Porsche Tennis Grand Prix 2011, Stuttgart

zurück zur Hauptseite         Last updated: 21.12.2013

alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank zu: Caroline Wozniacki, Zuzana Kucova, Vera Zvonareva, Anastasia Pavlyuchenkova, Agnieszka Radwanska, Francesca Schiavone, Julia Görges, Victoria Azarenka, Sabine Lisicki, Na Li, Samantha Stosur, Daniela Hantuchova, Andrea Petkovic, Jelena Jankovic, Kristina Barrois, Marion Bartoli, Liezel Huber, Maria Jose Martinez Sanchez, Vitalia Diatchenko, Maria Koryttseva, Emma Laine, Laura Siegemund
Stuttgart 2007
Stuttgart 2008
Stuttgart 2009
Stuttgart 2010
20. April 2011

Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren wurde Stuttgart als "Tournament of the Year" der Premier Kategorie gewählt. Die Spielerinnen vergaben diesen WTA Award 2007, 2008 und 2010 an den Porsche Tennis Grand Prix. Um diesen Titel kämpfen die 21 grössten WTA-Turniere des Jahres. Ebenfalls beliebt ist Indian Wells, das 2005, 2006 und zuletzt 2009 ausgezeichnet worden war.
Aufgrund des spielfreien Karfreitags wurden die Viertelfinals bereits am Donnerstag ausgetragen. Dementsprechend fanden auch die ersten beiden Runden in einem gedrängteren Programm statt. So erlebten wir am Mittwoch sämtliche Spiele der zweiten Runde. Das Feld wurde von 30 auf 28 Spielerinnen reduziert. Es gab also zwei Freilose mehr als im Vorjahr. Der Cut für die Aufnahme ins Hauptfeld lag bei Rang 38.


von links nach rechts : Cibulkova, Radwanska, Wickmayer, Jankovic, Zvonareva, Wozniacki (WTA 1), Stosur (Vorjahresfinalistin), Li, Azarenka, Hantuchova und Bartoli.

Die ersten acht Spielerinnen der Weltrangliste stammen aus acht unterschiedlichen Nationen. Sieben von ihnen traten in Stuttgart an. Nur die Weltranglistenzweite Clijsters fehlte am Neckar. Insgesamt vertraten die 28 Spielerinnen im Hauptfeld 19 unterschiedliche Nationen. Dank zwei Wild Cards war Deutschland mit vier Spielerinnen die am stärksten vertretene Nation. Alle vier Deutschen schafften es bis ins Viertelfinale und eine von ihnen triumphierte am Ende gar. Sie hatten am Wochenende auf dem Centre Court im Fed Cup bereits die USA im Kampf um die Zugehörigkeit in der Weltgruppe I geschlagen. Weitere Nationen mit Mehrfachvertretungen im Hauptfeld waren Russland und die Slowakei mit je 3 sowie Italien und Spanien mit je 2 Spielerinnen.
Auf dem Heimweg mussten oder konnten wir feststellen, dass das gesamte Feld sehr ausgeglichen und von den gezeigten Leistungen vom Mittwoch keine wirkliche Favoritin auszumachen war. Es fiel selbst keine der gesehenen Siegerinnen grossartig ab, so dass man dieser keine Chancen auf den Turniersieg hätte einräumen können.

