Wimbledon Qualifikation 2015, London

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Wimbledon Qualifikation: Roehampton - Paszek, Rublev, Vogt, Vekic, Cirstea, Vögele

Die Qualifikation in Wimbledon ist ausgiebiger als an allen anderen Turnieren und die Hürde um beim wichtigsten Tennisturnier der Welt mitspielen zu dürfen damit etwas höher gesetzt. Im Herren Einzel wird die dritte und letzte Runde über drei Gewinnsätze gespielt. Auch für das Herren Doppel und das Damen Doppel gibt es ein Qualifikationsturnier, was die absolute Ausnahme darstellt im Tennisjahr.
Als Tennisfans hält man in einer Qualifikation nach den jungen aufstrebenden Talenten Ausschau. Allerdings gibt es auch viele bekannte Namen, welche eine Durststrecke erleben - verglichen mit ihren besten Resultaten. So sah ich im Vergleich zu aufstrebenden Hoffnungen genau so viele gefallene Spieler/-innen, bei denen nicht nur die Klassierung sondern auch das Spielniveau auf einem tieferen Stand ist.

Richel Hogenkamp
Bank of England Qualification
Richel Hogenkamp (WTA 122)
Der Rasen im All England Lawn Tennis Club wird nur im Hauptturnier bespielt. Daher findet die Qualifikation an einem anderen Ort statt. Was benötigt man um ein Rasenturnier durchzuführen? Eine grosse Wiese und das reicht dann auch schon fast! So jedenfalls nimmt man die Plätze im National Tennis Centre in Roehampton wahr. 10 der 16 Rasenplätze sind aneinander aufgereiht (Bilder 4 und 5).
Im Clubhaus kann man sich zu sehr vernünftigen Preisen verpflegen und geht dabei sogar mit den Spielern ein und aus.

Sachia VickerySorana CirsteaSorana CirsteaSachia VickerySachia Vickery
Sachia Vickery (WTA 112) - Sorana Cirstea (WTA 187)   6:7 6:3 6:4
Der Abstieg von Cirstea ist nur schwer zu begründen. Im August 2013 schlug sie beim Premier Event in Toronto mit Wozniacki, Kvitova und Li drei Top 10-Spielerinnen und unterlag im Final erst gegen Serena Williams. Sie stieg auf ihr Karrierehoch von Rang 21 und hat seither in knapp zwei Jahren kein gutes Resultat mehr erzielen können. Sie schleppte eine Bauchmuskelzerrung in 2013 unmittelbar nach Toronto und eine Schulterverletzung 2014 mit sich mit, denen sie wohl nicht genügend Zeit zur Heilung gab, wenn man die vielen Turnierteilnahmen in dieser Zeit und die hartnäckigen Verletzungen im Nachhinein analysiert. In Paris und Wimbledon musste die 25-jährige Rumänin nach sieben Jahren erstmals wieder in die Qualifikation. Auf ihrer Lieblingsunterlage Sand scheiterte sie in der letzten Qualifikationsrunde an der Kolumbierin Cepede Royg. In Wimbledon unterlag sie mit Vickery einer Spielerin, die sich auf dem Grün wohler fühlt.
Eine unterhaltsame Szene ereignete sich bei 5:4 im Entscheidungssatz. Cirstea bekam dank einem Overrule des Schiedsrichters einen Punkt zugesprochen, der die Linie noch berührt hatte. Cirstea sagte zur Bestätigung "and I hit a winner" zu Vickery, da sie den Punkt direkt wollte und nicht eine Wiederholung. Vor dem nächsten Aufschlag von Vickery sagte Cirstea zum Schiedsrichter, dass "sie" stoppen solle mit ihr zu sprechen. Mit "sie" war Sachia Vickery's Mutter im Publikum gemeint, die nur drei Meter von Cirstea weg sass. Diese versicherte ihrer Tochter nach dem Spiel allerdings klar, dass sie nicht zu Cirstea gesprochen habe. Sie würde nicht zu Gegnerinnen sprechen. Sachia auf der anderen Seite hatte jedenfalls nicht genau mitbekommen warum nicht gespielt werden kann und fragte zum Aufschlag bereit stehend den Schiedsrichter was los sei. Dieser antwortete "Your Mum is talking to Sorana". Woraufhin Sachia fragte "Why is she talking to her?". Nun, diese Frage hatten sich alle anderen Beteiligten bereits fünf Sekunden zuvor gestellt und in den Zuschauerreihen begann das grosse Gelächter.

