ATP World Tour Finals 2012, London

zurück zur Übersicht         Last updated: 19.12.2012
Einzel Vorschau - ATP Race 2012

 

Ich war ziemlich überrascht über die Turnierbilanz der Spieler an den ATP World Tour Finals. Federer schwingt mit 39 Siegen bei 7 Niederlagen weit oben auf. Daneben hat nur Murray mit 7:5 eine positive Bilanz. Fünf weitere Spieler stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz da: Djokovic 9:9, Ferrer 6:6, Del Potro 4:4, Tsonga 4:4 und Tipsarevic 1:1. Berdych hat mit 3:4 eine negative Bilanz.
Von Nadals Verletzung seit Wimbledon haben Federer (10:18-Bilanz gegen Nadal) und Murray (5:13-Bilanz gegen Nadal) zweifelsohne profitiert. Ihnen stand ein Gegner weniger vor dem Wimbledon-, respektive dem Olympia- und US Open-Sieg. Djokovics Bilanz gegen Nadal ist zwar auch negativ, allerdings konnte er diese seit drei Jahren aufbessern und war seither auf allen Belägen ausser Sand zu favorisieren.
Bemerkenswert ist dass Ferrer in diesem Jahr am meisten Turniersiege einheimsen hat. In Paris Bercy konnte er aber lediglich seinen ersten Turniersieg in der Kategorie Masters Series 1000 seiner Karriere feiern. Der Spanier ist auch derjenige Spieler mit den meisten Matchgewinnen in diesem Jahr.

ATP Einzel Race 2012
  Novak Djokovic (SRB) Roger Federer (SUI) Andy Murray (GBR) Rafael Nadal (ESP)
-> Knieverletzung
David Ferrer (ESP) Tomas Berdych (CZE) Juan Martin Del Potro (ARG) Jo-Wilfried Tsonga (FRA) Janko Tipsarevic (SRB) Nicolas Almagro (ESP)
-> Ersatzspieler
GRAND SLAM
2000
Sieg: AusOpen
Final: French Open, US Open
Halbfinal: Wimbledon
Sieg: Wimbledon
Halbfinal: AusOpen, French Open
Sieg: Wimbledon
Final: US Open
Halbfinal: AusOpen
Sieg: French Open
Final: AusOpen
Halbfinal: French Open, US Open Halbfinal: US Open   Halbfinal: Wimbledon    
Anz. Turniere
(beste 4 zählen)
4 4 4 3 4 4 4 4 4 4
Punktemaximum:
8000
5120 3800 4280 3245 2160 1270 1260 1305 720 810
MASTERS SERIES
1000
Sieg: Miami, Toronto, Schanghai
Final: Monte Carlo, Rom, Cincinnati
Sieg: Indian Wells, Madrid, Cincinnati Final: Miami, Schanghai Sieg: Monte Carlo, Rom Sieg: Paris Final: Madrid        
Anz. Turniere
(beste 8 zählen)
9 6 8 5 7 9 7 8 9 7
Punktemaximum:
8000
5350 3765 1750 2810 1775 1995 1180 1090 1235 550
OLYMPISCHE SPIELE
750
  Silber Gold       Bronze      
Anz. Turniere
1
1 1 1 0 1 1 1 1 1 1
Punktemaximum:
750
270 450 750 0 0 0 340 0 0 0
ATP 500 Sieg: Peking Sieg: Rotterdam, Dubai   Sieg: Barcelona Sieg: Acapulco, Valencia   Sieg: Basel      
Anz. Turniere
(beste 3 zählen)
2 3 3 1 4 3 3 3 4 5
Punktemaximum:
1500
680 1300 570 650 1595 490 800 445 145 355
ATP 250     Sieg: Brisbane   Sieg: Auckland, Buenos Aires, 's-Hertogenbosch, Bastad Sieg: Montpellier, Stockholm Sieg: Marseille, Wien Sieg: Doha, Metz Sieg: Stuttgart Sieg: Sao Paolo, Nizza
Anz. Turniere
(beste 2 zählen)
0 2 2 2 5 4 4 7 7 7
Punktemaximum:
500
0 150 250 90 500 650 500 650 1040 800
Anz. Turniere
Total
16 16 18 11 21 21 19 22 25 24
Anz. Turniersiege
Total
5 6 3 4 7 2 3 2 1 2
Punkte Total 11420 9465 7600 6795 6030 4405 4080 3490 2990 2515
Anz. Teilnahmen
"Finals"
5
2007-2011
10
2002-2011
4
2008-2011
5
06-07, 09-11
3
2007, 2010-2011
2
2010-2011
2
2008-2009
2
2008, 2011
1
2011
0
-
Alter 25 31 25 26 30 27 24 27 28 27

