XXX Olympische Spiele 2012, London

zurück zur Übersicht         Last updated: 30.08.2012

Leichtathletik Zehnkampf Herren Gold: Ashton Eaton USA Silber: Trey Hardee USA Bronze: Leonel Suarez CUB
Leichtathletik Hochsprung Damen Gold: Anna Chicherova RUS Silber: Brigetta Barrett USA Bronze: Svetlana Shkolina RUS
Leichtathletik 4x400m Staffel Herren Gold: Bahamas Silber: USA Bronze: Trinidad & Tobago

 

Der zweite Teil meines Olympiaaufenthalts startete mit dem Besuch im Olympiastadion. Die technischen Disziplinen der Leichtathletik gestalteten sich ziemlich langatmig. Das Diskuswerfen war zwar in meiner Nähe, aber der Hochsprung sowie der Stabhochsprung befanden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Stadions. Für die spannenden Laufwettbewerbe hatte ich aber einen sehr guten Platz. Ich sah die Läufer von vorne wie sie sich über die Ziellinie warfen und bei der Staffel die Wechsel vollzogen. Die 4x400m Staffel mit britischer Beteiligung bildete die wohl lautesten und berauschendsten drei Minuten meiner Olympiareise!

FACT
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Zehnkampf
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Hochsprung
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4x400m


Olympic Park, North Greenwich Arena, ExCeL Exhibition Centre
Bei meinem Abflug aus London eine Woche zuvor genoss ich meinen ersten Blick auf den Olympic Park. Zurück am London City Airport kamen mir mit der North Greenwich Arena (O2 Arena) und dem ExCeL Exhibition Centre gleich zwei wohlbekannte Austragungsstätten vor die Linse.


West Ham Station - Olympic Park
Das beste Mittel gegen lange Wartezeiten und Menschenschlangen sind nicht direkt an den Veranstaltungsorten gelegene Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Es hätte mit Stratford eine weit näher gelegene Station gegeben, aber ich befolgte die Ratschläge der Veranstalter und nahm den zwanzigminütigen Fussmarsch von West Ham aus in Kauf. Die Füsse etwas zu vertreten in Kombination mit der Vorfreude auf den bevorstehenden Wettkampftag ist ein gutes Gefühl.


Zehnkampf 110m Hürden Läufe 1-3
Die Zehnkämpfer sind zwar die eigentlichen Könige der Leichtathletik, aber das Format verlangt vom gemeinen Zuschauer doch einiges ab. Wenn man über das Leistungsvermögen der einzelnen Athleten in den jeweiligen Disziplinen nicht genau informiert ist, dann kann man die Leistungen nicht richtig werten. Mit meinem Factsheet versuchte ich dem etwas Linderung zu verschaffen. Was ich erkennen konnte - aber das eigentlich auch erst im Nachhinein aufgrund der Bilder und der Resultate - war, dass sich der Franzose Mayer (Bild 10) mit seinen völlig abgeschlagenen 15.59s von jeglichen Ambitionen auf die vorderen Plätze verabschieden musste.

Trey HardeeTrey Hardee, Damian Warner
Zehnkampf 110m Hürden Lauf 4
Bei den US-Trials in Eugene (Oregon) stellte Ashton Eaton mit 9039 Punkten einen neuen Weltrekord auf und verbesserte damit die 11-jährige Bestmarke um 13 Punkte. Der ehemalige Weltrekordhalter Roman Sebrle aus Tschechien nahm mit 37 Jahren in London an seinen vierten Olympischen Spielen teil. Der Goldmedaillengewinner von Athen 2004 und Silbermedaillengewinner von Sydney 2000 musste nach der allerersten Disziplin aber bereits aufgeben. Der neue Weltrekordhalter Eaton lag bereits nach dem ersten Tag komfortabel vor seinen Landsmann und Hauptkonkurrenten Trey Hardee in Führung. Über die Hürden erzielte Hardee eine neue persönliche Bestzeit und bezwang Eaton ganz knapp, was seine grosse Freude erklärt (Bilder 4 und 5). Der Auf- und Abbau der Hürden war perfekt orchestriert (Bilder 1 und 7-9).


