Davis Cup Schweiz - Kasachstan

zurück zur Hauptseite         Last updated: 18.10.2015

Davis Cup 2008 - Europa/Afrika-Zone I 1. Runde - Schweiz-Polen,

Davis Cup 2012 - Weltgruppe 1. Runde - Schweiz-USA, Davis Cup 2013 - Weltgruppe 1. Runde - Schweiz-Tschechien
4.-6. April 2014

Viertelfinal der Weltgruppe im Davis Cup vom 4.-6. April 2014 in Genf (SUI)

Endlich ist es soweit: Die besten Schweizer Tennisspieler treten im Davis Cup an!
Rechtzeitig zum Davis Cup erst noch auf einem Höchststand von Weltranglistenplatz 3 und 4 für die beiden besten Schweizer Akteure.

Ich liebe den Davis Cup und ich liebe den Fed Cup. Reisetechnisch führt es einen über die vielbesuchten Grand Slam-Austragungsorte London, Paris oder New York hinaus und es bietet eine andere Atmosphäre. Die mediale Wertschätzung sowie die Positionierung und Vermarktung der Veranstaltungen unter dem Dach der ITF ist leider etwas verzwickt. Aber es ruft grosse Emotionen hervor in den Ländern, die mit voller Hingabe dabei sind. Die Schweiz wird das im Jahr 2014 noch erleben dürfen und deshalb möchte ich mich bereits beim ersten Aufgalopp auf schweizerischem Boden in die Erfolgsgeschichte einklinken. Ein Besuch der erste Runde auswärts war für mich trotz kurzfristig sehr hohem Interesse aus Termingründen leider nicht möglich gewesen.

Das Schweizer Davis Cup-Team nahm sein Glück in die eigenen Hände mit dem Sieg in Vollbesetzung im serbischen Novi Sad im Februar. Die eigene Stärke und die gute Ausgangslage in der diesjährigen Davis Cup-Auslosung, was mögliche Gegner und Heimspiele betrifft, war sicherlich ein gutes Argument in der Entscheidungsfindung gewesen Davis Cup zu spielen. Die teilweise überraschenden Ausgänge der Partien der ersten Runde lassen die Aussichten noch erfreulicher erscheinen, wenn man in Richtung Viertelfinal zu Hause gegen Kasachstan und Halbfinal zu Hause gegen Italien oder auswärts in Grossbritannien blickt, was in einem möglichen Finalspiel wohl in Frankreich oder Tschechien gipfeln könnte.

 Davis Cup 2014
 1. Runde (2.-4. Februar)  Viertelfinal (4.-6. April)  Halbfinal (12.-14. September)  Final (21.-23. November)
 Tschechien (1) - Niederlande   3:2  Japan - Tschechien (1)   0:5  Frankreich (5) - Tschechien (1)   4:1  Frankreich (5) - Schweiz   1:3
 Japan - Kanada (7)   4:1
 Deutschland - Spanien (3)   4:1  Frankreich (5) - Deutschland   3:2
 Frankreich (5) - Australien   5:0
 USA (6) - Grossbritannien   1:3  Italien - Grossbritannien   3:2  Schweiz - Italien   3:2
 Argentinien (4) - Italien   1:3
 Kasachstan (8) - Belgien   3:2  Schweiz - Kasachstan (8)   3:2
 Serbien (2) - Schweiz   2:3

 

Ist es nicht herrlich, wenn sich ein Federer und ein Wawrinka anfangs März in Indian Wells für das Doppel zusammentun, um etwas für den Davis Cup zu proben? Das ist doch eine neue interessante Facette und jeder weiss, dass sie das wegen der Schweiz tun. Die Halbfinalqualifikation mit Siegen über Bopanna/Qureshi und Paes/Stepanek zeigte, dass mit etwas Übung der Rost vom Olympiagold-Doppel von 2008 schnell abfällt.