 

Pippa MiddletonPippa Middleton"Gandalf"
O2 Arena
London hatte den Zuschlag für die Austragung der ATP World Tour Finals von 2009 bis 2013 bekommen. Im Verlauf des letzten Jahres war zu hören, dass danach entweder erneut London oder Rio de Janeiro für fünf Jahre zum Zug kommen würde. Brasilien ist mit der Fussball-WM 2014 und den Olympischen Spielen in Rio 2016 sportlich am Boomen. Während dieser Austragung wurde in London nun aber offiziell um zwei Jahre bis in das Jahr 2015 verlängert. Rio de Janeiro trat in diesem Jahr als Sponsor auf und erhält ab 2014 ein Turnier der ATP 500-Kategorie. Sportlich, fantechnisch und wirtschaftlich ist die Veranstaltung in der O2-Arena ein Grosserfolg. Auch den Spielern gefällt es. Es sprechen viele Gründe für London. Die in Zusammenarbeit mit der LTA (British Tennis) und dem AELTC (Wimbledon) zahlt sich aus. So lange der Hauptsponsor Barclays an Bord ist, gibt es keinen Grund zu wechseln. Das Stadion sind randvoll. Leidige Spielerabsagen wegen Reisestrapazen wie teilweise zuvor in Schanghai stehen ausser Diskussion.

Nach der ATP-Roadmap (Turnierkalender), die für 2011 bis 2013 definiert worden war, wird 2014 wohl ein Übergangsjahr werden bevor in 2015 mit dem Wechsel von Wimbledon eine Woche nach hinten grössere Veränderungen für die weiteren Turniere anstehen könnten. Schon auf dieses Jahr hin gab es eine Verkürzung der Saison um zwei Wochen. Von den US Open bis zum 1000er-Turnier in Paris Bercy fiel eine Woche weg. Nach Paris Bercy wurde schlichtweg die eine Woche Pause gestrichen und die Finals in London gleich angehängt. Allerdings nicht mehr von Sonntag bis Sonntag, sondern von Montag bis Montag. Das Turnier von Paris Bercy verkam dadurch für ein Turnier der hohen 1000er-Kategorie zur Farce, da die Teilnehmer von London das Turnier mehr oder weniger links liegen liessen. Die Franzosen wollen auf die neue ATP-Roadmap hin ganz bestimmt einen neuen Platz für ihre Veranstaltung ergattern.

 

 

ATP World Tour Finals 2012, London

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Einzel Gruppe A

 

Einzel Gruppe A
 Spieltag  Novak Djokovic
 (SRB, 1)
 Andy Murray
 (GBR, 3)
 Tomas Berdych
 (CZE, 5)
 Jo-Wilfried Tsonga
 (FRA, 7)
 Montag  Tsonga
 7:6 6:3
 Berdych
 3:6 6:3 6:4
 Murray
 6:3 3:6 4:6
 Djokovic
 6:7 3:6
 Mittwoch  Murray
 4:6 6:3 7:5
 Djokovic
 6:4 3:6 5:7
 Tsonga
 7:5 3:6 6:1
 Berdych
 5:7 6:3 1:6
 Freitag  Berdych
 6:2 7:6
 Tsonga
 6:2 7:6
 Djokovic
 2:6 6:7
 Murray
 2:6 6:7
 Siegesbilanz  3:0  2:1  1:2  0:3
 Gruppenrang  1.  2.  3.  4.