Olympic Stadium
Eine kleine Hilfe beim Erkennen der Nationalflaggen ist, dass sie alphabetisch nach den englischen Länderbezeichnungen angeordnet sind. Als kleines Müsterchen wie gross und vielfältig unsere Welt ist, liste ich die Namen der Länder auf Bild 3 um unsere Schweizer Flagge herum auf: Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Sudan, Surinam, Swasiland, Schweden, Schweiz, Syrien, Taiwan, Tadschikistan und Tansania.
Beim Entzünden des Olympischen Feuers bei der Eröffnungszeremonie hatte London 2012 mit den sieben Nachwuchssportlern neue Impulse gesetzt und damit das Motto "Inspire a Generation" unterstrichen.

Anna ChicherovaBrigetta BarrettSvetlana ShkolinaRuth BeitiaTia HellebautChaunte LoweEmma Green TregaroMelanie Melfort
Hochsprung Finalteilnehmerinnen
In diesem Jahr war die neue Olympiasiegerin Anna Chicherova (Bild 1) die klar beste Hochspringerin gewesen. Ihr hätte die Kroatin Blanca Vlasic gefährlich werden können. Doch sie musste aufgrund einer Verletzung passen. Mit Lowe, Shkolina und Barrett hatten drei weitere Athletinnen zuletzt nur einen Monat vor den Olympischen Spielen die Zweimetermarke geknackt. Chaunte Lowe (Bild 7) enttäuschte mit Rang 6. Damit war sie noch hinter der belgischen Titelverteidigerin von Peking 2008 Tia Hellebaut (Bild 6) auf Rang 5 und der neuen Europameisterin von Helsinki 2012, der Spanierin Ruth Beita (Bild 5), auf Rang 4 klassiert. Svetlana Shkolina (Bild 4) gewann Bronze hinter Brigetta Barrett (Bild 2). Vor allem der Silbermedaillengewinn der US-Amerikanerin Barrett kam etwas überraschend. Nach der Qualifikation wurde ihre Landsfrau Lowe um ein Interview gebeten genauso wie Hellebaut und Friedrich. Barrett schlenderte unbeachtet an den Medienvertretern vorbei (Bild 3).

Ariane FriedrichAriane FriedrichDeirdre RyanEbba JungmarkAmy AcuffLesyani Mayor
Hochsprung Ausgeschiedene
Ariane Friedrich (Bilder 1 und 2) war an der Heim-WM 2009 in Berlin die grosse Gegenspielerin von Vlasic und Chicherova gewesen. Mit 1.93m sprang die Deutsche zwar eine neue persönliche Saisonbestleistung, doch es reichte ihr aufgrund zu vieler Fehlversuche auf geringeren Höhen nicht zur Finalqualifikation der besten zwölf Hochspringerinnen. Der Modus für die Finalqualifikation besagte, dass sich alle Athletinnen mit übersprungenen 1.96m oder mindestens zwölf Athletinnen für den Final qualifizieren. Da nur 14 Springerinnen die 1.93m gemeistert hatten, mussten sich viele von ihnen erst gar nicht mehr an den 1.96m versuchen.

Hans Van Alphen, Kevin MayerLeonel SuarezIngmar VosRifat ArtikovRico FreimuthAshton Eaton
Zehnkampf Diskus
Der Diskus muss ein technisch sehr anspruchsvolles Gerät sein. Die Zehnkämpfer legten regelrechte Fehlerserien hin in dem sie ihn ins Netz oder ins Seitenaus beförderten oder dann viel zu hoch warfen, womit er nicht an Weite gewinnen konnte. Leider zog das Diskuswerfen ziemlich unbeachtet an mir vorbei. Während die erste Gruppe antrat, verfolgte ich parallel die Hochspringerinnen. Die höher eingestufte zweite Gruppe der Diskuswerfer absolvierte ihren Wettkampf während den 4x400m Staffelvorläufen und der Hochsprungentscheidung und da kriegte ich gleich gar nichts von den Zehnkämpfern mit. Am weitesten warf der Deutsche Rico Freimuth (Bild 9) vor dem Belgier Hans Van Alphen, der auf Bild 2 ein Schwätzchen mit dem Franzosen Kevin Mayer hielt. Mayer steigerte sich nach dem völlig verkorksten Hürdenlauf auch im Diskus nur um einen Rang auf den zweitletzten Disziplinenplatz.
Wie auf Bild 1 zu sehen ist, hatte Kurt Felix aus Grenada den Wettkampf vorzeitig beenden müssen. Es gibt also noch einen weiteren bekannten Kurt Felix neben dem in diesem Jahr verstorbenen Schweizer Fernsehstar.