  • Ein Olympiagold-Doppel und zwei Grand Slam-Sieger im Einzel sind prädestiniert für einen Grosserfolg im Davis Cup! Wawrinka hat in diesem Jahr bei den Australian Open seinen ersten Major-Titel gewonnen und damit Federer zum kurzfristigen Umdenken und zur Teilnahme in der Woche darauf an der ersten Runde des Davis Cups in Serbien überzeugt. Der 17-fache Grand Slam-Champion Federer hat in dieser Saison dank konstanteren Leistungen an Stärke und Mythos zurückgewonnen.
  • Die Aufstellung von Teamcaptain Severin Lüthi gegen Serbien ohne Djokovic stellte sich als perfekt heraus. Nach der 2:0-Führung am Freitag durch Federer und Wawrinka setzte er Chiudinelli und Lammer im samstäglichen Doppel ein. Selbst wenn Chiudinelli/Lammer verloren hätten, wäre Federer im ersten Einzel am Sonntag zwischen den Nummer 1-Spielern beider Länder (Federer galt aufgrund der Weltranglistenposition zwei Wochen vor der Begegnung als Nummer 1 der Schweiz, obwohl Wawrinka ihn mit dem Australian Open-Sieg mittlerweile überholt hatte) in der Lage gewesen, die Partie zu entscheiden, ohne dass das Team den müden Wawrinka weiter hätte beanspruchen müssen. Doch die Schweizer Reservisten gewannen gleich ihr Doppel und das trug immens zu einem starken Teamgefühl bei, wenn die Nummern 3 und 4 auch einen wichtigen Sieg feiern und dem Team helfen können. So mussten weder Federer noch Wawrinka am Sonntag mehr antreten. Chiudinelli und Lammer hatten sich dafür gleich selber einen Einsatz in den nun unbedeutenden Einzeln am Sonntag gesichert, bei denen sie Weltranglistenpunkte hätten gewinnen können. Beide verloren allerdings am Sonntag.

 

Schweiz:
Stanislas Wawrinka
Roger Federer
Henri Laaksonen
Michael Lammer
Einzel
3
4
212
448
Doppel
138
131
927
646

 

Das rohstoffreiche Kasachstan kauft sich die russischen Tennisspieler ein, denn ein Nationenwechsel ist innerhalb ehemaliger Sowjetrepubliken relativ einfach möglich. Geboren sind die Spieler der Equipe in Volgograd RUS (Kukushkin), Volzhskij RUS (Golubev), Alushta UKR (Nedovyesov) und Moskau RUS (Korolev). Die Einkaufstour von Kasachstan und das fehlende Geld im russischen Tennissport lange nach der Ära des tennisbegeisterten Boris Jelzin sind die Hauptgründe, warum Russland mittlerweile nur noch in der Europa/Afrika-Zone I spielt.

  • Wer hat gewusst, dass Kasachstan über drei aktuelle Top 100-Spieler verfügt? Hinzu kommt, dass der vierte Mann mit Korolev auch schon unter den Top 50 der Welt klassiert war. Die vier Spieler können je nach Formstand aufgestellt werden. Alle vier Teammitglieder sind übrigens innert Jahresfrist zwischen dem 15. Februar 1987 (Nedovyesov) und dem 14. Februar 1988 (Korolev) geboren.
  • In ihren vier Jahren in der Weltgruppe haben die Kasachen bereits dreimal die Viertelfinals erreicht und sind im Gegensatz zur Schweiz eines der acht gesetzten Teams der diesjährigen Austragung. Den erstmaligen Aufstieg in die Weltgruppe schafften sie im September 2010, als sie in Astana in der Woche nach den US Open die Schweiz ohne Federer aber mit einem müden Wawrinka unter anderem dank einem Fünfsatzsieg am Freitag von Kukushkin über Wawrinka gleich mit 5:0 in die Misere (sprich in die Europa/Afrika-Zone I) stürzten.