Einzel
 1. Runde  2. Runde  Viertelfinale  Halbfinale  Finale
 Caroline Wozniacki (1) -
 bye
 .
 Caroline Wozniacki (1) -
 Zuzana Kucova (L)
 6:1 6:2
 Caroline Wozniacki (1) -
 Andrea Petkovic
 6:4 6:1
 Caroline Wozniacki (1) -
 Agnieszka Radwanska
 7:5 6:3
 Julia Görges -
 Caroline Wozniacki (1)
 7:6 6:3
 Zuzana Kucova (L) -
 Anna Chakvetadze (Q)
 1:6 7:5 4:4 ret.
 Andrea Petkovic -
 Tamira Paszek (Q)
 3:6 6:2 6:2
 Andrea Petkovic -
 Jelena Jankovic (7)
 3:6 6:1 6:3
 Jelena Jankovic (7) -
 Beatriz Garcia Vidagany
 6:1 6:2
 Francesca Schiavone (3) -
 bye
 .
 Agnieszka Radwanska -
 Francesca Schiavone (3)
 6:1 6:3
 Agnieszka Radwanska -
 Kristina Barrois (W)
 7:5 6:3
 Agnieszka Radwanska -
 Jamie Hampton (Q)
 6:0 6:1
 Kristina Barrois (W) -
 Lucie Safarova
 6:1 6:4
 Kristina Barrois (W) -
 Marion Bartoli (8)
 6:4 6:2
 Marion Bartoli (8) -
 Tsvetana Pironkova
 6:4 6:1
 Na Li (6) -
 Anastasija Sevastova
 6:2 6:3
 Sabine Lisicki (W) -
 Na Li (6)
 6:4 7:5
 Julia Görges -
 Sabine Lisicki (W)
 6:4 6:4
 Julia Görges -
 Samantha Stosur (5)
 6:4 3:6 7:5
 Sabine Lisicki (W) -
 Dominika Cibulkova
 7:5 7:6
 Julia Görges -
 Michaellla Krajicek (Q)
 6:3 6:1
 Julia Görges -
 Victoria Azarenka (4)
 4:6 0:0 ret.
 Victoria Azarenka (4) -
 bye
 .
 Samantha Stosur (5) -
 Maria Jose Martinez Sanchez
 7:5 6:1
 Samantha Stosur (5) -
 Daniela Hantuchova
 6:4 2:6 6:4
 Samantha Stosur (5) -
 Vera Zvonareva (2)
 2:6 6:3 7:6
 Daniela Hantuchova -
 Alexandra Dulgheru
 7:5 6:3
 Anastasia Pavlyuchenkova -
 Roberta Vinci
 6:3 6:4
 Vera Zvonareva (2) -
 Anastasia Pavlyuchenkova
 3:6 6:4 6:2
 Vera Zvonareva (2) -
 bye
 .

 

Caroline WozniackiZuzana KucovaZuzana Kucova, Caroline WozniackiCaroline WozniackiCaroline Wozniacki
Caroline Wozniacki - Zuzana Kucova
Die Nummer 1 hat auf der WTA-Tour in diesem Jahr bereits 26 Siege bei 4 Niederlagen und die Turniersiege in Dubai, Indian Wells und Charleston errungen. Zwar hat sie erst ein Grand Slam-Finale (US Open 2009) erreicht und verloren, aber dennoch ist sie in Sachen Aussenwirkung für die WTA Gold wert. Am liebsten würde sie jede Woche ein Turnier spielen. In letzter Zeit schlägt die 20-jährige Dänin etwas mehr Winner, was mich freut. Denn noch im letzten Jahr war ich von ihrem Spiel meistens gelangweilt.
Ich behaupte, dass Wozniacki ohne On Court-Coaching noch nicht auf dem Tennisthron stehen würde. Sie spielt so viele Matches und holt ihren Vater Piotr in jedem Match auf den Platz. Da geht die Lernkurve schneller nach oben. Sie ist für mich die erste Spielerin, die mit dieser Regel im wahrsten Sinne des Wortes "gross" geworden ist. Gegen Lucky Looserin Kucova versuchte sie sich mit Stoppbällen auf die Sandsaison einzustimmen. Allerdings gingen die alle auf die Vorhand der Slowakin. Ein Spiel mit dem Feuer, dass gegen die schwächere Gegnerin funktioniert hat. Ausprobieren heisst das Motto, um sich weiter zu verbessern.

