Interclub NLA Damen 2021

zurück zur Startseite         Last updated: 28.08.2021

Interclub NLA Damen 2020

 

 Interclub NLA Damen 2021:   Vorrunde Interclub NLA Damen 2021:   Finalrunde
Heim / Gast  Chiasso  Grassh.  Hörnli  Mail NE  Weiherm.    Punkte  Rang   Halbfinal  Final 
 Chiasso  -  1:5  ausw.   ausw.  0:6    3  5.  Weihermatt (1) -
 Hörnli Kreuzlingen (4)
 4:3
 Grasshopper ZH (3) -
 Weihermatt (1)
 4:0
 Grasshopper ZH  ausw.  -  6:0  3:3  ausw.    14  3.
 Hörnli Kreuzlingen  4:2  ausw.  -  ausw.  2:4    8  4.
 Mail NE  6:0  ausw.  4:2  -  ausw.    17  2.  Grasshopper ZH (3) -
 Mail NE (2)
 4:3
 Weihermatt  ausw.  6:0  ausw.  2:4  -    18  1.
                 

Grasshopper ZH sind die Schweizer Meisterinnen 2021.
Es gibt keine Absteigerinnen aus der Nationalliga A.

Erwähnenswert ist sicherlich die 0:6-Niederlage von GC im letzten Gruppenspiel in Weihermatt. Damit "überliessen" sie Weihermatt mit einem Punkt Vorsprung auf das spielfreie Mail Neuchâtel quasi den Gruppensieg. Im Endspiel schlug GC Weihermatt dann gleich mit 4:0 nach den Einzeln und die Entscheidung war bereits gefallen. Für Rekordsieger Grasshopper Zürich ist es der 37. Schweizermeistertitel.

Die Mannschaft von Sursee hatte sich vor der Saison aus der Nationalliga A zurückgezogen. Lido Luzern - die Siegerinnen der NLB des letzten Jahres - verzichteten auf den Aufstieg. Auch in diesem Jahr gewann Lido Luzern die NLB, welche jeweils im Mai und Juni gespielt wird. Die Leistungsträgerinnen bei Lido Luzern waren unter anderem Dürst, Marti und Crivelletto, welche in der NLA im August nun für Weihermatt antraten.
Die letztjährige Mannschaft von Zofingen wurde auf diese Saison hin zu Mail Neuchâtel transferiert. Dadurch spielten nur fünf Mannschaften in der für sechs Mannschaften konzipierten Nationalliga A. Es gab deshalb keine Absteigerinnen.

 

 Interclub NLA Herren 2021:   Vorrunde Interclub NLA Herren 2021:   Finalrunde
Heim / Gast  CT Neu.  Froburg  Genève  Grassh.  LTC Wint.  Seeblick  Sonnen.   Punkte  Rang   Halbfinal  Final 
 CT Neuchâtel  -  ausw.  ausw.   4:5  5:4  2:7  ausw.  24  5.  Sonnenberg (1) -
 Froburg Trimbach(4)
 5:3
 Seeblick ZH (3) -
 Sonnenberg (1)
 5:4
 Froburg Trimbach  6:3  -  6:3  ausw.  4:5  ausw.  ausw.  27  4.
 Genève E.V.  4:5  ausw.  -  4:5  ausw.  ausw.  4:5  22  7.
 Grasshopper ZH  ausw.  4:5  ausw.  -  7:2  ausw.  2:7  28  2.  Seeblick ZH (3) -
 Grasshopper ZH (2)
 5:1
 LTC Winterthur  ausw.  ausw.  5:4  ausw.  -  5:4  2:7  23  6.
 Seeblick ZH  ausw.  4:5  6:3  4:5  ausw.  -  ausw.  28  3.
 Sonnenberg  4:5  8:1  ausw.  ausw.  ausw.  6:3  -  37  1.

Seeblick ZH sind die Schweizer Meister 2021.
LTC Winterthur und Genève E.V. steigen in die Nationalliga B ab.

Seeblick Zürich hatte zwischen den Jahren 1911 bis 2016 nie einen Schweizermeistertitel erringen können. Seit 2017 ist es nun bereits der vierte Meistertitel.

Bei den Herren spielten in dieser Saison ausnahmsweise sieben Mannschaften in der Nationalliga A. Im letzten Jahr einigte man sich vor Beginn der Saison unter Corona-Bedingungen darauf, dass es aufgrund der daraus entstehenden Unwägbarkeiten keine Absteiger geben würde. Aus der NLB aufsteigen durfte man aber trotzdem. Dadurch war auf diese Saison hin der LTC Winterthur als siebtes Team hinzugekommen.