 

Kasachstan:
Mikhail Kukushkin
Andrey Golubev
Aleksandr Nedovyesov
Evgeny Korolev
Einzel
56
64
76
449
Doppel
345
161
126
382
 Davis Cup Schweiz - Kasachstan
 Spieltag  Spielstand  Spiel 1  Spiel 2
 Freitag
 .
 1:1
 .
 Wawrinka - Golubev
 6:7 2:6 6:3 6:7
 Federer - Kukushkin
 6:4 6:4 6:2
 Samstag
 .
 1:2
 .
 Federer/Wawrinka - Nedovyesov/Golubev
 4:6 6:7 6:4 6:7
 
 Sonntag
 .
 3:2
 .
 Wawrinka - Kukushkin
 6:7 6:4 6:4 6:4
 Federer - Golubev
 7:6 6:2 6:3


Palexpo Halle 6, Genf
Vor über
15'000 Zuschauern stieg die Davis Cup-Sause in Genève.


Kasachastan
Die Überraschung des Freitags war für mich der gut organisierte Aufmarsch von zirka drei Dutzend kasachischen Fans. Auch wenn uns dieser Staat und dieses Davis Cup-Team zusammengekauft erscheinen, so sind diese Fans stolz auf ihr Land und ihre Mannschaft. Das gilt es zu respektieren. Genau so wie in der Weltaktualität die Wahl auf der Krim zum Anschluss an Russland oder die lokalen Wahlen in der Türkei, die dem (mindestens gemäss westlichen Medien) umstrittenen Präsident Erdogan den Rücken gestärkt haben. Als Schweizer ist uns der Volkswille ein heiliges Gut und auch wir tragen die Gültigkeit unseres Volksentscheids zur Masseneinwanderungsinitiative in die Welt hinaus. Selbst beim Thema "zusammengekauftes Team" konnte sich aus einem mir unerfindlichen Grund die ganze Schweiz für die Alinghi und den Gewinn des Americas Cup begeistern. Ich freute mich also über den kasachischen Farbtupfer und stellte fest, dass die gemeinen Kasachen so aussehen, als hätte gerade ein zentralasiatisches Reitervolk seine Pferde an der Tränke um die Ecke bei der Palexpo-Halle abgestellt.

Andrey Golubev
0
:1   Stanislas Wawrinka
(ATP 3) - Andrey Golubev (ATP 64)   6:7 2:6 6:3 6:7
Irrtum vorbehalten war Australian Open-Sieger Wawrinka in seine ersten fünf Aufschlagspielen immer mit einem 0:30-Rückstand gestartet, liess sich aber nicht breaken. Doch in der Entscheidung des ersten Durchgangs sollte Wawrinka im ersten von insgesamt fünf erfolglosen Tie-Breaks an diesem Wochenende unterliegen. Ihm fehlte die Selbstverständlichkeit in seinen Schlägen, mit der er in Melbourne so sicher aufgetreten war. Auch ein Disput mit dem Schiedsrichter und ein Zertrümmern seines Arbeitsgerätes stellten für den Romand im zweiten Satz keinen Befreiungsschlag dar. Ab dem dritten Satz war der 29-jährige Weltranglistendritte am Drücker, aber Golubev konnte im vierten Satz dagegenhalten und sich in den Tie-Break retten. Der Kasache siegte letztendlich verdient.
Die Stärken Golubevs waren ungewohnt: Den Aufschlag von der Einstandseite spielte der Rechtshänder sehr kurz mit starken Winkel nach aussen, was sich als sehr effektiv bewahrheitete. Den Return auf den zweiten Aufschlag Wawrinkas nahm er mit seiner einhändigen Rückhand sehr früh. Seine zweiten Aufschläge waren besser als diejenigen von Wawrinka und der blonde, typisch russisch aussehende Kasache spielte sehr starke Volleys. Das Tüpfchen setzte er auf das i, wenn er nach einem langen und weiten zweiten Kickaufschlag in engen Situationen beherzt direkt ans Netz aufrückte und punktete.