Anastasia PavlyuchenkovaVera ZvonarevaAnastasia Pavlyuchenkova
Vera Zvonareva - Anastasia Pavlyuchenkova
Ab Weltranglistenposition 3 hinter Wozniacki und Clijsters beginnt momentan bereits das grosse Feld der für die Tennislaien namenlosen Spielerinnen. Zvonareva hat im letzten Jahr zwar die Finals vom Wimbledon und den US Open erreicht. Während Wozniacki dieses Jahr bereits drei und im letzten Jahr sechs Turniersiege holte, gewann die 26-jährige Russin nur je einen Titel in Doha 2011 und Pattaya City 2010. Technisch schwingt sie ihre Schläge sehr schön durch und kann dadurch auch einen guten kurzen Winkel einstreuen.
Zvonarevas Fingernägel sind in den russischen Farben lackiert (Bild 4). Zusammen mit Kuznetsova und der heutigen Gegnerin Pavlyuchenkova hat man sich am vergangenen Wochenende in Moskau auf Hartplatz die Finalteilnahme im Fed Cup gesichert. Zvonareva startete mit einem Aufschlagverlust in die Begegnung, musste ihren Aufschlag danach aber nie mehr abgeben.
Die 19-jährige Pavlyuchenkova hat einen wunderbaren Aufschlag von der Einstandseite nach aussen im Repertoire. Stark waren auch ihre Bälle, die sie immer wieder gegen die Laufrichtung der Gegnerin einstreute. Bis zum Ende des zweiten Satzes hin hatte sich die Monterrey-Siegerin mit ihren guten Aufschlagspielen den Rücken freihalten können, ehe sie in der entscheidenden Phase das erste Break kassierte. Den dritten Satz verlor sie deutlich. Die ehemalige Klassenbeste bei den Juniorinnen hat grosses Potential. Allerdings scheitert es hier noch an der Fitness, um in die Top 10 einzuziehen. Momentan steht sie auf Position 21.

Francesca SchiavoneAgnieszka RadwanskaFrancesca Schiavone
Agnieszka Radwanska - Francesca Schiavone
Die Weltranglistenvierte Schiavone ist mit 30 Jahren die älteste Spielerin in den Top 10. Wobei der Alterdurchschnitt seit einiger Zeit bemerkenswert hoch ist. Die Tennisküken sind verschwunden. Die weiteren Spielerinnen unter den elitären Zehn heissen: S. Williams 29 Jahre, Li 29, Clijsters 27, Stosur 27, Zvonareva 26, Jankovic 26, Sharapova 24, Azarenka 21 und Wozniacki 20. Die Mailänderin hat sich ihre Karriere mit dem Triumph in Roland Garros 2010 überraschend gekrönt. In Stuttgart jedoch zog sie einen schwachen Tag ein gegen eine präsente Radwanska. Die 21-jährige Polin nahm die Bälle sehr früh, was vor allem auf Sandplatz riskant ist. Damit konnte sie aber Druck ausüben, was ihr sonst mit ihren verglichen mit den Gegnerinnen nicht so kraftvollen Schlägen nicht immer gelingt. Die 14. der Weltrangliste hat mich positiv überrascht.

Victoria AzarenkaJulia GörgesJulia Görges
Julia Görges - Victoria Azarenka
Mit Triumphen in Miami, Marbella und Fed Cup kam Azarenka mit einer Siegesserie von 13 Matches und einem neuen Karrierebeststand von Rang 5 nach Stuttgart. So nahm sie selbst der gefährlichen aufspielenden Görges gleich ein Break und den ersten Satz ab. Doch bereits beim 4:1 nahm die Weissrussin eine Verletzungspause und liess sich den Verband an der rechten Schulter (Bild 2) entfernen und selbige behandeln. Nach gewonnenem ersten Satz gab sie auf.
Harte Schläge dank guten Hebeln hatte Julia Görges schon immer. Doch die 22-jährige hat ihre Beinarbeit stark verbessert, was sie bis auf Rang 32 im WTA-Ranking steigen liess. Dass es aber gleich zum Turniersieg reicht, zum verdienten erst noch dazu, das hätte ihr niemand zugetraut. Im Finale dominierte sie Wozniacki mit 38 Gewinnschlägen bei 29 unerzwungenen Fehlern. Die Weltranglistenerste schlug nur 9 Gewinnschläge bei 10 unerzwungenen Fehlern. Die persönliche Bestmarke steht nach dem Stuttgart-Sieg nun bereits auf Rang 27 der Weltrangliste.

