French Open 2014, Paris

zurück zur Übersicht         Last updated: 18.10.2015

Weitere Matches & Sightseeing - Lajovic-Delbonis, Sock-Johnson, Bautista Agut, Makarova


St. Gallen - Paris
Die Reise von Basel nach Paris über Troyes führt über eine etwa hundert Kilometer lange Strecke über Landstrassen und Mitten durch Dörfer hindurch. Eine willkommene Abkürzung im Vergleich zur monotonen und mautpflichtigen Autobahn.

Dusan LajovicFederico Delbonis
Dusan Lajovic (ATP 83) - Federico Delbonis (ATP 34)   6:3 6:2 6:3
Lajovic wurde durch seinen Einsatz im Davis Cup-Final 2013 gegen Tschechien bekannt. Wegen der Verletzung Tipsarevics nahm er notgedrungen die Nummer 2-Position hinter Djokovic ein. Er verlor allerdings seine Einzel gegen Berdych und Stepanek deutlich, was zusammen mit der Zimonjic/Bozoljac-Niederlage im Doppel zum Sieg für Tschechien führte. Zwei Punkte durch Djokovic reichten im Heimspiel nicht zum Sieg. Im Februar 2014 musste er gar als Teamleader vor heimischem Publikum gegen die Schweiz antreten und gewann gegen Wawrinka immerhin einen Satz. Serbien ging erneut als Verlierer vom Platz. Neben diesen drei verlorenen Mammutaufgaben hat der 23-jährige im Davis Cup zwei Siege in jeweils unbedeutenden Einzelpartien feiern können.
Delbonis stürmte im letzten Juli beim ATP 500-Turnier in Hamburg als Qualifikant dank einem Halbfinalsieg über Federer in den Final. Diesen Februar feierte der Argentinier in Sao Paolo seinen ersten ATP-Turniersieg. Er hat eine extreme Griffhaltung auf der Vorhand wie auf den Bildern 3 und 4 festzustellen ist.

Jack SockJack SockJack SockJack SockSteve JohnsonSteve JohnsonSteve Johnson
Jack Sock (ATP 75) - Steve Johnson (ATP 64)   7:5 6:4 6:2
Die Partie der beiden US-Amerikaner bestand mehrheitlich aus der aus der Rückhandecke geschlagenen Vorhand inside out Socks auf die Rückhand von Johnson. Dieser spielte den Ball wieder cross zurück und versuchte auf Socks Rückhand zu kommen, was ihm meistens nicht gelang. Je stärker die Gegner werden, desto schwieriger wird es für den 21-jährigen aus Nebraska werden seine eigene Rückhand zu umlaufen. Auch mit seiner aufwändigen Ausholbewegung auf der Vorhand kann er gegen die absoluten Topspieler in Bedrängnis geraten. Er ist ausserdem ein Spieler, der oft nach draussen blickt, was für mich nahe an Eigenablenkung grenzt. In unserem Fall sass Doppelspezialist Monroe neben uns, der Sock unterstützte. Der Jungspund feuerte sich in wichtigen Situationen lautstark an. Das "come on" nach dem Doppelfehler seines Gegners fand sein Landsmann Johnson aber nicht mehr lustig. Bild 5 ist übrigens ein Ass und nicht etwa ein Aufschlagfehler.

Eric Butorac, Raven KlaasenEric ButoracSteve JohnsonSam QuerreyEric Butorac
Raven Klaasen/Eric Butorac (ATP Doppel 30/32) - Sam Querrey/Steve Johnson (ATP Doppel 133/158)   7:6 6:1
In ihrer Erstrundenpartie in Paris profitierten die Australian Open-Finalisten Klaasen/Butorac von der Müdigkeit ihrer Gegner. Johnson hatte am Vorabend vier Sätze gespielt und am Mittag den verbleibenden fünften Satz gegen Lokoli gewonnen. Querrey hatte bereits am Mittag in drei Sätzen sein Einzel gegen Tursunov verloren. Der Schlüssel zum Erfolg waren die Mini-Breaks im Tie-Break des ersten Satzes gegen den 198cm grossen Querrey.

Roberto Bautista AgutRoberto Bautista AgutRoberto Bautista AgutPaolo LorenziPaolo LorenziPaolo Lorenzi
Roberto Bautista Agut (ATP 29) - Paolo Lorenzi (ATP 88)   6:3 7:5 6:2
Bautista Agut wird nach den starken Leistungen dieser Saison erstmals auf der Setzliste eines Grand Slam-Turniers geführt. Beim ATP 1000-Turnier in Madrid erreichte die Halbfinals, allerdings ohne einen Top 20-Spieler zu bezwingen. Auf Hartplatz hatte er an den Australian Open unter anderem dank einem Fünfsatzsieg über Del Potro die vierte Runde erreicht, stand im Halbfinal von Auckland und bezwang Berdych auf dem Weg in die vierte Runde in Indian Wells.

