schicke ihn links und rechts und links und rechts und alles kommt zurück. So deutete ich eine Geste mit seinem Racket, nachdem er einen Punkt dominiert aber verloren hatte, weil er in seiner Ungeduld zu einem misslungenen Stoppball angesetzt hatte. Ob es nun Ungeduld war, fehlende Präzision, Schlaghärte oder Spielintelligenz bei seinen eigenen Schlägen oder einfach sehr starke Gegenwehr auf der anderen Seite, bleibt bis zu einem gewissen Teil offen.
Sicherlich hat der 26-jährige Texaner höhere eigene Ansprüche als gegen einen 19-jährigen bei dessen ATP-Debüt in seinem Heimatort so in Bedrängnis zu kommen. Als ich bei 3:4 zum Match kam, konnte Hernandez im ersten Satz jeweils mit seinem Aufschlag nachziehen und das Publikum begleitete ihn beim Gang vom Seitenwechsel zum Aufschlag jeweils mit einem "Mexico! Mexico! Mexico!". Hernandez war schnell unterwegs und beging auch in der Defensive kaum Fehler. Seine Bälle waren vielfach zu kurz und landeten nur etwa auf der Aufschlaglinie, was wenn man ohnehin schon in der Defensive ist, oft den Todesstoss bedeutet. Das war es wohl was Harrison so aufregte, dass er selbst aus dieser Position den Punkt jeweils nicht erfolgreich hatte zu Ende spielen können.
Erst zum 5:7 verlor Hernandez seinen Aufschlag. Im ersten Spiel des zweiten Satzes hatte Hernandez einige Breakchancen, aber Harrison hielt etwas glücklich. Danach ging das nächste Break weg und bald führte Harrison mit 3:0. Die Stimmung war etwas verflogen weil die mexikanischen Akzente fehlten. Als der junge Mexikaner mit eigenem Aufschlag zum 2:4 verkürzen konnte, da startete ich mit "Mexico! Mexico! Mexico!". Hernandez machte die Bewegung mit den Armen nach oben, dass er diese Unterstützung braucht und noch mehr Unterstützung wollte. Von der Stimmung her war es angerichtet für ein letztes Aufbäumen. Harrison startete mit einem Doppelfehler in dieses Game. Doch danach servierte er bravurös und konsequent zum 5:2 durch. Das war wohl auch der letzte Kick und die Herausforderung, welche Harrison seinerseits benötigt hatte um vollends ins Spiel zu finden und zu einem guten Gefühl zu gelangen. Das mexikanische Publikum am Qualifikationssamstag war übrigens sehr fair. Sie applaudierten bei herausgespielten Punkten jeweils auch für die Gegner und das nicht zu schwach.

John Millman
John Millman (ATP 44) - Marcel Granollers (ATP 115)   6:3 6:4
Auf meiner Eintrittskarte stand nicht die korrekte Nummer des Eingangs. Das heisst der Eingang, den ich benutzen musste, führte gar nicht zum Sitzplatz. Der richtige Sitzplatz war letztendlich einiges näher am Court wie ich vor dem nächsten Match herausfand. Dank dem "Accesso Platino"-Bändel, den sie beim Eintritt zum Tennis für die Gäste des Hotels immer verteilen, konnte ich letztendlich aber auch ohne vorzeigen der Eintrittskarte durch einen anderen Eingang zum richtigen Sitzplatz gelangen. Für diese Partie, gegen deren Ende ich zum Spiel kam, blieb ich aber zuerst einmal auf einem freien Sitzplatz weiter oben. Aus irgend einem Grund hatten an diesem ersten Turniertag im Verlauf des zweiten Satzes die Platzanweiser nur dieses Eingangs die Anweisung erhalten die Zuschauer auch während der Games hineinzulassen. Es war genügend weit vom Court weg, so dass dies die Spieler kaum störte. Aber als Zuschauer war es nicht möglich sich auf das Spiel zu konzentrieren, wenn zwischen jedem Punkt oder gar während den Ballwechseln Leute vor einem durchliefen und nach ihren Plätzen suchten.
Nach verlorenem ersten Satz war Granollers im zweiten Satz gleich mit Doppelbreak 0:3, was normalerweise nicht mehr zu kitten ist. Er schaffte aber tatsächlich den Ausgleich zum 4:4. Doch was nützt die schöne Aufholjagd wenn er im Handumdrehen erneut seinen Aufschlag zum 4:5 verliert?...

