US Open 2009, New York City

zurück zur Übersicht         Last updated: 11.06.2016

alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank zu: Flavia Pennetta, Shahar Peer, Amelie Mauresmo, Aleksandra Wozniak, Agnes Szavay, Carla Suarez Navarro, Tatjana Malek
Weitere Damen - Flavia Pennetta, Shahar Peer, Amelie Mauresmo

 

Damen Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  4. Runde  Viertelfinale
 Shahar Peer -
 Agnes Szavay (32)
 6:2 6:2
 Shahar Peer -
 Carla Suarez Navarro
 6:2 6:0
 Svetlana Kuznetsova (6) -
 Shahar Peer
 7:5 6:1
 
 Amelie Mauresmo (17) -
 Tatjana Malek
 6:3 6:4
 Aleksandra Wozniak -
 Amelie Mauresmo (17)
 6:4 6:0
 Flavia Pennetta (10) -
 Aleksandra Wozniak
 6:1 6:1
 Flavia Pennetta (10) -
 Vera Zvonareva (7)
 3:6 7:6 6:0
 Serena Williams (2) -
 Flavia Pennetta (10)
 6:4 6:3
 Flavia Pennetta (10) -
 Edina Gallovits
 6:4 6:0
 Flavia Pennetta (10) -
 Sania Mirza
 6:0 6:0

Aleksandra WozniakFlavia Pennetta
Flavia Pennetta - Aleksandra Wozniak
An den US Open spielte Pennetta ihre Matches Nummer 66 bis 70 der Saison. Nur Wozniacki hat mit 80 noch Matches mehr auf dem Konto. Wenn man wie die 27-jährige Italienerin Kurzarbeit leistet, funktioniert das aber natürlich schon. In ihren ersten drei Matches benötigte die erste Italienerin in den Top 10 der Weltrangliste im Durchschnitt nur 57 Minuten und gab lediglich zwei Games pro Partie ab. Aber Pennetta ist extrem fit und scheint jeweils auch kräftezehrende Partien problemlos zu überstehen. Ein Bestandteil ihres Erfolgs ist die Schwertsarbeit, welche sie in der Defensive verrichtet. Damit ist sie äusserst erfolgreich und kann auch schnell in den Angriff wechseln, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.

Agnes Szavay
Shahar Peer - Agnes Szavay
Wie eine 63. der Weltrangliste spielte Peer nun wahrlich nicht. Eher schon wie bei ihrer Bestplatzierung von Rang 15 im Januar 2007. Warum sie dieses Niveau in den letzten zweieinhalb Jahren nicht mehr zeigen konnte, weiss ich auch nicht. Für Szavay verlief das Match sehr enttäuschend. Ihr fehlt nun seit einem Jahr die Konstanz in ihren Auftritten. Da die Ungarin keine grossen Emotionen zeigt, ist es dann auch nicht einfach herauszufinden, was los ist. Verletzt war die 20-jährige jedenfalls nicht.

Shahar Peer
Shahar Peer - Carla Suarez Navarro
Nach 68 Minuten gegen Szavay machte die Israelin mit ihrem Power Tennis gegen Suarez Navarro in 51 Minuten noch kürzeren Prozess. In dieser Verfassung rechnete ich sogar mit einem Sieg über Kuznetsova in der nächsten Runde. Dazu hat es ihr dann aber doch nicht gereicht.

Amelie MauresmoAmelie MauresmoAmelie Mauresmo
Amelie Mauresmo - Tatjana Malek
Im Fed Cup gegen die Schweiz hatte Malek so stark serviert. Und nun begann sie mit zwei zweiten Aufschlägen von 90 km/h. Nur langsam steigerte die Deutsche während ihren ersten Aufschlagspielen die Geschwindigkeit. Doch ein durchschnittlicher erster Aufschlag mit 146 km/h und der Zweite mit 109 km/h ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Der Rückhandslice Maleks war ebenfalls nicht zwingend, da er viel zu hoch aufsprang. Erst bei 2:5 im zweiten Satz zog sie den Schlag voll durch. Da sprang der Ball auf Mauresmos Seite dann auch bissig weg. Als letztes noch Maleks Vorhand, die sie mit zu viel Topspin spielt und dadurch vom Tempo her zu wenig druckvoll ist.
Mauresmo lancierte 27 Netzangriffe, wovon sie 19 gewann (70%). Sie konnte das Spiel bestimmen und zog es vor, in den Angriff zu gehen. Als sie nach ihrem ersten Break zum 4:2 das Re-Break einstrecken musste, reagierte sie umgehend. Sie gewann von 4:3 bis 6:3 3:0 fünf Games in Folge. Das war bereits die Vorentscheidung dieser Partie.

 

Mixed Doppel
 1. Runde  2. Runde  Viertelfinale  Halbfinale  Finale
 Pennetta/Vemic -
 Kanepi/Mertinak
 3:6 6:4 10-2
 Black/Paes (2) -
 Pennetta/Vemic
 6:4 6:4
 Black/Paes (2) -
 Stubbs/Lindstedt (7)
 7:5 3:6 10-6
 Black/Paes (2)
 Hsieh/Ullyett (5)
 7:6 7:6
 Gullickson/Parrott (W) -
 Black/Paes (2)
 6:2 6:4
 Black/Paes (2) -
 Schnyder/Moodie
 6:4 3:6 11-9

Dusan Vemic, Flavia Pennetta
Cara Black/Leander Paes - Flavia Pennetta/Dusan Vemic
Black/Paes spielten sich in der Mixed-Konkurrenz bis ins Finale. Dies trotz des abgewehrten Matchballes in der ersten Runde. Dort unterlagen sie den mit einer Wild Card angetretenen Gullickson/Parrott, welche in ihrer ersten Runde sogar zwei Matchbälle hatten abwehren müssen. Die Mixed-Konkurrenz waren punkto Einzelspielerinnen schwach besetzt: Mit Pennetta nahm nur eine Top 10-Spielerin teil. Hinzu kamen mit Petrova und Schnyder zwei Top 20-Spielerinnen. Die nächsten Spielerinnen Kanepi, Kleybanova und Bammer, welche in den Top 30 klassiert sind, sind nun auch nicht gerade als Publikumsmagneten bekannt. Dass gute Einzelspieler der Herren im Mixed antreten, ist sehr ungewöhnlich. Sämtliche Herren in der Mixed-Konkurrenz waren Doppelspezialisten.

 

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