Rabble-GrandSlam-Reise nach Paris 2007

zurück zur Übersicht         Last updated: 28.04.2008

alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank zu: Nadia Petrova, Anastasia Myskina, Maria Kirilenko, Kveta Peschke, Meghann Shaughnessy, Samantha Stosur
Nadia Petrova - Dubai 2006
Anastasia Myskina - Zurich Open 2006
Maria Kirilenko - Zurich Open 2006
Kveta Peschke - Dubai 2006
Meghann Shaughnessy - Zurich Open 2006
Samantha Stosur - Fed Cup AUT-AUS 2007
Russisches Form- und Verletzungstief? - Anastasia Myskina, Nadia Petrova, Maria Kirilenko

 

1. Runde:   Anastasia Myskina - Meghann Shaughnessy   1:6 0:6

Wenn eine ehemalige French Open-Siegerin in der ersten Runde mit 1:6 0:6 verliert, dann kann etwas nicht stimmen. Es war der erste Ernstkampf seit über vier Monaten für die Championesse des Jahres 2004. Die fehlende Spielpraxis war nicht zu übersehen. Leider hält das Verletzungspech an und Myskina hat die Turniere nach den French Open inklusive Wimbledon aufgrund einer erneuten Fussverletzung abgesagt.

Meghann Shaughnessy zeigte eine gute Leistung. Vor allem bei ihrem eigenen Aufschlag kam sie kaum in Bedrängnis. Sie überraschte bei diesem Wetter mit einem ärmellosen Oberteil. Anastasia Myskina hingegen trat sogar langärmlig an.

 

2. Runde:   Meghann Shaughnessy - Svetlana Kuznetsova (3)   0:6 3:6

 

Auch Elena Dementieva, Myskinas gute Freundin und Finalgegnerin von 2004, läuft es zur Zeit nicht nach Wunsch. Sie ist aus den Top 10 auf Platz 14 gefallen. Grund dafür ist allerdings nicht eine Verletzung, sondern schlicht ungenügende Resultate.

Im Spiel der dritten Runde gegen Marion Bartoli hatte sie sich beim 2:6 4:6 selbst übertroffen. 1 Ass, kein einziger Winner aus dem Spiel heraus, 14 Doppelfehler und 34 weitere unforced Errors bildeten die katastrophale Bilanz Dementievas.

Beste Russin war US Open-Siegerin Maria Sharapova, die als Letzte von 17 Landsfrauen "bereits" im Halbfinale scheiterte.

 

Anastasia Myskina

 

1. Runde:   Nadia Petrova (11) - Kveta Peschke (Q)   5:7 7:5 0:6

An Grand Slam-Turnieren gibt es keine Ausreden. Wenn man antritt, muss man fit sein. Nadia Petrova schied in Roland Garros nun bereits zum zweiten Mal nacheinander in der Startrunde aus. Im letzten Jahr kam sie als Weltranglistendritte und dreifache Turniersiegerin auf Sand (Amelia Island, Charleston und Berlin) nach Paris und ging dann gegen Morigami völlig unter.

In diesem Jahr musste sie ihr letztes Match in Rom wegen Rückenbeschwerden aufgeben. Diese Verletzung war noch nicht ausgeheilt, das war offensichtlich. Die 24-jährige Russin spielte hart, aber bewegte sich schlecht. Bei ihr ist bemerkenswert, wie flach sie den Ball jeweils über das Netz spielt.

In dieser Partie punktete immer diejenige Spielerin, von der man es nicht erwartete. Kveta Peschke hatte ihre beste Phase des Spiels im ersten Satz, als sie dank einigen Gewinnschlägen ein 4:5 in ein 7:5 drehte. Danach wäre die Tschechin am Drücker gewesen, beging mit dem möglichen Sieg vor Augen aber katastrophale Fehler. Und als Petrova den Satzausgleich geschafft hatte, ging bei ihr gar nichts mehr. Dafür zeigte sich Peschke erstarkt.

Von der 31-jährigen Kveta Peschke hätte man eigentlich erwarten dürfen, dass sie in den entscheidenden Situationen mental stark bleibt. Als ehemalige Nummer 26 der Weltrangliste hätte sie die Erfahrung dazu. Allerdings hatte sie vor den French Open nach sechsmonatiger Verletzungspause lediglich das Turnier in Berlin bestritten. Als Qualifikantin schaffte sie den Weg ins Hauptfeld von Roland Garros und man merkte ihr an, wie wichtig dieser Sieg über die auf Rang 12 klassierte Petrova für sie wäre.

Dass Peschke in der nächsten Runde sang- und klanglos gegen Cohen-Aloro unterlag, macht die Niederlage von Petrova noch fataler.

 

2. Runde:   Kveta Peschke (Q) - Stephanie Cohen-Aloro (W)   1:6 1:6

 

 

2. Runde:   Maria Kirilenko - Samantha Stosur (27)   1:6 6:3 5:7

Auf Sand hatte Maria Kirilenko in den vier Turnieren vor den French Open noch keinen Matchgewinn erzielen können. In Paris überstand sie immerhin die erste Runde. Und gegen Samantha Stosur fehlte ebenfalls nicht viel.

Die 23-jährige Australierin hatte zumindest beim letzten Turnier in Rom mit den Siegen über Schiavone und Mauresmo starke Resultate sammeln können. Ihr half die Regenunterbrechung im dritten Satz beim Stand von 3:4 aus ihrer Sicht und einer Breakchance bei Aufschlag Kirilenko.

 

1. Runde:   Maria Kirilenko - Maria Elena Camerin   6:3 6:0
1. Runde:   Samantha Stosur (27) - Jamea Jackson   6:1 6:2
3. Runde:   Samantha Stosur (27) - Nicole Vaidisova (6)   4:6 4:6

 

 

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