 

 

ATP World Tour Finals 2012, London

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Einzel Gruppe B - 8x Federer-Del Potro in 2012 & undankbare Rolle für Ferrer

 

Einzel Gruppe B
 Spieltag  Roger Federer
 (SUI, 2)
 David Ferrer
 (ESP, 4)
 Juan Martin Del Potro
 (ARG, 6)
 Janko Tipsarevic
 (SRB, 8)
 Dienstag  Tipsarevic
 6:3 6:1
 Del Potro
 6:3 3:6 6:4
 Ferrer
 3:6 6:3 4:6
 Federer
 1:6 3:6
 Donnerstag  Ferrer
 6:4 7:6
 Federer
 4:6 6:7
 Tipsarevic
 6:0 6:4
 Del Potro
 0:6 4:6
 Samstag  Del Potro
 6:7 6:4 3:6
 Tipsarevic
 4:6 6:3 6:1
 Federer
 7:6 4:6 6:3
 Ferrer
 6:4 3:6 1:6
 Siegesbilanz
 Satzbilanz
 2:1
 5:2
 2:1
 4:4
 2:1
 5:3
 0:3
 1:6
 Gruppenrang  1.  3.  2.  4.

Roger Federer, Juan Martin Del PotroJuan Martin Del PotroRoger Federer
Roger Federer (ATP 2) - Juan Martin Del Potro (ATP 7)
Zum achten Mal trafen die beiden in diesem Jahr bereits aufeinander! Die ersten vier Begegnungen von Januar bis März hatte Federer bei den Australian Open, in Rotterdam, Dubai und Indian Wells klar im Griff. Das Viertelfinale von Roland Garros war eine heisse Nummer, als Federer einen 0:2-Satzrückstand drehen musste, dies letztendlich aber problemlos bewerkstelligte. Dramatisch war die Szenerie im Halbfinale der Olympischen Spiele, wo Federer mit 19:17 im dritten Satz triumphierte und nun erstmals eine Medaille im Einzel auf sicher hatte. Vor zwei Wochen in Federers Heimat in Basel siegte im Tie-Break des dritten Satzes aber erstmals seit langem wieder der 24-jährige Argentinier. Zuvor hatte er erst zweimal gegen Federer gewinnen können. Das war 2009 bei seinem bisher einzigen Grand Slam-Sieg im US Open-Final sowie später im Jahr an den ATP World Tour Finals im abschliessenden Gruppenspiel. Sowohl Federer als Gruppenerster als auch Del Potro als Gruppenzweiter qualifizierten sich damals mit je zwei Siegen für die Halbfinals. Dieses Kunststück gelang dem Argentinier nach zweijähriger Absenz von den ATP World Tour Finals in diesem Jahr wiederum und beide Spieler qualifizierten sich für die Halbfinals auf Kosten von Ferrer, der ebenfalls zwei Siege aber das schlechtere Satzverhältnis aufweist. In den drei Sätzen dieser Partie erzielten beide Spieler nur je ein Break.

David Ferrer, Janko TipsarevicJanko TipsarevicJanko TipsarevicGreg Rusedski
David Ferrer (ATP 5) - Janko Tipsarevic (ATP 9)
Der 30-jährige Ferrer hat in diesem Jahr die meisten Matches auf der ATP World Tour gewonnen. Vor einer Woche gewann er Paris Bercy seinen ersten Masters 1000-Titel, wobei das Turnier in der französischen Hauptstadt richtiggehend zur Farce mutierte, da die Woche Pause zwischen Paris und London gestrichen wurde. Die für London qualifizierten Spieler mieden Paris deshalb. Mit Ausnahme von Ferrer traten sie gar nicht erst an oder schieden früh aus. Tipsarevic hat sich zum zweiten Mal in Folge als Nummer 9 der Welt in das Saisonfinale besten 8 der Welt hineingemogelt.
Ferrer trat sehr enttäuscht zu dieser Partie an. In seinem ersten Gruppenspiel hatte er Del Potro (in drei Sätzen) geschlagen und danach gegen Federer (in zwei Sätzen) verloren. Nun war aber bereits vor seinem dritten Gruppenspiel klar, dass Federer und auch der von ihm besiegte Del Potro in die Runde der letzten Vier einziehen würden und er auf der Strecke bleibt. Ungewöhnlich für ihn schlug er einmal sein Racket auf den Boden und später schoss einen Ball ins Publikum. Beides nicht übertrieben aggressiv, aber es zeigte die Gefühlslage von Ferrer im ersten Satz, in dem er mit 0:4 zurücklag und diesen auch verlor. Danach rappelte er sich auf und gewann den zweiten Satz. Wir verliessen das Match anschliessend weil es kein Tennis auf allerhöchstem Niveau zu bieten hatte und irrelevant für den weiteren Verlauf des Turniers war.