 

Interclub NLA Damen 2021: Hörnli Kreuzlingen - Chiasso

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10. August 2021

 

 Interclub NLA Damen 2020:   5. Runde: Hörnli Kreuzlingen - Chiasso
 Begegnungen  Partie A  Partie B
 1. Partien: Einzel 2 und Einzel 4
 1:1
 Keller - Salvi
 6:4 6:1
 Cembranos - De Stefano
 3:6 4:6
 2. Partien: Einzel 1 und Einzel 3
 3:1
 Papadakis - Caregaro
 6:1 6:1
 Lüscher - Tsygourova
 6:4 7:6
 3. Partien: Doppel 1 und Doppel 2
 4:2
 Papadakis/Hefti - Caregaro/Salvi
 6:2 7:6
 Keller/Zepfel - De Stefano/Selishta
 6:7 1:6


1:0   Nadine Keller (CH N2 23, WTA 972) - Linda Salvi (CH N3 35)   6:4 6:1
In den ersten drei Gruppenspielen durfte oder konnte man aus Sicht von Hörnli Kreuzlingen gewinnen. Im letzten Gruppenspiel gegen Chiasso sollte man nun gewinnen. Die Ausgangslage war jedoch sehr gut, denn mit zwei Siegen aus sechs Matches würde man die schwächer klassierten direkten Konkurrentinnen bereits hinter sich lassen und sich als Gruppenvierte für die Finalrunde qualifizieren.
Grenzwertig fand ich dass Salvi bei aussichtsloser Lage am Netz stehend quasi den Hampelmann machte um ihre Gegnerin zu irritieren. Wie eine Torhüterin vor dem Elfmeter mit ausgestreckten Armen ist vermutlich die bessere Bezeichnung dafür. Jedenfalls hatte ich das zuvor noch nie gesehen. Sie machte das mehrmals.


1:1  
Paula Cembranos (CH N3 35) - Samira De Stefano (CH N3 39)   3:6 4:6
Als vierte Spielerin kam in allen Gruppenspielen die Bündnerin Cembranos zum Einsatz. Sie blieb jedoch ohne Sieg. In Klosters hatte sie die U18 EM-Silbermedaillengewinnerin Alina Granwehr noch von der Seitenlinie aus unterstützt. Im Auswärtsspiel in Neuenburg am Wochenende hatte sie ihr immerhin den ersten Satz abnehmen können.

Die Nummer 2 beim TC Hörnli Kreuzlingen hatte sich kurz vor der zweiwöchigen NLA-Saison verletzt. Auf den Bildern ist der lädierte Fuss von Nina Stadler (CH N2 16, WTA 591) noch zu sehen.


2:1   Lena Papadakis (CH N2 13, WTA 607) - Martina Caregaro (CH N1 10, WTA 321)   6:1 6:1
Chiasso sind die amtierenden Schweizermeisterinnen. Die diesjährigen Spielerinnen haben mit der letztjährigen Meistermannschaft mit Bencic (spielt 2021 keinen Interclub - gewinnt lieber Olympia-Gold und -Silber), Perrin (2021 bei Mail), Susan Bandecchi (spielt 2021 keinen Interclub), Züger (2021 bei Weihermatt) und Marie Mettraux (2021 bei Mail) aber überhaupt nichts mehr zu tun. In diesem Jahr konnte Schlusslicht Chiasso nicht absteigen. Es bliebt also spannend wie sich der Klub im nächsten Jahr präsentieren wird.


3:1   Sophie Lüscher (CH N3 32) - Katerina Tsygourova (CH N3 39)   6:4 7:6
Der TC Hörnli Kreuzlingen baut seit Jahren mehrheitlich auf den eigenen Nachwuchs, welcher die Sportschule NET (Nationale Elitesportschule Thurgau) besucht hat oder noch besucht. Seit dem letzten Jahr spielt man wieder in der höchsten Liga im Interclub.


4:1   Nadine Keller/Alina Zepfel (WTA Doppel 1242/-) - Samira De Stefano/Liriza Selishta (WTA Doppel -/-)   6:7 1:6
Die Doppelpartien konnten die Schlussrangliste nicht mehr verändern. Alina Zepfel kam zu ihrem NLA-Debüt. Für Liriza Selishta wurde es der erste Matchgewinn in der Nationalliga A.