4x400m Staffel Halbfinal 1
Was für drei Minuten! 80'000 Fans im Stadion riefen so laut sie konnten und wenn die weit vorne mitlaufenden Briten näher kamen, wurde es noch viel lauter als es ohnehin schon war! Ich konnte kaum mitrufen, da mich die Emotionen sofort übermannten. Hab's aber trotzdem getan. Die Briten schossen im Halbfinallauf zeitgleich mit Trinidad und Tobago über die Ziellinie. Im Finale unterlagen sie dem Team aus der Karibik im Duell um die Bronzemedaille um nur dreizehn Hundertstelsekunden.
Der durch seine "Blades" bekannte unterschenkelamputierte Oscar Pistorius wartete als dritter Läufer des südafrikanischen Teams vergeben auf die Stabübergabe (Bild 8), da sein Landsmann zum Ende der letzten Kurve mit einem kenianischen Athleten kollidiert war (Bild 7). Die Enttäuschung bei den Südafrikanern war gross (Bilder 9 und 17). Die Jury entschied aber, dass die Kenia die Schuld am Rennunfall zu tragen haben. Die Kenianer, die das Ziel ohnehin nicht erreicht hatten, wurden disqualifiziert und die Mannschaft Südafrikas als zusätzliche neunte Mannschaft zum Finale zugelassen. Da kommt es sehr gelegen, dass das Olympiastadion auch tatsächlich über neun Bahnen verfügt, von denen die innerste Bahn im Normalfall aber nicht benutzt wird. Zur kontroversen Diskussion über Pistorius und seinen Blades vertrete ich die Meinung, dass er nicht zugelassen werden sollte.


4x400m Staffel Halbfinal 2
Die Sensation im zweiten Halbfinale war, dass der amerikanische Startläufer Manteo Mitchell (Bilder 1 und 2) die letzten 200m seines Laufes mit einem gebrochenen Bein rannte! Einen verletzungsbedingten Ausfall musste dagegen mit Jamaika (Bild 5) der Bronzemedaillengewinner der letztjährigen WM in Daegu hinnehmen.
Die Halbfinals wurden nach dem Modus 3+2 ausgetragen. Das heisst es qualifizieren sich die drei Besten jedes Laufes für das Finale sowie zusätzlich die zwei Zeitschnellsten aus allen Läufen. Im zweiten Halbfinale gab es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen den Bahamas und den USA. Auch im Finale schwangen diese beiden Teams weit oben aus. Bahamas holte sich Gold und Durchbrach damit im direkten Duell die jahrzehntelange Dominanz der Vereinigten Staaten von Amerika. 16x haben die USA bereits Olympisches Gold gewonnen und es mit dieser Niederlage erst zum 7x verpasst. Zuletzt war in Sydney 2000 mit Nigeria ein anderes Team erfolgreich gewesen, da die USA disqualifiziert worden waren. Davor muss man bis ins Jahr 1980 nach Moskau zurückblicken, als der Sieger aufgrund des Boykotts nicht USA hiess.


Olympic Stadium
Während der einstündigen Mittagspause wollte ich einen Spaziergang durch den Olympischen Park unternehmen, da die nachfolgende Stabhochsprungkonkurrenz der Zehnkämpfer ohnehin drei Stunden andauern würde und ich gut einige Startminuten verpassen könnte. Die Ausgänge rund um das Olympiastadion waren aber abgesperrt. Hätte man das Gelände verlassen, wäre keine Rückkehr möglich gewesen. So spazierte ich nach dem Mittagessen lediglich einmal um das Stadion herum und begab mich wieder an meinen Sitzplatz zurück.