 

 

ATP World Tour Finals 2012, London

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Einzel Halbfinal & Final - Nummer 1 gegen Nummer 2

 

Einzel Halbfinal & Final
 Vorrunde  Halbfinale   Finale
 Gruppensieger A:
 Novak Djokovic (1)
 Novak Djokovic (1) -
 Juan Martin Del Potro (6)
 4:6 6:3 6:2
 Novak Djokovic (1) -
 Roger Federer (2)
 7:6 7:5
 Gruppenzweiter B:
 Juan Martin Del Potro (6)
 Gruppenzweiter A:
 Andy Murray (3)
 Roger Federer (2) -
 Andy Murray (3)
 7:6 6:2
 Gruppensieger B:
 Roger Federer (2)

Novak Djokovic
Novak Djokovic (ATP 1) - Juan Martin Del Potro (ATP 7)
Von den drei Aufeinandertreffen in diesem Jahr konnte sich Del Potro an den Olympischen Spielen im Spiel um die Bronzemedaille das Edelmetall für Argentinien sichern. Die beiden Revanchen innert Monatsfrist in Cincinnati und an den US Open gingen Djokovic. Der Weltranglistenerste blieb auch bei aktuellen Aufeinandertreffen in der O2 Arena siegreich. Im ersten Satz zeigte Del Potro seine Gefährlichkeit und legte vor. Mit Fortlauf der Partie war dem 24-jährigen aber anzumerken, dass er noch ein Dreisatzmatch vom Vortag in den Knochen hatte.

Pippa MiddletonPippa Middleton
Roger Federer (ATP 2) - Andy Murray (ATP 3)
Die grossen zwei Spiele in diesem Jahr zwischen diesen beiden Kontrahenten waren der Wimbledonfinal mit dem siebten Wimbledontitel und dem insgesamt 17. Grand Slam-Titel für Federer nach einer Durststrecke seit dem letzten Titelgewinn an den Australian Open 2010 und das Spiel um die Goldmedaille an den Olympischen Spielen vier Wochen später an gleicher Stätte, welches Murray zu seinem ersten ganz grossen Titelgewinn nutzen konnte. Der Knoten war damit beim 25-jährigen Schotten geplatzt und er gewann fünf Wochen später an den US Open seinen ersten Grand Slam-Titel mit dem Finalsieg über Djokovic. Im Direktduell zwischen Federer und Murray stand es in diesem Jahr dank den Siegen in Dubai und Wimbledon für den 31-jährigen Schweizer und den Niederlagen bei London 2012 und Schanghai 2:2 unentschieden.
Hatte ich an den anderthalb Tagen zuvor noch etwas die richtig euphorische Stimmung vermisst, so erfüllte Federer-Murray am Sonntagabend meine Erwartungen. Ich war ohnehin recht angetan von diesem Abend, da
Pippa Middleton nur eine Reihe, eine Treppe und zwei Plätze neben mir sass (Bilder 5 und 6). In Boulevardkreisen ist sie als Her Royal Hotness bekannt und in Tenniskreisen als grosser Fan der Sportart. Sie war inkognito unterwegs und sass mit ihren Freunden in der selben Reihe wie die Eltern von Tim Henman. Ihre Freunde waren dem Applaus nach klare Federer-Fans und ich denke sie auch. Sie stellte das gegen den Briten Murray aber natürlich nicht offensichtlich zur Schau. Am Finaltag sass sie dann in der ersten Reihe wie die anderen Prominenten.
Die drei Duelle in London in diesem Jahr gingen jedesmal an den Publikumsliebling. In Wimbledon und an den Finals gehören die Sympathien trotz des britischen Gegners Murray ganz Federer. An den Olympischen Spielen stand das Land klar hinter dem Schotten, der es mit Gold im Einzel und Silber im Mixed Doppel dankte. Wirklich eine sehr spezielle Ausgangslage. Im ersten Satz hatte Murray mit einem Break vorgelegt und musste sich erst zum 4:4 wieder einholen lassen. Der erste Durchgang ging anschliessend in einem engen Tie-Break an Federer. Im zweiten Satz konnte Murray nicht mehr dagegenhalten, weil ihn seine Rückhand etwas im Stich liess.