Roger FedererRoger FedererRoger Federer, Mikhail Kukushkin
1
:1  
Roger Federer
(ATP 4) - Mikhail Kukushkin (ATP 56)   6:4 6:4 6:2
Federer trat etwas mehr auf Sicherheit und Ball halten bedacht auf als er das bisher in der Saison getan hatte. Die gute Dosierung genügte für einen Dreisatzsieg, der die Schweizer Nerven wieder etwas beruhigte. In den ersten beiden Sätzen konnte der Basler jeweils bei 5:4 das Break zum Satzgewinn erzielen. Kukushkin servierte beim zweiten Aufschlag schwächer als sein Landsmann Golubev. Doch wenn er in Bedrängnis gerade noch den Ball auf seiner Vorhandseite erreichte, dann zeigte er in dieser eigentlich prekären Situation seine besten Schläge. Da kukuckst Du nicht schlecht, wenn Du statt einem vermeintlichen Gewinnschlag den Ball vom Kasachen plötzlich wieder pfeilschnell zurückgespielt bekommst. Im Damentennis verfügt Linkshänderin Kerber über solche Qualitäten auf der Vorhandseite in Bedrängnis.

Mikhail Kukushkin, Evgeny KorolevAndrey Golubev, Aleksandr NedovyesovSeverin Lüthi, Stanislas Wawrinka, Roger FedererRoger Federer, Stanislas WawrinkaAleksandr Nedovyesov, Andrey Golubev, Roger Federer, Stanislas Wawrinka
1:2   Roger Federer/Stanislas Wawrinka (ATP Doppel 131/138) - Aleksandr Nedovyesov/Andrey Golubev (ATP Doppel 126/161)   4:6 6:7 6:4 6:7
Die Gäste fanden die richtige Aufstellung für das Doppel. Die unverbindliche Nennung bei der Auslosung vom Donnerstag lautete Nedovyesov/Korolev. Doch nach seinem Sieg über Wawrinka und den starken Volleys und Punktgewinnen wurde nun Golubev im Doppel eingesetzt. Die Kasachen legten von Beginn weg los wie ein "richtiges" Doppel und suchten wann immer möglichen den Weg ans Netz, wo sie oft mit ganz kurz cross gespielten Volleys punkteten.
Nach verlorenem ersten Satz realisierten Federer/Wawrinka das Break im zweiten Satz. Doch in der Folge zerfiel Wawrinka bis zum Satzende regelrecht in seine Einzelteile. Er hatte kein Gefühl mehr in seinen Schlägen und hielt sein Racket bei den Volleys wie eine Brechstange, so dass die Bälle meterweise ins Aus segeln. Im Schockzustand nahmen sich die Schweizer zum Satzende eine zehnminütige Erfrischungspause. Sie kehrten mit geänderter Aufstellung beim Return zurück, wo Federer nun auf die Vorteilsseite ging, welches seine Rückhandseite ist. Mit dieser eigentlich schwächeren Aufstellung reüssierten sie im dritten Satz. Hauptgrund für den Gewinn des dritten Durchgangs waren aber die stark verbesserten Aufschläge, mit denen die Schweizer zu einfachen Punktgewinnen kamen.
Im vierten Satz hatten Federer/Wawrinka Vorteile, doch Nedovyesov/Golubev hielten dagegen und spielten sich bis in den Tie-Break. In den entscheidenden Momenten spielten sie erneut konsequent auf den zeitweise überforderten Wawrinka am Netz. Beim Matchball schossen sie den Lausanner nach einem zweiten Aufschlag von Federer regelrecht ab. Hartes Lehrgeld, dass die favorisierten Schweizer bei ihrem Davis Cup-Abenteuer bezahlen müssen. Denn Davis Cup heisst Druck. Sobald die Schweiz in Vollbesetzung antritt, werden Siege erwartet. Je öfter man dieser Situation ausgesetzt ist, desto besser wird es funktionieren. Doch diese Zeit hat die Schweiz nicht (mehr). Auch das Heimpublikum muss dazulernen. Denn jedesmal wenn die eigenen Helden in Fahrt kommen, wird so ausdauernd angefeuert, gerufen und gesungen bis der Rhythmus bricht und das Momentum wieder auf die gegnerische Seite wandert.