Daniel EvansDaniel EvansMatthias BachingerMatthias Bachinger
Daniel Evans (ATP 752) - Matthias Bachinger (ATP 109)   6:4 0:6 7:5
Anfangs des zweiten Satzes konnte man an den in die Zuschauerreihen wandernden Blicken von Evans erkennen wie seine Konzentration verloren ging. Dann geht es schnell im Tennis. Doch im dritten Satz behielt er knapp die Oberhand.

Andrey RublevAndrey RublevAndrey RublevAndrey RublevAndrey RublevIvan DodigIvan DodigIvan DodigAndrey Rublev
Ivan Dodig (ATP 106) - Andrey Rublev (ATP 207)   4:6 6:4 6:4
Sehr beeindruckend ist die Schlaggeschwindigkeit des 17-jährigen Rublev. Er feuerte sofort über Dodig hinweg zum ersten Break der Partie. Der Kroate pflügte in der Defensive das Feld ganz an der Bande hinten um. Es war interessant zu verfolgen ob der Jungspund diese Leistung gegen den 30-jährigen Sieger der French Open im Doppel aufrechterhalten könnte. Jeweils das zehnte Game jedes Satzes bei Aufschlag Rublev entschied die Partie. Im ersten Satz hielt er mit einigen Wacklern seinen Breakvorsprung zum 6:4-Satzgewinn. In den nächsten beiden Sätzen allerdings servierte er bei 4:5 um im Satz respektive im Match zu bleiben und scheiterte beide Male.

Pierre-Hugues HerbertPierre-Hugues HerbertPierre-Hugues HerbertInigo CervantesInigo CervantesInigo CervantesPierre-Hugues HerbertPierre-Hugues Herbert
Pierre-Hugues Herbert (ATP 151) - Inigo Cervantes (ATP 144)   4:6 6:4 6:3 5:7 7:5
Im Januar stand Herbert an der Seite von Nicolas Mahut völlig überraschend im Doppelfinal der Australian Open. Zuvor hatte er in sechs Versuchen (4x Roland Garros im Doppel, 1x im Roland Garros im Einzel und 1x Wimbledon im Einzel) noch nie ein Match an einem Grand Slam-Turnier gewonnen. In diesem Jahr klappte es nach dem knappen Sieg in der letzten Qualifikationsrunde an der Priory Lane in Roehampton auch mit dem ersten Matchgewinn im Einzel an der Church Road in Wimbledon.
Der Spanier Cervantes punktet vornehmlich über seinen ersten Aufschlag. Gelang ihm das nicht, so übte Herbert sofort Druck auf ihn aus.

Varatchaya Wongteanchai
Luksika Kumkhum (WTA 125) - Stephanie Vogt (WTA 150)   5:7 7:6 6:2
Varatchaya Wongteanchai (WTA 215)
Court 11 ist definitiv der zuschauerunfreundlichste Platz in Roehampton. Im gesamten Tenniszirkus habe ich seit Jahren keinen so schlecht zugänglichen Platz gesehen. Da die Qualifikation zu den All England Tennis Championships keinen Eintritt kostet, ist das wohl zu akzeptieren. So sah ich mir nur wenige Games zum Ende des ersten Satzes zwischen der Liechtensteinerin und der Thailänderin an, obwohl die Dramatik im zweiten Satz ein besser besuchtes Spiel verdient hätte.