Marcel GranollersGuillermo Garcia-LopezGuillermo Garcia-Lopez
Marcel Granollers (ATP 111) - Guillermo Garcia-Lopez (ATP 101)   6:4 3:6 6:1
Am Netz vorne ist Granollers - der 191cm grosse Spanier aus Barcelona - wie eine Krake. Im Doppel hat der 32-jährige schliesslich auch schon 16 ATP-Titel gewonnen inklusive den ATP World Tour Finals 2012. Im Einzel kommt er auf vier ATP-Titel. Den Übergang im Einzel von der Grundlinie ans Netz zu schaffen ist eine andere Herausforderung als im Doppel, da man hier auch über die Angriffsschläge und Platzabdeckung verfügen muss.

Andreas SeppiAndreas SeppiAndreas SeppiAndreas Seppi
Andreas Seppi (ATP 49)
Erst vor wenigen Tagen feierte der Südtiroler aus Kaltern seinen bereits 35. Geburtstag.

Sam QuerreySam QuerreySam QuerreySam QuerreySam QuerreySam Querrey
Sam Querrey (ATP 57)
Völlig durchgeschwitzt war auch der 31 Jahre alte Querrey bei seinem Training.

Federico GaioFederico GaioFederico GaioFederico Gaio
Federico Gaio (ATP 230)
Der Italiener hier beim Einspielen am Samstag vor der ersten Runde in der Qualifikation.


??? (ATP ???), ??? (ATP ???)
.
Einspielen Quali-Samstag

 

 Einzel Qualifikation  Einzel Hauptfeld
 1. Runde Qualifikation  2. Runde Qualifikation  1. Runde  2. Runde  Viertelfinal  Halbfinal  Final
   Rafael Nadal (1) -
 Mischa Zverev
 6:3 6:3
 Nick Kyrgios -
 Rafael Nadal (1)
 3:6 7:6 7:6
 Nick Kyrgios -
 Stan Wawrinka
 7:5 6:7 6:4
 Nick Kyrgios -
 John Isner (3)
 7:5 5:7 7:6
 Nick Kyrgios -
 Alexander Zverev (2)
 7:6 6:3
   Nick Kyrgios -
 Andreas Seppi
 6:3 7:5
 Ryan Harrison (3) -
 Juan Alejandro Hernandez (W)
 7:5 6:2
 Ryan Harrison (3) -
 Adrian Menendez-Maceiras (7)
 6:2 6:4
 Stan Wawrinka -
 Ryan Harrison (Q)
 6:4 7:6
 Stan Wawrinka -
 Steve Johnson (Q)
 7:6 6:4
 Guillermo Garcia-Lopez (4) -
 Roberto Cid Subervi
 6:3 6:3
 Marcel Granollers (5) -
 Guillermo Garcia-Lopez (4)
 6:4 3:6 6:1
 Sam Querrey -
 Guillermo Garcia-Lopez (L)
 6:3 6:2
 John Isner (3) -
 Sam Querrey
 6:4 6:4
 John Isner (3) -
 John Millman (8)
 7:6 6:7 7:6
 Federico Gaio (8) -
 Ante Pavic (A)
 6:2 6:3
 Federico Gaio (8) -
 Emilio Gomez (A)
 6:1 4:6 7:6
 Peter Gojowczyk -
 Federico Gaio (Q)
 5:7 6:4 6:2
 John Millman (8) -
 Peter Gojowczyk
 6:0 6:2
 Marcel Granollers (5) -
 Kevin Krawietz
 7:5 6:4
 Marcel Granollers (5) -
 Guillermo Garcia-Lopez (4)
 6:4 3:6 6:1
 John Millman (8) -
 Marcel Granollers (Q)
 6:3 6:4

 

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