Ashton EatonKeisuke Ushiro, Edgars Erins
Zehnkampf Stabhochsprung
So nahe wie bei meinem Rundgang während der Mittagspause bekam ich die stabhochspringenden Zehnkämpfer nicht mehr zu Gesicht.

Edgars ErinsLuiz Alberto De AraujoDamian WarnerTrey HardeeAshton EatonGonzalo BarroilhetEelco Sintnicolaas
Zehnkampf Stabhochsprung
Im Stabhochsprung wurde in zwei Stärkeklassen gesprungen. Auf einer Anlage wurde bei 4.00m und auf der anderen bei 4.40m begonnen. Schwächster Springer war der Litauer Draudvila (Bild 1) mit 4.20m. Man muss kein Leichtathletikexperte sein um hier fehlende Technik zu diagnostizieren. Die besten Stabhochspringer stiegen erst spät in den Wettkampf ein, wobei der Brasilianer De Araujo (Bild 2) und der Chilene Barroihet (Bild 6) bei ihren Einstiegshöhen einige Probleme bekundeten. Wenn es schlecht läuft, kassieren sie plötzlich mal einen Nuller. Beide überstanden aber die brenzlige Situation und Barroihet beendete den Wettkampf sogar mit der Tagesbesthöhe von 5.40m.
Die Zehnkämpfer möchten keine zu grosse Anzahl an kräfteraubenden Sprüngen absolvieren. Deshalb wird bei einigen Weiten schon mal etwas gepokert oder ausgelassen. Der Wettkampf zog sich allerdings sehr in die Länge. Der Niederländer Sintnicolaas stieg erst bei 5.10m in den Wettkampf ein und übersprang schliesslich 5.30m. Bei seinen Versuchen hatten sich aber viele Plätze im weiten Rund bereits geleert (Bild 7). Der deutlich führende Eaton übersprang 5.20m (Bild 5) und beendete danach seinen Wettkampf im Hinblick auf die folgenden beiden Disziplinen. Bei seinem Weltrekord vor Monatsfrist war er 5.30m gesprungen. Letztendlich verpasste der US-Amerikaner den Olympischen Rekord um weniger als die 30 Punkte, die er mit einem Sprung über 5.30m hätte erzielen können...


Olympic Park - Stratford Station
Wenige Minuten vor dem Ende des Stabhochsprungs verliess auch ich frühzeitig die Anlage um mein Mietfahrrad für den folgenden Tag abzuholen. Im Olympic Park führte mich mein Weg vom Olympiastadion (Bilder 1-2) am Aquatics Centre (Bilder 3-4) vorbei zur Stratford Station. Trotz der grossen Menschenmassen konnte ich direkt in einen nicht überfüllten Zug der U-Bahn einsteigen, der kurz darauf losfuhr.

 

