XX Commonwealth Games 2014, Glasgow

zurück zur Übersicht         Last updated: 08.08.2017

Edinburgh


Edinburgh
Edinburgh ist während den zeitgleichen Festivals Military Tattoo und The Fringe eine von Touristen besetzte Stadt. Vor allem bei Regen erkennt man wie viele Menschen sich auf den Gehsteigen, unter den Vordächern und in den Kaffee's drängen. Ich fragte mich ob Rocco Forte (Bild 6) oder Roger Federer sein Logo zuerst entworfen hatte.


Edinburgh
Wir entgingen dem Regen indem wir die unterhaltsam gruselige Führung im "Dungeon" mitmachten. Dem Englisch nicht als Muttersprache mächtig verpasste ich ab und zu einen Happen. Aber die Schauspiel- oder Theaterschüler, die sich hier nebenbei ein Zubrot verdienen können, erledigten ihre Auftritte mit Hingabe.


Edinburgh Castle, The Fringe, The Alternotives
The Alternotives sind die Acapella-Band der Oxford Universität. Sie traten im Rahmen des Fringe Festivals auf (Bild 4). Um den Gesang und die Gruppe in den Vordergrund zu stellen, waren sie recht schlicht gekleidet. Die Damen trugen sehr wenig Schmuck, nur ganz vereinzelt eine Kette, eine Uhr oder Ohrenringe. Die T-Shirts der Herren hatten unterschiedliche Farbkleckse, aber waren trotzdem einheitlich.
Keine/r der Sänger/innen hat eine herausragende Stimme, was den Erfolg der Gruppe unterstützt. Ich genoss den Auftritt sehr.


Edinburgh Military Tattoo
Es war Dauerregen prognostiziert
für unseren Abend beim Edinburgh Military Tattoo. Glücklicherweise verschonte uns Petrus und wir genossen die wunderbar inszenierten Auftritte. Die Verbindung zu den Commonwealth Games war im diesjährigen Programm ersichtlich. Die Schotten hatten 2014 zum Year of the Homecoming ernannt, das daran erinnert dass viele Schotten in die Welt hinausgezogen sind, aber ihre Wurzeln in Schottland verbleiben. Den Kern des Tattoo bilden die Pipers und Drummers.


Edinburgh Military Tattoo
Neben den Pipers und Drummers wurden viele Vorführungen von Bands aus Commonwealth Ländern dargeboten. So aus Malta (Bild 1), von Zulu-Kämpfern aus Südafrika (Bild 2), den Fiddlers von den Shetland Inseln (Bild 3), einer Folkloretruppe aus Nagaland in Indien (Bilder 4-5), den Tattoo Highland Dancers (Bilder 5-6) sowie aus Singapur (Bilder 7-8).


Edinburgh Military Tattoo
Abgeschlossen wurde die Weltumrundung
durch Haka-Tänzer aus Neuseeland (Bilder 1-2) und der weltweit einzigen Steel Drum Military Band aus Trinidad & Tobago (Bild 3). Anschliessend wurden die Royal Marines für ihr 350 Jahr Jubiläum geehrt, bevor zum grossen Schlussbouquet mit Zitat "the happiest party of the last hundred years" (Bilder 4-9) gestartet wurde. Es handelte schliesslich um das Homecoming der schottischen Auswanderer und Freunde aus dem Commonwealth.


Edinburgh Military Tattoo
Die britische Hymne und die militärische Würdigung hatten mich überrascht. Doch mir wurde klar dass die Veranstaltung nicht um sonst den Namenszusatz "Military" enthält. Den Abschluss machte das schottische Volkslied "Auld Lang Syne", bei dem alle Zuschauer mit überkreuzten Armen ihren Nachbarn die Hände gaben und gemeinsam hin und her schunkelten.


Edinburgh
Edinburgh ist ganz bestimmt einen Besuch wert. Die beste Reisezeit ist trotz dem Touristenansturm während dem Military Tattoo.


London
Beim Rückflug via London Heathrow durfte ich einmal mehr meine persönlichen Wahrzeichen der britischen Hauptstadt von oben bewundern. Vom Olympiapark (Bilder 3-7), der Battersea Power Station (Bild 12), dem Hockey Stadion in Chiswick (Bild 13) bis zum Ruderteich in Eton Dorney (Bild 15).


Berg TG
Die Aufnahmen erfolgten einen Kilometer von
zu Hause entfernt am Sonntagabend.

 

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