Novak DjokovicNovak DjokovicNovak DjokovicNovak DjokovicNovak Djokovic, Roger FedererNovak Djokovic, Roger FedererNovak Djokovic
Novak Djokovic (ATP 1) - Roger Federer (ATP 2)
Nach Nadal-Federer den ATP World Tour Finals 2010 und Azarenka-Sharapova an den WTA Championships vor zwei Wochen sah ich zum dritten Mal ein Tennismatch zwischen der
Nummer 1 und der Nummer 2 der Weltrangliste. Das ist selbst für mich eine Rarität. Das Finalspiel hielt was es versprach und war lange auf des Messers Schneide. Federer startete mit einem Blitzstart zum 3:0 in den ersten Satz. Im zweiten Satz hatte der Schweizer sogar zwei Satzbälle bei eigenem Aufschlag. Doch beide Sätze gingen knapp an den Australian Open-Sieger Djokovic. Doch auch er hatte zu beissen, als Federer im Tie-Break des ersten Satzes einen Satzball mirakulös zum 6:6 abzuwehren vermochte. Er tat dies mit einer Vorhand aus dem Halbfeld heraus quasi hinter dem Körper gespielt sund konnte so den ans Netz vorgerückten Djokovic cross passieren.
Seit 2009 haben Djokovic und Federer jährlich fünfmal gegeneinander gespielt. Die Bilanz lautete dabei 2009 3:2 für Djokovic, 2010 4:1 für Federer und 2011 4:1 für Djokovic. In diesem Jahr hat Djokovic dank den Siegen in Rom und Roland Garros, den Niederlagen in Wimbledon und Cincinnati sowie dem Sieg nun beim Saisonfinale in London die Nase wiederum mit 3:2 vorne. Die Partie war sehr aufregend gewesen. Als begeisterter Fan von Siegerehrungen war ich von der Trophäenübergabe allerdings etwas enttäuscht. Zwei Wochen zuvor in Istanbul und zwei Stunden zuvor bei den Überraschungssiegern im Doppel war jeweils das grosse Strahlen angesagt. Djokovic aber war mehr eine Art Genugtuung anzusehen als Euphorie. Und bei Federer, dem sechsfachen Sieger dieses Turniers, wird eine Finalniederlage nicht mehr überschwänglich gefeiert. Insgesamt war die Zeremonie eine
verhältnismässig sehr kurze Angelegenheit.

 

 

ATP World Tour Finals 2012, London

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Tennisvorhersage 2013 - So wird das nächste Jahr

 


Vorhersage des Tennisjahres 2013
Auf Bild 2 kann Michaels und meine Vorhersage für 2013 begutachtet werden!
In diesem Jahr konnte ich beim Tippen bei der dritten Austragung zum dritten Mal gegen Michael gewinnen (Bild 1) und mich erneut zum Nachtessen bei Rodizio Rico in der O2 Arena einladen lassen. Da läuft das Jahr hindurch jeweils eine kleine Privatfehde unter uns Tennisreisenden. Lustig ist ja, dass Michael einzig in der Sparte "Fed Cup" mehr Punkte als ich gewann, obwohl ich ja quasi der Experte für diesen Bewerb bin und er vermutlich nicht einmal weiss wie man Fed Cup schreibt. Ich war ja recht stolz auf meine exakten Treffer bei Heather Watson und Bernard Tomic. Nur zu gerne würde Michael dafür die Top 10 der Herren oder die Youngstars bei den Jungs gewinnen.

 

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