Herren Zehnkampf
 Rang  Athlet  Punkte  100m  Weitsprung  Kugelstossen  Hochsprung  400m  110m Hürden  Diskus  Stabhochsprung  Speerwurf  1500m
 1.  Ashton Eaton USA  8869  10.35s  8.03m  14.66m  2.05m  46.90s  13.56s  42.53m  5.20m  61.96m  4m 33.59s
 2.  Trey Hardee USA  8671  10.42s  7.53m  15.28m  1.99m  48.11s  13.54s  48.26m  4.80m  66.65m  4m 40.94s
 3.  Leonel Suarez CUB  8523  11.27s  7.52m  14.50m  2.11m  49.04s  14.45s  45.75m  4.70m  76.94m  4m 30.08s
 4.  Hans Van Alphen BEL  8447  11.05s  7.64m  15.48m  2.05m  49.18s  14.89s  48.28m  4.80m  61.69m  4m 22.50s
 5.  Damian Warner CAN  8442  10.48s  7.54m  13.73m  2.05m  48.20s  14.38s  45.90m  4.70m  62.77m  4m 29.85s
 6.  Rico Freimuth GER  8320  10.65s  7.21m  14.87m  1.90m  48.06s  13.89s  49.11m  4.90m  57.37m  4m 37.62s
 7.  Oleksiy Kasyanov UKR  8283  10.56s  7.55m  14.45m  1.99m  48.44s  14.09s  46.72m  4.60m  54.87m  4m 33.68s
 8.  Sergey Sviridov RUS  8219  10.78s  7.45m  14.42m  1.99m  48.91s  15.42s  47.43m  4.60m  68.42m  4m 36.63s
 9.  Willem Coertzen RSA  8173  11.09s  7.17m  13.79m  2.05m  48.56s  14.15s  43.58m  4.50m  64.79m  4m 26.52s
 10.  Pascal Behrenbruch GER  8126  11.06s  7.15m  15.67m  1.96m  50.04s  14.33s  44.71m  4.70m  64.80m  4m 37.46s
 11.  Eelco Sintnicolaas NED  8034  10.85s  7.37m  14.18m  1.93m  48.85s  14.43s  32.26m  5.30m  58.82m  4m 31.17s
 12.  Brent Newdick NZL  7988  11.10s  7.36m  15.09m  1.96m  50.22s  15.02s  46.15m  4.70m  59.82m  4m 38.20s
 13.  Gonzalo Barroilhet CHI  7972  11.18s  6.80m  14.49m  2.05m  51.07s  14.12s  41.27m  5.40m  57.25m  4m 48.23s
 14.  Yordani Garcia CUB  7956  10.80s  6.75m  14.48m  1.99m  48.76s  14.24s  42.27m  4.60m  59.85m  4m 38.57s
 15.  Kevin Mayer FRA  7952  11.32s  7.17m  14.05m  2.05m  48.76s  15.59s  41.20m  4.70m  62.41m  4m 23.02s
 16.  Ilya Shkurenev RUS  7948  11.01s  7.25m  12.89m  2.02m  49.81s  14.39s  43.51m  5.10m  53.81m  4m 42.80s
 17.  Eduard Mikhan BLR  7928  10.74s  6.94m  14.75m  1.93m  48.42s  14.15s  44.42m  4.40m  55.69m  4m 38.06s
 18.  Dmitriy Karpov KAZ  7926  10.91s  7.21m  16.27m  1.99m  49.83s  14.40s  44.93m  5.10m  49.93m  5m 16.83s
 19.  Luiz Alberto De Araujo BRA  7849  10.70s  7.16m  13.52m  1.93m  48.25s  14.79s  44.76m  4.60m  51.59m  4m 38.04s
 20.  Keisuke Ushiro JPN  7842  11.32s  6.86m  13.59m  1.99m  50.78s  15.47s  46.66m  4.90m  66.38m  4m 39.33s
 21.  Ingmar Vos NED  7805  10.98s  7.27m  13.77m  1.96m  49.62s  14.61s  42.26m  4.50m  61.64m  4m 50.01s
 22.  Edgars Erins LAT  7649  10.99s  6.98m  13.45m  1.93m  50.62s  15.22s  45.10m  4.50m  57.35m  4m 35.88s
 23.  Jangy Addy LBR  7586  10.89s  6.90m  14.97m  1.93m  48.64s  14.23s  45.61m  4.20m  50.36m  5m 08.14s
 24.  Attila Szabo HUN  7581  11.15s  6.96m  13.93m  1.90m  50.83s  14.92s  45.14m  4.60m  58.84m  4m 53.81s
 25.  Darius Draudvila LTU  7557  10.95s  7.12m  15.17m  1.96m  50.13s  14.87s  46.43m  4.20m  50.16m  5m 03.14s
 26.  Rifat Artikov UZB  7203  11.37s  6.41m  14.11m  1.93m  51.91s  14.74s  43.53m  4.40m  56.62m  5m 09.52s
 DNF  Jan Felix Knobel GER  DNF  11.42s  7.05m  15.29m  1.90m  49.87s  15.03s  46.10m  4.40m  .  .
 DNF  Kurt Felix GRN  DNF  11.12s  7.63m  13.28m  2.05m  50.17s  .  .  .  .  .
 DNF  Mihail Dudas SRB  DNF  10.90s  7.53m  13.76m  1.96m  .  .  .  .  .  .
 DNF  Daniel Awde GBR  DNF  10.71s  6.83m  .  .  .  .  .  .  .  .
 DNF  Roman Sebrle CZE  DNF  11.54s  .  .  .  .  .  .  .  .  .