5:1   Lena Papadakis/Melody Hefti (WTA Doppel 941/-) - Martina Caregaro/Linda Salvi (WTA Doppel 411/-)   6:2 7:6
Wie in der letzten Saison hat sich der TC Hörnli mit einer Söldnerin verstärkt. Mit Lena Papadakis hat man einen Glücksgriff gemacht und eine formstarke Spielerin verpflichtet.

Alina Zepfel, Paula Cembranos, Nicole Zurbriggen, Nina Stadler
Finalrundenqualifikation
Mit dem vierten Gruppenrang und der Finalrundenqualifikation konnte das Saisonziel erreicht werden.

 

Interclub NLA Damen 2021: Halbfinals

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14. August 2021

 

 Interclub NLA Damen 2021:   Halbfinal: Weihermatt - Hörnli Kreuzlingen
 Begegnungen  Partie A  Partie B
 1. Partien: Einzel 2 und Einzel 4
 2:0
 Züger - Keller
 6:4 6:3
 Ganz - Hefti
 5:7 6:1 11-9
 2. Partien: Einzel 1 und Einzel 3
 2:2
 Dürst - Papadakis
 5:7 0:6
 Marti - Lüscher
 6:0 3:6 5-10
 3. Partien: Doppel 1 und Doppel 2
 3:3
 Züger/Marti - Keller/Lüscher
 7:6 6:2
 Dürst/Crivelletto - Papadakis/Hefti
 3:6 4:6
 Super Tie-Break Doppel
 4:3
 Züger/Marti - Lüscher/Hefti
 10:7

Alina Zepfel, Paula Cembranos, Nina Stadler, Sophie Lüscher
2:3   Jenny Dürst/Jessica Crivelletto (WTA Doppel 500/-) - Lena Papadakis/Melody Hefti (WTA Doppel 941/-)   3:6 4:6
Am Samstag um 9 Uhr starten in Winterthur die Spiele und um 10 Uhr musste ich in Frauenfeld noch selber bei den Clubmeisterschaften antreten. Im Live Score verfolgte ich dass es zu mindestens einem Punkt aus den vier Einzeln reichen wird und die Doppel noch gespielt werden würden. An einem sonnigen und heissen Tag machte ich mich nach meiner Niederlage somit auch noch auf den Weg nach Winterthur, wo es die Kreuzlingerinnen sogar zum 2:2 geschafft hatten nach den Einzeln!
Und das Doppel Papadakis mit der erst 18-jährigen und im Einzel in der Schweiz "nur" auf Rang 49 klassierten Hefti war stark. Sie hatten bereits beim Heimspiel gegen Chiasso überzeugt.

Nadine Keller, Sophie Lüscher, Nina Stadler, Anna VrbenskaBrenda Fruhvirtova
3:3   Joanne Züger/
Sandy Marti (WTA Doppel 895/-) - Nadine Keller/Sophie Lüscher (WTA Doppel 1242/-)   7:6 6:2
Im anschliessend ausgetragenen Doppel Nummer 1 war die Ausgangslage herausfordernder. Aber der Druck lag nach dem 2:3-Rückstand bei den Qualifikationssiegerinnen aus Weihermatt. Nach einem engen ersten Satz konnten sie die Partie ausgleichen.

Brenda Fruhvirtova, Linda Fruhvirtova, Anna Vrbenska, Leonie KüngValentina RyserNina StadlerDalma GalfiCaroline WernerCorina Mäder
4:3   Joanne Züger/Sandy Marti (WTA Doppel 895/-) - Sophie Lüscher/Melody Hefti (WTA Doppel -/-)   10-7
       weitere Teammitglieder: Fiona Ganz (CH N3 29, WTA 764).
Bei 3:3 entscheidet ein Champions Tie Break über den Sieg. Die Mannschaften können nochmals neu zwei Spielerinnen benennen, welche in einem entscheidenden Doppel auf 10 Punkte antreten.
Für Weihermatt machte es Sinn die soeben siegreichen Züger/Marti nochmals aufzustellen, da sich keine andere Spielerin aufgedrängt hatte.
Bei Hörnli Kreuzlingen wäre die logische Wahl Papadakis/Hefti gewesen. Doch Lena hatte gerade noch so ihr erstes Doppel beenden können bevor ihr Flug nach Berlin ging, wo sie morgen spielen muss. Da sie nicht mehr anwesend war, fiel die nachvollziehbare Wahl auf Lüscher/Hefti. Nach einem guten Start stand es beim ersten Seitenwechsel 4:2 für Hörnli. Beim erneuten Seitenwechsel lagen die Kreuzlingerinnen dann aber mit 4:8 zurück. So schrammte Hörnli nur hauchdünn an der Finalqualifikation und der grossen Überraschung gegen die Siegerinnen der Vorrunde aus Weihermatt vorbei. Es war aber dennoch ein herausragender Tag gewesen für den Klub.