Misaki Doi, Stephanie VogtStephanie VogtLaura Siegemund, Oksana Kalashnikova
Stephanie Vogt/Misaki Doi (WTA Doppel 107/137) - Laura Siegemund/Oksana Kalashnikova (WTA Doppel 71/85)   6:3 1:6 6:2
Die Paarungen im Doppel erinnern mich an eine Seifenoper, bei der alte Bande bestehen bleiben. Vogt und Martic spielten in Stuttgart stark. Petra wünschte Stephi heute viel Glück vor dem Einzel und Stephi verfolgte das Doppel von Larsson/Martic und gratulierte danach. Die beiden hätten sicherlich zusammengespielt, aber ihr gemeinsames Ranking war zu tief, um überhaupt in der Qualifikation startberechtigt zu sein. Vogt tat sich mit Doi zusammen, deren Einzelklassierung zusammen mit ihrer Doppelklassierung für die Qualifikation ausreichte. Martic begründete mit Larsson ein Doppel, was von der Klassierung her gar beinahe zur direkten Teilnahme im Hauptfeld berechtigt hätte.
Vogt/Doi scheiterten in der zweiten und letzten Qualifikationsrunde. Diesmal war die Verletzungshexe aber auf Vogt's Seite und so erbten die Liechtensteinerin und die Japanerin einen Platz als Lucky Loser im Haupttableaux vom Wimbledon. Wie bereits bei ihrem Grand Slam-Debüt in New York scheiterte Vogt auch bei ihrem zweiten Versuch in der ersten Runde.

Tamira PaszekKatie SwanKatie SwanKatie Swan
Tamira Paszek (WTA 242) - Katie Swan (WTA 866)   6:3 6:3
Nach der langen Verletzungspause war dies eine gute Partie für Tamira um mehr Selbstvertrauen zu finden. Vor allem wenn es um ihren zweiten Aufschlag ging und auch beim Timing aus der Bewegung heraus auf erlaufene Grundschläge. Ihre 16-jährige britische Kontrahentin spielte engagiert und übte auf der schnellen Unterlage Druck aus. Eine solche Herausforderin muss Tamira mit ihrem Wimbledon-Palmares aber in die Schranken weisen können. Von diesem Match bleiben mir die simplen und multiplen Anfeuerungsrufe eines Zuschauers für Swan in Erinnerung. Diese hiessen "Keep up the pressure!", "Good serve. Keep up the serving!" oder "Good forehand. Keep up the forehand!"

Tamira PaszekTamira PaszekYafan WangYafan WangYafan WangYafan WangYafan WangTamira Paszek
Tamira Paszek (WTA 242) - Yafan Wang (WTA 128)   6:4 6:7 7:5
Was für eine Nervenprobe mit Tamira. Nach einem schlechten Start mit 0:3 konnte sie den ersten Satz bestimmen. Zu Beginn hatte sie den Rhythmus gesucht und geriet schnell in die Defensive. Auch im zweiten Satz lag sie mit 0:2 zurück, schaffte aber sofort das Re-Break zum 1:2. Ab diesen Zeitpunkt dominierten die Spielerinnen bei eigenem Aufschlag. Ohne weiteres Break ging es in den Tie-Break, wo Tamira mit 5:1 und 6:2 in Führung ging. Bei 6:2 erwischte mich ganz kurz der Gedanke, dass es doch schön ist, dass sich Tamira wieder für das Hauptfeld bei ihrem Lieblingsturnier qualifizieren kann. Sofort stoppte ich diesen Gedanken und hoffte, dass sie das nicht auch dachte. Denn es fehlte noch ein Punkt! Bald stand es nur noch 6:4 und da war nur noch ein eigener Aufschlag übrig. Leider ging es nach vier vergebenen Matchbällen bei 6:6 zum Seitenwechsel. Sie war immer noch einen Satz vorne und es Stand 6:6 im Tie-Break, eigentlich war nichts passiert. Doch der Abwärtssog war nicht mehr aufzuhalten. Der Satz ging mit 6:8 verloren. Im dritten Satz folgte ein Fehlstart mit 0:2. Danach brachte sich Tamira mit drei Assen zum 1:2 wieder auf die Spur. Allerdings fehlte ihr ein Break und bei den Returns hatte sie im zweiten Satz nicht viel ausrichten können. Bei 3:4 eröffnete sich die Chance zum Break, aber der Breakball blieb ungenutzt. Bei der letzten Möglichkeit bei 4:5 konnte Tamira breaken, da auch Wang etwas wackelte. Nun zog es Tamira gleich durch und gewann die Partie mit einem weiteren Break mit 7:5. Ein sehr emotionaler Sieg.