Teymuraz GabashviliTeymuraz GabashviliVasek PospisilVasek Pospisil
Teymuraz Gabashvili (ATP 58) - Vasek Pospisil (ATP 31)   6:4 6:3 6:2
Pospisil wird in dieser Saison von Rückproblemen geplagt. Zum Jahresauftakt gab er im Halbfinalspiel in Chennai gegen Wawrinka auf. Bei den Australian Open trat er zur dritten Runde gegen den Schweizer gar nicht an. In der Folge zog er im Februar in Delray Beach und im Mai in Nizza vor dem Turnierstart zurück. Die anderen Matches hat er seither allesamt verloren. Seit den Australian Open markierte die Niederlage in Roland Garros gegen Gabashvili die achte Enttäuschung in Folge.

Ekaterina MakarovaEkaterina MakarovaShelby RogersShelby RogersEkaterina MakarovaEkaterina Makarova
Ekaterina Makarova (WTA 23) - Shelby Rogers (WTA 138)   6:2 6:3
Das das Match von Makarova gegen Rogers konnte definitiv durch die rosarote Brille betrachtet werden. Die Russin im Blumenkleid hatte keine Mühe gegen die US-Amerikanerin.
Es war unser einziger Besuch auf Court 2 und 3 an diesem Turnier. Nach dem Match von Makarova auf Court 3 hielt ich auf Bild 9 noch die Szenerie auf Court 2 mit Jan-Lennard Struff und Albano Olivetti fest. Stehen bleiben war im Gegensatz zu früheren Jahren an dieser Stelle leider nicht mehr erlaubt.

Iveta MelzerJürgen MelzerJürgen MelzerIveta MelzerCoco Vandeweghe
Coco Vandeweghe (WTA 91) - Iveta Melzer (WTA 786)   7:6 6:2
Von den letzten Games bei Makarova weiter zu einigen Ballwechseln bei Vandeweghe und Melzer und danach vorzeitig zum Restaurant Da Vinci zwischen Parc des Princes und Porte de Saint-Cloud. Am Dienstagabend riss uns keines der Spiele mehr vom Hocker.
Nach einer anderthalbjährigen Absenz wegen einer Schulterverletzung ist Iveta Benesova als Iveta Melzer auf die WTA Tour zurückgekehrt. Seit ihrem Comeback hat sie in Roland Garros aber bereits die fünf Niederlage bei bisher ausgebliebenen Erfolgen einstecken müssen. Beim Einspielen mit seiner Gattin sah ich
zum ersten Mal überhaupt, dass Jürgen Melzer auch Lächeln kann (Bild 3).

Nachtrag August 2014: Das "Finito"-Zeichen auf Bild 4 könnte treffender nicht sein. Trotz Comeback hielten die Schulterprobleme bei Iveta Melzer an. Nun gab sie ihren Rücktritt bekannt. Roland Garros 2014 wurde zu ihrem letzten Auftritt auf der aktiven Tennisbühne.


Paris - Chaumont - Berg TG
Auf der Rückfahrt wählten wir wieder die Route "übers Land" und übernachteten in Chaumont.

 

 Herren Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  4. Runde
 Teymuraz Gabashvili -
 Vasek Pospisil (30)
 6:4 6:3 6:2
 Leonardo Mayer -
 Teymuraz Gabashvili
 6:2 4:6 6:4 6:4
 
 Jack Sock -
 Nicolas Almagro (21)
 5:0 ret.
 Jack Sock -
 Steve Johnson
 7:5 6:4 6:2
 Dusan Lajovic -
 Jack Sock
 6:4 7:5 6:3
 Rafael Nadal (1) -
 Dusan Lajovic
 6:1 6:2 6:1
 Steve Johnson -
 Laurent Lokoli (Q)
 4:6 6:7 7:6 6:3 6:3
 Dusan Lajovic -
 Federico Delbonis
 6:3 6:2 6:3
 Dusan Lajovic -
 Jürgen Zopp
 6:2 6:4 6:4
 Jan-Lennard Struff -
 Albano Olivetti (W)
 6:1 6:4 6:4
 Gael Monfils (23) -
 Jan-Lennard Struff
 7:6 6:4 6:1
 
 Roberto Bautista Agut (27) -
 Paolo Lorenzi (Q)
 6:3 7:5 6:2
 Roberto Bautista Agut (27) -
 Benoit Paire
 6:4 7:6 6:2
 Tomas Berdych (5) -
 Roberto Bautista Agut (27)
 6:4 6:4 6:4
 

 

 Damen Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde
 Coco Vandeweghe -
 Iveta Melzer
 7:6 6:2
 Ekaterina Makarova (22) -
 Coco Vandeweghe
 6:4 6:3
 Sloane Stephens (15) -
 Ekaterina Makarova (22)
 6:3 6:4
 Ekaterina Makarova (22) -
 Shelby Rogers
 6:2 6:3

 

 Herren Doppel
 1. Runde  2. Runde
 Klaasen/Butorac (14) -
 Querrey/Johnson
 7:6 6:1
 M. Gonzalez/Monaco -
 Klaasen/Butorac (14)
 5:7 6:4 6:4

 

 Mixed Doppel
 1. Runde
 Spears/Peya (1) -
 Melzer/Melzer
 6:4 6:2

 

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