 

 Interclub NLA Damen 2021:   Halbfinal: Grasshoppers ZH - Mail NE
 Begegnungen  Partie A  Partie B
 1. Partien: Einzel 2 und Einzel 4
 1:1
 In-Albon - Perrin
 1:6 7:6 5-10
 Naef - Granwehr
 6:2 6:1
 2. Partien: Einzel 1 und Einzel 3
 2:2
 Haas - Minella
 7:6 6:3
 Ryser - Scilipoti
 2:6 6:2 6-10
 3. Partien: Doppel 1 und Doppel 2
 3:3
 Haas/Sadikovic - Minella/Perrin
 2:6 7:5 6-10
 In-Albon/Naef - Scilipoti/Mettraux
 6:2 7:6
 Super Tie-Break Doppel
 4:3
 Haas/In-Albon - Minella/Perrin
 10:3

Alina Granwehr, Valentina RyserValentina Ryser, Alina GranwehrDalma GalfiNadine KellerNadine Keller
2:2   Barbara Haas (CH N1 5, WTA 170) - Mandy Minella (CH N1 7, WTA 230)   7:6 6:3
       weitere Teammitglieder: Ylena In-Albon (CH N1 8, WTA 263), Celine Naef (CH N2 15), Amra Sadikovic (CH N3 40), Svenja Ochsner (CH N2 17, WTA 704).
Als ich in Winterthur eintraf war ein einziges Dameneinzel noch nicht beendet. Es duellierten sich die Nummern 1 der jeweiligen Mannschaften. Das hätte bei einem meiner vielen Fed Cup-Reisen der letzten Jahre in der Europa/Afrika-Zone I oder II durchaus das Nummer 1-Einzel sein können. Die bestklassierte Österreicherin in der WTA Rangliste für die Grasshoppers spielte gegen die bestklassierte Luxemburgerin für Neuchâtel.

Letztendlich verlor Minella entscheidend an diesem Tag. Sie verlor ihr Einzel, gewann ihr Doppel mit Perrin, unterlag dann aber mit Perrin im entscheidenden Champions Tie Break.

 

Interclub NLA Herren 2021: Halbfinals

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14. August 2021

 

 Interclub NLA Herren 2021:   Halbfinal: Seeblick ZH - Grasshoppers ZH
 Begegnungen  Partie A  Partie B  Partie C
 1. Partien: Einzel 2, Einzel 4 und Einzel 6
 2:1
 Giannessi - Rola
 7:5 4:6 11-9
 Stricker - J. von der Schulenburg
 6:3 6:0
 Roshardt - Kym
 6:7 4:6
 2. Partien: Einzel 1, Einzel 3 und Einzel 5
 5:1
 Hüsler - Kovalik
 6:3 4:6 10-3
 Ritschard - Riedi
 5:7 6:2 10-5
 Paul - H. von der Schulenburg
 6:7 6:3 10-2
 3. Partien: Doppel 1, Doppel 2 und Doppel 3
 5:1
 not played
 .
 not played
 .
 not played
 .


Dominic Stricker (CH N1 5, ATP 286) - Jeffrey von der Schulenburg (CH N2 12, ATP 1021)   6:3 6:0
Die Herren spielten natürlich auch. Nach den Dameneinzeln folgten die Herreneinzel. Danach sobald Plätze frei waren folgten die Damendoppel und danach die Herrendoppel. Für die Titelverteidiger steuerte der Junioren-Roland Garros-Sieger von 2020 einen klaren Sieg auf dem Weg zum erneuten Titelgewinn bei.

Alina Granwehr, Valentina RyserValentina Ryser, Alina GranwehrNadine Keller
Alexander Ritschard (CH N1 4, ATP 301) - Leandro Riedi (CH N1 6, ATP 785)   5:7 6:2 10-5
Leonardo Riedi, der im Juniorenfinal von Roland Garros 2020 gegen Stricker unterlegen war, konnte gegen Alexander Ritschard nicht punkten. Ritschard ist der Sohn des ehemaligen Turnierdirektors der Zurich Open, Beat Ritschard. Er ist Doppelbürger und spielt mittlerweile für die USA.

 

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