Casey DellacquaTamira PaszekCasey Dellacqua
Casey Dellacqua (WTA 61) - Tamira Paszek (WTA 243)   6:2 6:2   (Hauptfeld)
Das war eine enttäuschende Vorstellung von Tamira, bedingt durch die starke Leistung ihrer Gegnerin. Die 30-jährige Dellacqua hielt Tamira auf der Vorhandseite und machte so viel Druck, dass wir 19 australische Gewinnschläge zu sehen bekamen. Sehr wirkungsvoll waren die ausgezeichneten Returns der Linkshänderin. Wann immer Tamira über den eigenen Aufschlag in die Partie finden wollte - was ihr in der Qualifikation gelungen war - haute ihr Dellacqua den Return um die Ohren. Ein schlechter Start in den Dienstag, an dem ich nach dieser Partie befürchtete bis zum Abend Antidepressiva nehmen zu müssen, weil alle "meine" Spieler verlieren würden. ;-) Elias, Laura und Johanna standen noch auf dem Programm und verloren tatsächlich alle. Zum Glück holte Heather die Kohlen aus dem Feuer und natürlich war es trotzdem ein weiterer wunderbarer Tag in Wimbledon. Tamiras schlechte Weltranglistenposition allerdings wird sich durch die Ergebnisse in Wimbledon 2015 nicht verbessern.

Petra CetkovskaDonna Vekic
Petra Cetkovska (WTA 161) - Donna Vekic (WTA 126)   2:6 6:4 6:1
Vor allem wegen einem schlechten 2014 ab den French Open musste Vekic dieses Jahr in Wimbledon erstmals seit den US Open 2012 wieder in eine Qualifikation zu einem Grand Slam-Turnier. Vor zwei Jahren hatte die damals kurz vor ihrem 17. Geburtstag stehende Kroatin mit dem wunderbaren englischen Akzent das Final des WTA-Turniers in Birmingham erreicht. Im dritten Satz gegen Cetkovska wirkte Vekic völlig ausgepumpt und ohne Energie. Ich gehe von ihrer Seriosität aus, könnte an dieser Stelle aber einen neckischen Verweis auf ihre neue angebliche Beziehung zu Stanislas Wawrinka machen, wenn es ihr auf dem Platz an Energie fehlt.
Die jeweils fast komplett bandagierte Cetkovska ist es mit ihren 30 Jahren gewohnt sich aufgrund von Verletzungen immer wieder durch die Qualifikationen hocharbeiten zu müssen.

Magda Linette, Mandy MinellaStefanie VögeleMagda Linette, Mandy Minella
Mandy Minella/Magda Linette (WTA Doppel 83/105) - Stefanie Vögele/Jana Cepelova (WTA Doppel 143/199)   2:6 6:2 7:5
Wird Stefanie Vögele nach Freundinnen auf der WTA-Tour gefragt, so erwähnt sie zuerst dass es sehr schwierig sei Freudschaften zu aufzubauen und zu pflegen und nennt danach die Namen Mandy Minella und Petra Kvitova. In der letzten Qualifikationsrunde der Doppelkonkurrenz standen sich die Schweizerin und die Luxemburgerin nun aber gegenüber. Vögele unterlag, profitierte im Anschluss aber von einem Nachrücken ins Hauptfeld als Lucky Loser.