Na LiSabine LisickiSabine LisickiSabine Lisicki
Sabine Lisicki - Na Li
Wie im Vorjahr spielte sich Li bis in das Finale der Australian Open. Auf Rang 6 ist sie so gut klassiert wie nie zuvor. Aber wie im Vorjahr folgte auf die Australian Open eine Flaute. Damals kassierte sie an den drei Turnieren zwischen Dubai und Stuttgart drei Erstrundenniederlagen. In dieser Saison sind es seit dem verlorenen Australian Open-Finale sogar fünf Erstrundenniederlagen bei fünf Auftritten: In Dubai gegen Wickmayer, in Doha gegen Zakopalova, in Indian Wells gegen Peng, in Miami gegen Larsson und nun in Stuttgart gegen Lisicki. Bei Angriffsbällen spielte die Chinesin ihrer Gegnerin immer in den Schläger. Meistens sogar auf die Vorhand. Das sind natürlich dankbare Punktegewinne für die Einheimische, die das Publikum so richtig anheizen.
Für die 21-jährige Lisicki geht es nach Verletzungen wieder aufwärts. Als 155. der Weltrangliste war sie auf eine Wild Card angewiesen. Wie hart der Weg zurück ist und wieviel ihr dieser Matchgewinn bedeutete, zeigte sich bei Lisickis emotionalem On Court-Interview, als sie beinahe zu weinen begann.

Daniela HantuchovaSamantha Stosur
Samantha Stosur - Daniela Hantuchova
Diese Sandplatzsaison weist wohl den Weg, ob Stosur langfristig ganz oben in der Weltrangliste mitreden kann oder sich mit einem Platz ausserhalb der Top 10 begnügen muss. Letztes Jahr schaffte sie den Durchbruch dank dem Sieg in Charleston, dem Finale in Stuttgart und vor allem dem Finale in Roland Garros. In der aktuellen Saison waren die Resultate nicht überzeugend. In Charleston verlor sie zuletzt früh gegen Vesnina. Da ist eine riesige Streuung in den Schlägen der Australierin erkennbar. Ob sie nun angriffig oder auf Sicherheit spielen will. Die Bälle landen oft nicht dort, wo sie das gerne hätte. Deshalb entscheidet ihr Lieblingsbelag nun über das zukünftige Selbstvertrauen und das gute Gefühl. Fast bezeichnenderweise musste Stosur in Stuttgart in ihrem Matches oft über die volle Distanz gehen. Das drückt die fehlende Konstanz einerseits aus, bringt andererseits aber Spielpraxis und mehr Vertrauen.
Daniela Hantuchova ist für mich in diesem Jahr trotz Weltranglistenposition 36 gut unterwegs. Sie hat das Turnier in Pattaya City gewonnen und ist auf ein Match gesehen immer eine gefährliche Gegnerin. Gegen Stosur hat sie einige Returns direkt versenkt und so viel Druck ausgeübt. Trotz ihrer langen Karriere und 426 Matchgewinnen bei 273 Niederlagen hat die in der Woche von Stuttgart 28 Jahre alt gewordene Slowakin erst vier Turniere gewonnen. 2002 und 2007 das bedeutende Turnier in Indian Wells. Die weiteren Erfolge kamen 2007 in Linz und wie erwähnt im Februar in Pattaya City.

Andrea PetkovicAndrea PetkovicJelena Jankovic
Andrea Petkovic - Jelena Jankovic
Es ist ein Hype um Andrea Petkovic ausgebrochen. Ein Grund sind die Resultate in diesem Jahr: Finale Brisbane, Viertelfinale Australian Open dank Sieg über Sharapova, Halbfinale in Miami dank Siegen über Wozniacki und Jankovic sowie Aufstieg der deutschen Fed Cup-Mannschaft in die Weltgruppe I mit ihr als Teamleaderin. Ein anderer Grund ist ihre Person: Sie studiert Politik, schreibt Kolumnen und möchte auf dem Platz Entertainerin und nicht nur Spielerin sein. Für mich ist das mit dem "Medienprofi", als der sie sich gibt, schon fast wieder zu viel. Den Eurosport-Kommentatoren kann man bei einem Petkovic-Spiel kaum zuhören. Genau so wie es beim Schweizer Fernsehen bei manchen Lobgesängen auf Federer-Matches der Fall ist. Wenn sie alle doch so cool und abgeklärt sind, warum wird dann von Ivanovic über Hantuchova bis Petkovic bei jedem Punktgewinn so exzessiv die Faust geballt? Das ist doch nicht notwendig Mädels. Wir müssen unseren Junioren dann erst wieder erklären, dass es nicht fair ist, dem Gegner die Faust direkt ins Gesicht zu zeigen.
Bleiben wir also bei den Fakten: Ihre Schläge waren um einiges härter als diejenigen von Jankovic. Deshalb übernahm die 23-jährige Darmstädterin in der Partie mehr und mehr die Oberhand und gewann verdient gegen die Nummer 8 der Welt. Petkovic selbst steht - wie im Moment so viele, die in Stuttgart antraten - auf einem Karrierehöchststand. Bei ihr ist es Platz 19.
Am Samstag und am Sonntag hatte Petkovic je ein Zweisatzsieg im Einzel im Fed Cup in selbiger Halle erzielt. Nach den Matches beim Porsche Tennis Grand Prix von Dienstag (Dreisatzsieg gegen Paszek), Mittwoch (Dreisatzsieg gegen Jankovic) und Donnerstag (Zweisatzniederlage gegen Wozniacki) liess Petkovic keine Gelegenheit aus, zu erwähnen, wie kaputt sie ist. Das ist wohl eher in den vielen Medientermine in der Heimat und damit einer höheren psychischen Belastung begründet. Denn sportlich gesehen waren die Termine und Leistungen auf dem Platz keineswegs unmenschlich. Wenn ich mir all die starken Ergebnisse der deutschen Fed Cup-Spielerinnen beim Porsche Tennis Grand Prix ansehe, dann war das "Einspielen" am Fed Cup-Wochenende für sie alle ein riesengrosser Vorteil.

