French Open 2012, Paris

zurück zur Übersicht         Last updated: 13.06.2012

Damenmatches - V. Williams, Cetkovska-Halep, Peng-Paszek

 

Wir hatten uns recht gute Matches der ersten Runde angesehen. Wenn ich mir allerdings den Turnierverlauf so ansehe, dann haben es die Spielerinnen nicht sehr weit gebracht.

Damen Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde
 Aleksandra Wozniak -
 Heidi El Tabakh (Q)
 7:5 6:2
 Aleksandra Wozniak -
 Jie Zheng (31)
 6:2 6:4
 Victoria Azarenka (1) -
 Aleksandra Wozniak
 6:4 6:4
 Jie Zheng (31) -
 Alize Cornet
 6:4 6:4
 Petra Cetkovska (24) -
 Simona Halep
 6:1 6:3
 Mathilde Johansson -
 Petra Cetkovska (24)
 7:6 6:2
 
 Venus Williams -
 Paula Ormaechea
 4:6 6:1 6:3
 Agnieszka Radwanska (3) -
 Venus Williams
 6:2 6:3
 
 Sara Errani (21) -
 Casey Dellacqua
 4:6 6:2 6:2
 
 Shahar Peer -
 Stephanie Dubois
 6:2 6:2
 Ana Ivanovic (13) -
 Shahar Peer
 6:2 6:2
 
 Shuai Peng (28) -
 Tamira Paszek
 6:4 6:3
 Shuai Peng (28) -
 Lourdes Dominguez Lino
 6:4 6:3
 Maria Sharapova (2) -
 Shuai Peng (28)
 6:2 6:1

Venus WilliamsVenus WilliamsPaula Ormaechea
Venus Williams (WTA 53) - Paula Ormaechea (WTA 120)
Seit zwei Monaten ist Williams trotz ihrer Viruserkrankung zurück im Wettkampftennis. Mit 31 Jahren ist sie erfahren genug um nur anzutreten, wenn sie auch wettbewerbsfähig und weitestgehend schmerzfrei ist. Der Plan für Wimbledon und die Olympischen Spielen könnte gut terminiert sein, falls nichts mehr dazwischen kommt. Ihr Dress gefällt mir. Nur Sharapova glänzt in Paris diesbezüglich wohl noch mehr. Mit Ormaechea bekam Williams keine Gegnerin vorgesetzt, gegen die man auf Sand glänzen konnte. Die Argentinierin spielte ein athletisches Tennis und hatte Chancen zum Sieg. Doch Venus war solide genug, um sich durchzusetzen.

Petra CetkovskaSimona HalepSimona HalepPetra Cetkovska
Petra Cetkovska (WTA 26) - Simona Halep (WTA 37)
Ich war überrascht von der blitzsauberen Leistung Cetkovskas. Sie spielte die viel druckvolleren Schläge als Halep und platzierte die Bälle sehr genau. Halep war ausser Stande selbst Gewinnschläge anzubringen. Ihr Spiel wurde neutralisiert und ausgekontert.

Shuai Peng
Shuai Peng (WTA 30) - Tamira Paszek (WTA 52)
Auf meiner Lieblingsseite auf Court 2 sahen wir das letzte Match unseres Ausflugs nach Paris. Paszek versuchte dabei ihr Glück gegen Peng. Die Österreicherin spielte ihre Schläge nicht mehr so verhalten und agierte auch nicht mehr so oft mit Slicebällen wie in Eilat. Das war schon mal eine positive Entwicklung. Sie konnte das Spiel aber zu wenig bestimmen. Peng war in der Lage selbst genau so viel Druck zu machen wie die Österreicherin. Ausserdem streute die 26-jährige Chinesin immer dann einen hohen Ball ein, wenn ihr Paszek zu sehr am Drücker war. So konnte sie den Punktverlust meist abwenden und in den Ballwechsel zurückkehren.

Aleksandra WozniakHeidi El TabakhHeidi El TabakhHeidi El Tabakh
Aleksandra Wozniak (WTA 58) - Heidi El Tabakh (WTA 186)
Wozniak hielt in diesem Duell die Zügel in der Hand und zeigte auch später bei der starken Gegenwehr gegen Azarenka, warum sie vor zwei Jahren auch schon auf Weltranglistenposition 21 gestanden war. Für El Tabakh war es die zweite Teilnahme an einem Grand Slam-Turnier, nachdem sie sich bereits vor zwei Jahren in Roland Garros ins Hauptfeld gespielt hatte. Die Gratulation am Netz fiel eher etwas unterkühlt aus, wenn man bedenkt, dass beides Kanadierinnen sind.

Jie Zheng
Jie Zheng (WTA 34)
In der zweiten Runde schlug Wozniak die Chinesin Zheng, die es dank Ausfällen gerade noch auf die Setzliste geschafft hatte.

Shahar PeerStephanie Dubois
Shahar Peer (WTA 55) - Stephanie Dubois (WTA 97)
Das Jahr verlief bisher nicht sehr erfolgreich für Peer. Da ist man froh, wenn man in der ersten Runde eines Majors eine schlagbare Gegnerin zugelost bekommt. Dubois erfüllt diese Voraussetzungen. Sie hat es in ihrer Karriere noch nie über Rang 87 hinaus geschafft. Wenn man sich um die Top 100 bewegt und deshalb wie sie im Durchschnitt nur an jedem zweiten Grand Slam-Turnier teilnehmen kann, dann sollte man alle seine Möglichkeiten ausreizen. Ich weiss, dass Bild 6 nicht sehr appetitlich aussieht. Aber es dient hier als Beweis, dass die 25-jährige nicht ihr volles Potential ausschöpft. Mit optimaler Fitness könnte sie sich vermutlich dauerhaft in den Top 100 halten. Etwas vorbildliches kann ich zur Kanadierin aber auch anmerken: Wenn man vor dem Aufschlag auf ihren Bauch achtet, sieht man wie sich dieser langsam aber stark nach innen und aussen bewegt. Das zeigt wie tief Dubois durchatmet und so ihren Puls runter und ihre Konzentrationsfähigkeit hoch bringt.

Casey Dellacqua
Casey Dellacqua (WTA 108)
Wir sahen die Australierin beim morgendlichen Einspielen. Sie in scheiterte später am Tag in der ersten Runde im Einzel an Errani. Dellacqua hatte der späteren Überraschungsfinalistin aber immerhin den ersten Satz abnehmen können.

 

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