 

 Herren Einzel Qualifikation
 1. Runde  2. Runde  Finalrunde
 Inigo Cervantes -
 Somdev Devvarman
 5:7 6:4 6:2
 Inigo Cervantes -
 Edward Corrie
 6:3 7:5
 Pierre-Hughes Herbert -
 Inigo Cervantes
 4:6 6:4 6:3 5:7 7:5
 Pierre-Hughes Herbert -
 Hans Podlipnik-Castillo
 6:3 6:2
 Pierre-Hughes Herbert -
 Facundo Arguello (29)
 6:3 6:4
 Matthias Bachinger (8) -
 Daniel Cox (W)
 6:3 6:3
 Daniel Evans (W) -
 Matthias Bachinger (8)
 6:4 0:6 7:5
 Yuichi Sugita -
 Daniel Evans (W)
 7:6 6:2 7:5
 Daniel Evans (W) -
 Jaroslav Pospisil
 7:6 7:6
 Ivan Dodig (14) -
 Jared Donaldson
 6:3 6:2
 Ivan Dodig (14) -
 Andrey Rublev
 4:6 6:4 6:4
 Horacio Zeballos (27) -
 Ivan Dodig (14)
 6:7 7:6 6:4 7:6
 Andrey Rublev -
 Jozef Kovalik
 6:4 3:6 6:3

 

 Damen Einzel Hauptfeld
 1. Runde  2. Runde  3. Runde
 Casey Dellacqua -
 Tamira Paszek (Q)
 6:2 6:2
 Casey Dellacqua -
 Elina Svitolina (17)
 7:6 6:3
 Agnieszka Radwanska (13) -
 Casey Dellacqua
 6:1 6:4

 

 Damen Einzel Qualifikation
 1. Runde  2. Runde  Finalrunde
 Sachia Vickery (4) -
 Nigina Abduraimova
 6:0 6:1
 Sachia Vickery (4) -
 Sorana Cirstea
 6:7 6:3 6:4
 Sachia Vickery (4) -
 Jessica Pegula
 7:5 7:5
 Sorana Cirstea -
 Naomi Osaka
 2:6 6:1 6:4
 Katie Swan (W) -
 Kristina Kucova (9)
 6:3 6:4
 Tamira Paszek -
 Katie Swan (W)
 6:3 6:3
 Tamira Paszek -
 Yafan Wang (16)
 6:4 6:7 7:5
 Tamira Paszek -
 Risa Ozaki
 7:5 6:2
 Yafan Wang (16) -
 Olivia Rogowska
 6:2 6:0
 Yafan Wang (16) -
 Melanie Oudin
 6:3 6:1
 Petra Cetkovska -
 Renata Voracova
 6:1 6:1
 Petra Cetkovska -
 Donna Vekic (15)
 2:6 6:4 6:1
 Petra Cetkovska -
 Elise Mertens
 6:3 6:2
 Donna Vekic (15) -
 Misa Eguchi
 7:6 6:2
 Luksika Kumkhum (12) -
 Barbora Krejcikova
 6:3 6:2
 Luksika Kumkhum (12) -
 Stephanie Vogt
 5:7 7:6 6:2
 Su-Wei Hsieh (14) -
 Luksika Kumkhum (12)
 6:1 5:7 9:7
 Stephanie Vogt -
 Naomi Cavaday (W)
 6:3 6:3

 

 Damen Doppel Qualifikation
 1. Runde  Finalrunde
 Vogt/Doi -
 Siegemund/Kalashnikova (1)
 6:3 1:6 6:2
 Rodina/Kulichkova -
 Vogt/Doi
 4:6 6:3 7:5
 Minella/Linette (4) -
 Dart/Dunne (W)
 6:1 6:3
 Minella/Linette (4) -
 Vögele/Cepelova
 2:6 6:2 7:5
 Vögele/Cepelova -
 Tatishvili/Beygelzimer (8)
 6:3 6:3

 

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