Marion BartoliKristina Barrois
Kristina Barrois - Marion Bartoli
Die Weltranglistenzwölfte Marion Bartoli spielte eine starke Saison (Finale Indian Wells, Halbfinals in Brisbane und Doha) und steht im Race (Jahreswertung 2011) sogar auf Platz 6. Doch ich rieb meine Augen, als ich das Geschehen auf dem Nebenplatz verfolgte. Die 26-jährige Französin stiess wenn immer möglich ans Netz vor, wobei dies unbeholfen wirkte. Physisch war sie nicht handicapiert, was eine Erklärung für Serve und Volley bei erstem und zweitem Aufschlag und für das Verkürzen der Punkte gewesen wäre. Aber es war wohl schlicht und einfach das Spiel von Barrois, welches Bartoli aus der Fassung gebracht hatte. Bartoli hat ihr letztes Spiel im Doppel im Jahr 2007 in Wimbledon bestritten. Von dieser Seite her hat sie also auch keine Erfahrung für das Spiel am Netz.
Barrois spielte ihr variables Spiel mit Kick-Aufschlag, Top Spin- und Slice-Schlägen sowie Netzangriffen auf für sie bisher ungekanntem Niveau. Damit rechtfertigte sie die Vergabe der Wild Card bei weitem.

 

Doppel
 1. Runde  Viertelfinale  Halbfinale
 Huber/Martinez Sanchez (1) -
 Kondratieva/Lefevre
 6:0 6:3
 Wöhr/Barrois -
 Huber/Martinez Sanchez (1)
 6:4 6:4
 
 Laine/Siegemund -
 Senoglu/Sfar
 3:6 7:6 10-7
 Diatchenko/Koryttseva -
 Laine/Siegemund
 6:0 6:2
 Stosur/Lisicki (W) -
 Diatchenko/Koryttseva
 6:2 6:4
 Diatchenko/Koryttseva -
 Uhlirova/Grandin (3)
 6:1 4:6 10-4


Liezel Huber, Maria Jose Martinez Sanchez
Die Weltranglistendritte Huber ist eine reine Doppelspezialistin, die üblicherweise mit Petrova spielt. Die Nummer 13 der Doppelweltrangliste Martinez Sanchez spielt üblicherweise mit Medina Garrigues, ist aber auch im Einzel mit Rang 33 weit vorne im Einsatz. In Stuttgart war für die topgesetzte Paarung früh Endstation.

Mariya Koryttseva, Vitalia DiatchenkoLaura Siegemund, Emma LaineLaura Siegemund, Emma LaineVitalia Diatchenko
Vitalia Diatchenko/Mariya Koryttseva - Emma Laine/Laura Siegemund
Das war eine ganz eindeutige Angelegenheit für die russisch/ukrainische Kombination. Diatchenko war zwar etwas angefressen, weil die einzigen beiden verlorenen Games des Matches bei ihrem Aufschlag entstanden.

 

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