Porsche Tennis Grand Prix 2010, Stuttgart

zurück zur Hauptseite         Last updated: 21.12.2013

Stuttgart 2007

Stuttgart 2008

Stuttgart 2009

27.-28. / 30. April 2010

Stuttgart (700'000$ gesamthaftes Preisgeld, 470 WTA-Punkte für die Siegerin), danach Rom (2'000'000$, 900 Punkte), danach Madrid (4'500'000$, 1000 Punkte), danach eine Woche Pause und danach Roland Garros (7'500'000, 2000 Punkte). Das ist die Struktur im Turnierkalender, in der sich Stuttgart seit letztem Jahr befindet. In Roland Garros im letzten Jahr stand Turnierdirektor Markus Günthardt umweit von mir entfernt und lobbyierte für eine Anpassung. Drei Wochen hintereinander seien zu viel für die Spielerinnen. Vor allem weil Rom und Madrid Pflichtevents sind.

In diesem Jahr litt die Besetzung beim Turnier im Vergleich zu den Vorjahren etwas. 2009 war Dulko als 36. der Weltrangliste die letzte Spielerin, die als eine der 26 Spielerinnen die direkte Aufnahme in das Hauptfeld schaffte. Hinzu kamen vier Qualifikantinnen und zwei Wild Cards. In diesem Jahr lag der Cut der nur 23 Spielerinnen bei Hercog bereits auf Rang 52. Es gab eine Wild Card mehr sowie die beiden topgesetzten Spielerinnen erhielten ein Freilos in der ersten Runde. Dies ein Eingeständnis, um die Aushängeschilder zu ködern.

Durch das stark besetzte Hauptfeld im Verhältnis zum Preisgeld und den zu gewinnenden Punkten, treten die meisten Spielerinnen, die das Hauptfeld von Stuttgart nicht direkt erreichen deshalb in der gleichen Woche am kleineren Turnier in Fès in Marokko an. Die Qualifikation in Stuttgart ist dadurch nicht so stark besetzt. In 2009 traten immerhin noch sechs Spielerinnen aus den Top 100 an. Die Situation scheint sich im zweiten Jahr am neuen Platz im Turnierkalender herumgesprochen zu haben. Die Topgesetzte der Qualifikation war in diesem Jahr nur noch die Nummer 100 der Weltrangliste.

Für 2011 verbessert sich die Situation für das Turnier Stuttgart. Das Turnier findet eine Woche früher statt. In den zwei darauffolgenden Wochen folgt die Veranstaltung in Rom, die in einen kombinierten Herren und Damen-Anlass über 10 Tage umgewandelt wird. Da bleiben für die Topspielerinnen ab dem Finale von Stuttgart drei bis fünf Tage Pause bis zum ersten Einsatz in Rom. Das klingt nicht nach sehr viel, ist aber eine immense Verbesserung.

Anke Huber, Barbara Rittner
Bild 2 von rechts nach links: Kuznetsova (Titelverteidigerin), Wozniacki (Setzliste 1), Henin, Ivanovic, Radwanska, Wickmayer, Bartoli.
Bild 3 von links nach rechts: Kuznetsova (Titelverteidigerin), Safina (Vorjahresfinalistin, Setzliste 2), Jankovic, Szavay, Li, Azarenka, Dulko.

Von den acht Viertelfinalistinnen des Vorjahres schafften es lediglich zwei wieder so weit. Keine davon erreichte das Halbfinale. Dies ist überraschend, da sowohl 2009 als auch in diesem Jahr die Viertelfinals stark besetzt waren. Stark muss folglich nicht heissen, dass es sich immer um die gleichen Gesichter handelt. Stark muss auch nicht heissen, dass es sich um die Aushängeschilder des Turniers handelt. Denn drei der vier Halbfinalistinnen sind auf der Spielerinnenleinwand (Bild 1) nicht abgebildet.

 

Viertelfinale
3. Tableauviertel

Henin-Jankovic,
Görges, Dulko,
Pironkova, Chakhnashvili

 

Viertelfinale
2. Tableauviertel


Stosur-Li,
Kuznetsova, Bartoli,
Errani, Srebotnik

 

Viertelfinale
4. Tableauviertel


Peer-Safina,
Radwanska, Szavay, Ivanovic,
Hercog, Petkovic

 

Viertelfinale
1. Tableauviertel


Lapushchenkova-Safarova,
Azarenka, Pennetta

 

 

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