Wimbledon 2011, London

zurück zur Übersicht         Last updated: 02.08.2011

Weitere - Hlavackova/Hradecka, Pavlyuchenkova

 

Wer sind die amtierenden Roland Garros-Siegerinnen im Damen Doppel?

Damen Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  4. Runde
 Serena Williams (7) -
 Aravane Rezai
 6:3 3:6 6:1
 Serena Williams (7) -
 Simona Halep
 3:6 6:2 6:1
 Serena Williams (7) -
 Maria Kirilenko (26)
 6:3 6:2
 Marion Bartoli (9) -
 Serena Williams (7)
 6:3 7:6
 Pauline Parmentier -
 Sorana Cirstea
 6:1 6:3
 Ksenia Pervak -
 Pauline Parmentier
 6:2 1:6 6:3
 
 Anastasia Pavlyuchenkova (14) -
 Lesia Tsurenko (Q)
 6:4 7:6
 Nadia Petrova -
 Anastasia Pavlyuchenkova (14)
 6:3 6:3
 

Damen Doppel
 1. Runde  2. Runde
 Martinez Sanchez/Medina Garrigues (11) -
 Arvidsson/Klepac
 6:4 6:1
 Dushevina/Makarova -
 Martinez Sanchez/Medina Garrigues (11)
 6:3 6:4
 Jans/Rosolska -
 Hlavackova/Hradecka (7)
 6:2 1:6 6:4
 Tanasugarn/Erakovic (L) -
 Jans/Rosolska
 3:6 6:2 6:3
 Poutchek/Koryttseva -
 Cornet/Rezai
 6:3 6:2
 Zheng/Peng (8) -
 Poutchek/Koryttseva
 6:3 6:7 6:0


Klaudia Jans/Alicja Rosolska - Andrea Hlavackova/Lucie Hradecka
Hlavackova/Hradecka sind die amtierenden Roland Garros-Siegerinnen im Damen Doppel. Manchmal blieben beide Tschechinnen hinten an der Grundlinie. Diese Taktik funktioniert auf Rasen wohl nicht so gut wie auf Sand. Hlavackova/Hradecka unterlagen ihren polnischen Gegnerinnen. 


Anastasia Pavlyuchenkova - Lesia Tsurenko
Pavlyuchenkova offenbarte, dass sie auf Rasen Probleme mit dem Timing hat. Die Russin hat die viel härteren Schläge als ihre Gegnerin und hätte auf allen anderen Belägen höher gewonnen. Tsurenko mit dem faszinierenden Augenaufschlag (Bild 5) hatte die ersten beiden Games der Partie gewonnen. Dennoch war schnell abzusehen, dass sich Pavlyuchenkova ohne zu glänzen durchsetzen würde. Die Ukrainerin Tsurenko spielt für mich leider nur 0815-Tennis. Passend dazu hat sie ihre schönen brauen Haare blond gefärbt, womit sie erstens nicht mehr so gut aussieht und zweitens noch mehr in die 0815-Sparte der WTA-Tour fällt. Das einzige was bei Pavlyuchenkova 0815 ist, ist ihr Tattoo auf der Innenseite der linken Hand (Bild 4). Körperbemalungen sind total In bei den Tennisdamen.


Pauline Parmentier - Sorana Cirstea
Der Erfolg auf Rasen bleibt für Cirstea weiterhin aus. Mit Parmentier traf sie zwar auf eine Spielerin, die ebenfalls am liebsten auf Sand spielt. Dennoch hatte die 21-jährige Rumänin keine Chance. Ihre schlechtesten Daten aus der Matchstatistik sind 7 Gewinnschläge bei 27 unerzwungenen Fehlern sowie ein gewonnener Punkt aus sechs Netzangriffen. Der Mann mit den langen Haaren auf Bild 2 ist übrigens der französische Fed Cup-Captain Nicolas Escude.


Tatiana Poutchek/Mariya Koryttseva - Alize Cornet/Aravane Rezai
Den Auftritt gegen Poutchek/Koryttseva hätten sich Cornet/Rezai sparen können. Die Französinnen standen recht verloren auf dem Platz.


Serena Williams - Aravane Rezai
Dass Rezai stark servieren und draufhauen kann ist keine Neuigkeit. Doch auch ihr fehlt es in einer schwachen Saison an Konstanz. Sie hatte auch einen dieser ungeliebten Tennisväter an ihrer Seite, von dem sie sich in diesem Jahr abgekapselt hat. Das ist keine einfache Situation für die iranisch-stämmige Französin, deren Spiel auf Sand grundsätzlich noch etwas besser funktioniert als auf Rasen. Im zweiten Satz hatte Rezai aber alles getroffen.
Für Williams war es nach dem Dreisatzsieg über Pironkova und der Dreisatzniederlage gegen Zvonareva letzte Woche in Eastbourne erst die dritte Partie nach einer Tennisabsenz seit letztem Wimbledon. Ein durch eine Glasscherbe zerschnittener Fuss und eine Lungenembolie waren die Gründe für ihre Abwesenheit gewesen. Nach dem verlorenen zweiten Satz stellte sich die Frage, ob Williams die Fitness für einen dritten Satz haben würde. Die 29-jährige konnte sich beweisen und profitierte gleichzeitig von der höheren Fehlerquote ihrer Gegnerin.
Dass Publikum hatte sich klar auf die Seite der Aussenseiterin Rezai gestellt. Das fand ich aussergewöhnlich, denn irgendwie war Williams nach ihrer langen Absenz ja auch eine Aussenseiterin an diesem Turnier. Als Siegerin der letzten zwei Jahre hätte sie schon mehr Respekt und nicht bloss Schadenfreude verdient gehabt. Nach dem Sieg flossen bei ihr im Interview die Tränen. Sie habe ein Desasterjahr gehabt und sei so froh, in Wimbledon antreten zu können und hier ihr Match gewonnen zu haben. Bei ihr muss man immer abwägen, ob etwas gespielt ist oder nicht. Aber in diesem Fall nehme ich ihr die Gefühlsachterbahn ab. Das hob sie in der Gunst des Publikums natürlich wieder umgehend.


Maria Jose Martinez Sanchez/Anabel Medina Garrigues
Die hier beim Training beobachteten Spanierinnen verabschiedeten sich bereits in der zweiten Runde aus der Doppelkonkurrenz. Das ist insofern überraschend, da Medina Garrigues eine 17-fache und Martinez Sanchez eine 14-fache Siegerin eines WTA-Doppelturniers ist. Erstgenannte hat zweimal Roland Garros und letztere die WTA Championships gewonnen. Im Einzel konnte Martinez Sanchez mit dem Erstrundensieg über Jankovic einen vielbeachteten Erfolg vermelden.

Herren Einzel
 1. Runde  2. Runde
 Igor Andreev -
 Teymuraz Gabashvili
 6:4 7:6 6:7 4:6 6:3
 Bernard Tomic (Q) -
 Igor Andreev
 4:6 5:7 6:3 6:4 6:1


Igor Andreev
Das berühmteste am 27-jährigen Russen ist, dass er mit seiner 24-jährigen Landsfrau Maria Kirilenko verlobt ist. Ausserdem hat er in seiner Karriere drei ATP-Turniere gewonnen. Allesamt im Jahr 2005.

 

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