 

Damen Hochsprung
 Rang  Athletin  Final  Qualifikation
 1.  Anna Chicherova RUS  2.05m  1.93m
 2.  Brigetta Barrett USA  2.03m  1.93m
 3.  Svetlana Shkolina RUS  2.03m  1.93m
 4.  Ruth Beitia ESP  2.00m  1.93m
 5.  Tia Hellebaut BEL  1.97m  1.93m
 6.  Chaunte Lowe USA  1.97m  1.93m
 7.  Svetlana Radzivil UZB  1.97m  1.96m
 8.  Emma Green Tregaro SWE  1.93m  1.93m
 9.  Melanie Melfort FRA  1.93m  1.93m
 10.  Irina Gordeeva RUS  1.93m  1.93m
 11.  Airine Palsyte LTU  1.89m  1.93m
 12.  Burcu Ayhan TUR  1.89m  1.93m
 13.  Adonia Steryiou GRE  .  1.93m
 14.  Ariane Friedrich GER  .  1.93m
 15.  Olena Holosha UKR  .  1.90m
 15.  Anna Iljustsenko EST  .  1.90m
 17.  Doreen Amata NGR  .  1.90m
 18.  Xingjuan Zheng CHN  .  1.90m
 19.  Levern Spencer LCA  .  1.90m
 20.  Amy Acuff USA  .  1.85m
 20.  Nadiya Dusanova UZB  .  1.85m
 20.  Ebba Jungmark SWE  .  1.85m
 20.  Lissa Labiche SEY  .  1.85m
 20.  Lesyani Mayor CUB  .  1.85m
 20.  Esthera Petre ROU  .  1.85m
 20.  Venelina Veneva-Mateeva BUL  .  1.85m
 27.  Deirdre Ryan IRL  .  1.85m
 28.  Tonje Angelsen NOR  .  1.85m
 29.  Wanida Boonwan THA  .  1.80m
 29.  Thi Viet Anh Duong VIE  .  1.80m
 29.  Sahana Kumari IND  .  1.80m
 29.  Oldriska Maresova CZE  .  1.80m
 29.  Ana Simic CRO  .  1.80m
 34.  Vita Styopina UKR  .  1.80m
 NM  Marina Aitova KAZ  .  NM

 

Herren 4x400m Staffel
 Rang  Team  Final  Halbfinal 1  Halbfinal 2
 1.  Bahamas  2m 56.72s  .  2m 58.87s   Q
 2.  USA  2m 57.05s  .  2m 58.87s   Q
 3.  Trinidad & Tobago  2m 59.40s  3m 00.38s   Q  .
 4.  Grossbritannien  2m 59.53s  3m 00.38s   Q  .
 5.  Russland  3m 00.09s  .  3m 02.01s   Q
 6.  Belgien  3m 01.83s  3m 01.70s   q  .
 7.  Venezuela  3m 02.18s  .  3m 02.62s   q
 8.  Südafrika  3m 03.46s  DNF             q*  .
 9.  Kuba  DNF  3m 00.55s   Q  .
 10.  Polen  .  3m 02.86s  .
 11.  Australien  .  .  3m 03.17s
 12.  Deutschland  .  3m 03.50s  .
 13.  Japan  .  .  3m 03.86s
 DNF  Jamaica  .  .  DNF
 DQ  Dominikanische Republik  .  .  DQ
 DQ  Kenia  .  DQ  .

 

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