Genf
Da war ich mit 34 Jahren tatsächlich erst zum ersten Mal in der Stadt Genf. Die Stadt weist ein sehr internationales und auch touristisches Flair auf, dass durch zahlreiche Geschäfte mit Luxusartikeln unterstrichen wird. Da Reichtum an einigen Stellen so zur Schau gestellt wird, fiel mir die gegenteilige Wahrnehmung in einigen Hinterhöfen um so stärker ins Auge.


Genf


Evgeny KorolevStanislas WawrinkaMikhail KukushkinStanislas Wawrinka
2:2   Stanislas Wawrinka (ATP 3) - Mikhail Kukushkin (ATP 56)   6:7 6:4 6:4 6:4
Trotz des 1:2-Rückstands ging die Schweiz immer noch als Favorit in den letzten Tag. Der Tie-Break des ersten Satzes bildete einen letzten Tiefpunkt aus Schweizer Sicht. Kukushkin spielte nur auf Wawrinkas Vorhand. Dieser wiederum machte Kukushkins Rückhand als dessen Schwäche aus. Wawrinka verlor das Geduldspiel aufgrund fehlender Sicherheit und damit den fünften Tie-Break an diesem Wochenende. Dem Kasachen seinerseits gelang in sieben Sätzen an diesem Davis Cup-Wochenende kein einziges Break. Das bildete den Grundstein für den Schweizer Ausgleich.

Roger FedererRoger FedererAndrey GolubevAndrey GolubevRoger Federer, Andrey Golubev
3:2   Roger Federer (ATP 4) - Andrey Golubev (ATP 64)   7:6 6:2 6:3
In seinen 24 Davis Cup-Begegnungen seit dem Jahr 1999 hat Federer noch nie ein entscheidendes fünftes Spiel bestritten. Im Davis Cup werden die Nummer 2-Spieler der Teams zu Helden gemacht. Spiel 4 tragen die Nummern 1 gegeneinander aus. Im Spiel 5 treffen die Nummern 2 aufeinander. Als Weltranglistenvierter und Schweizer Nummer 2 sorgte Federer für klare Verhältnisse. Wie Wawrinka musste auch er in einen Tie-Break. Doch mit dem deutlichen 7:0 in der Kurzentscheidung des ersten Satzes ebnete er den Weg für den Dreisatzsieg und die Halbfinalqualifikation.

Marco Chiudinelli, Michael Lammer, Stanislas Wawrinka, Henri Laaksonen, Roger Federer
Heimspiel im Halbfinal gegen Italien im September
Im Gegensatz zur ersten Runde haben sich die verbliebenen favorisierten Nationen in den Viertelfinalspielen durchgesetzt. Abgesehen von Titelverteidiger Tschechien in Japan standen alle anderen Teams allerdings kurz vor dem Scheitern. Die Schweiz drehte wie zuletzt 2011 in Australien ein 1:2 am letzten Tag in ein 3:2 und steht zum ersten Mal seit 1992 wieder im Halbfinal. Auch die Italiener drehten gegen Grossbritannien ein 1:2 in ein 3:2. Ihnen war dies zuletzt 2001 gegen Finnland gelungen. Es ist Italiens erste Halbfinalteilnahme seit 1998. Frankreich hat sich nach einem 0:2 am ersten Tag gegen die ersatzgeschwächt angetretenen Deutschen doch noch für den Halbfinal qualifiziert. Letztmals hatten Les Bleus einen so kapitalen Rückstand 1996 gegen Italien wenden können. Dass gleich drei von vier Viertelfinalisten ihre Partien am letzten Tag noch wenden konnten, ist ein Novum.

 

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