French Open 2014, Paris

zurück zur Übersicht         Last updated: 28.04.2016

Erfolgreiche Rückkehrerinnen - Bacsinszky, Paszek, Watson, Vögele

Einige Rabble-Favoritinnen haben in Paris nach einer langen Durststrecke einen grossen Schritt vorwärts gemacht.

Timea BacsinszkyMaryna Zanevska
Timea Bacsinszky (WTA 112) - Maryna Zanevska (WTA 136)   6:1 6:4
Seit den Australian Open 2011 hat sich Bacsinszky nur dank geschützter Weltanglistenposition an den US Open 2012 an einem weiteren Grand Slam-Turnier versucht. Die drei Jahre von 2011 bis 2013 wurden vor allem durch Verletzungsprobleme durchkreuzt. Ihren letzten Matchgewinn bei einem Grand Slam-Turnier hatte sie vor vier Jahren an den French Open gefeiert. Denn auf Sand ist die Lausannerin am Stärksten. Nach drei Siegen in der Qualifikation stellte Zanevska keine allzu grosse Hürde dar. Die 20-jährige Ukrainerin ist ebenfalls eine Qualifikantin und durfte nach der verlorenen ersten Runde in Wimbledon 2013 erst zum zweiten Mal an einem Grand Slam-Turnier teilnehmen.

Carla Suarez NavarroCarla Suarez NavarroTimea Bacsinszky
Carla Suarez Navarro (WTA 15) - Timea Bacsinszky (WTA 112)   7:5 1:6 6:4
Wenn man im Entscheidungssatz nicht mindestens einmal den eigenen Aufschlag hält
, dann reicht es nicht zum Sieg. Diese Erfahrung musste Bacsinszky in der umkämpften Partie gegen die spätere Viertelfinalistin Suarez Navarro machen. Zum Ende des ersten Satzes schaute Fed Cup-Kollegin Romina Oprandi vorbei (Bild 4, links oben). Die als Pyjama getarnte Sportbekleidung von Bacsinszky muss ich an dieser Stelle doch noch erwähnen.

Alison Van UytvanckTamira Paszek
Tamira Paszek (WTA 155) - Alison Van Uytvanck (WTA 93)   6:2 7:6
Zurück an der Seite von Larry Passos hat sich Paszek nach zwei aufgrund der schlechten Klassierung verpassten Grand Slams in Amerika und Australien erfolgreich durch die Qualifikation ins Hauptfeld der French Open gespielt. Dort musste sie auf die Stoppbälle, den Aufschlag und die Vorhand von Van Uytvanck acht geben, wenn diese denn den Weg ins Feld fanden. Die 20-jährige Belgierin wartet nach ihrer zweiten Grand Slam-Teilnahme nun immer noch auf einen Sieg im Hauptfeld. Paszek drückte wie gewohnt mit ihrer Rückhand und gewann ihr erstes Match in Roland Garros seit sieben Jahren!

Heather WatsonHeather WatsonHeather WatsonBarbora Zahlavova StrycovaBarbora Zahlavova Strycova
Heather Watson (WTA 92) - Barbora Zahlavova Strycova (WTA 63)   6:3 6:4
Bereits kurz vor den French Open hat sich Watson zurück in die Top 100 gespielt. Sie musste in Paris aber dennoch in die Qualifikation, welche sie gut bewältigte. So ging sie denn auch mit guten Vorzeichen in die Partie gegen Zahlavova Strycova, in der die Britin allerdings mit einigen Blackouts auffiel. Im zweiten Game liess sie einen Ball durch, obwohl dieser zehn Zentimeter vor der Grundlinie aufkam. Kurz darauf schlug sie statt einem Smash ein Luftloch, gewann denn Punkt allerdings doch noch dank schnellem Umdrehen und anschliessendem Fehler der Gegnerin. Im zweiten Satz wollte sie sich einmal zum Seitenwechsel hinsitzen, obwohl das Game noch gar nicht fertig war und einmal stand sie rechts zum Aufschlag hin, obwohl es 30:15 stand. Das sind alles unerklärliche und sehr sehr seltene Fehler. Abgesehen davon war Watson aber voll da und hatte die Partie im Griff. Zahlavova Strycova war in dieser Partie anzusehen dass Tennis manchmal ein Job wie jeder andere ist und dass es an schlechten Tagen viel mühselige Arbeit bedeutet.

Stefanie VögeleAnna-Lena FriedsamStefanie Vögele
Stefanie Vögele (WTA 71) - Anna-Lena Friedsam (WTA 108)   6:7 7:5 6:2
V
ögele befindet sich in einer schwierigen Phase. Seit drei Monaten hat sie keine Top 100-Spielerin mehr geschlagen. Da kommt eine 20-jährige Grand Slam-Debütantin wie Friedsam gerade recht, die Roland den Ausspruch „diä cha jo nüt“ und mir die Analyse „gegen die darfst Du nicht verlieren“ entlockte. Dennoch verlor die Aargauerin den ersten Satz im Tie-Break und lag im zweiten Satz mit 1:3 zurück sowie mit 3:5 zurück, als Roland lautstark „la Suisse existe“ konstatierte und die Schweiz tatsächlich noch lebte. Dank deutscher Hilfe und weichen Knie mit dem Sieg vor Augen.

 

 Damen Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  4. Runde  Viertelfinal
 Tamira Paszek (Q) -
 Alison Van Uytvanck
 6:2 7:6
 Dominika Cibulkova (9) -
 Tamira Paszek (Q)
 6:3 6:4
 
 Paula Ormaechea -
 Romina Oprandi
 7:5 6:2
 
 Timea Bacsinszky (Q) -
 Maryna Zanevska (Q)
 6:1 6:4
 Carla Suarez Navarro (14) -
 Timea Bacsinszky (Q)
 7:5 1:6 6:4
 Carla Suarez Navarro (14) -
 Taylor Townsend (W)
 6:2 6:2
 Carla Suarez Navarro (14) -
 Ajla Tomljanovic
 6:3 6:3
 Eugenie Bouchard (18) -
 Carla Suarez Navarro (14)
 7:6 2:6 7:5
 Carla Suarez Navarro (14) -
 Yuliya Beygelzimer (Q)
 7:5 7:5
 Heather Watson (Q) -
 Barbora Zahlavova Strycova
 6:3 6:4
 Simona Halep (4) -
 Heather Watson (Q)
 6:2 6:4
 
 Stefanie Vögele -
 Anna-Lena Friedsam
 6:7 7:5 6:2
 Andrea Petkovic (28) -
 Stefanie Vögele
 6:2 4:6 6:2
 

 

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