Wimbledon 2010, London

zurück zur Übersicht         Last updated: 31.07.2010

alle Berichte aus der Rabble-Tennisdatenbank zu: Andy Murray, Jarkko Nieminen, Gilles Simon
Die Queen lässt sich blicken - Andy Murray

 

Zum ersten Mal seit 1977 kam die Queen wieder nach Wimbledon. Damals stand eine Britin im Finale. Virginia Wade (Bild 1, violettes Kleid eine Reihe über der Queen), die das Turnier dann auch gewann. Weitere Tennisprominenz in der zweiten Reihe links neben Wade sind der vierfache Halbfinalist Tim Henman, Angela Barrett (Siegerin 1961) und Ann Jones (Siegerin 1969). Schafft es ein Brite oder eine Britin ins Finale, würde die Queen erneut kommen. Knapp verpasst. Andy Murray scheiterte auch dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale.

Herren Einzel
 1. Runde  2. Runde  3. Runde  4. Runde  Viertelfinal  Halbfinal
 Gilles Simon (26) -
 Guillermo Alcaide (Q)
 6:3 6:4 7:6
 Gilles Simon (26) -
 Illya Marchenko
 w.o.
 Andy Murray (4) -
 Gilles Simon (26)
 6:1 6:4 6:4
 Andy Murray (4) -
 Sam Querrey (18)
 7:5 6:3 6:4
 Andy Murray (4) -
 Jo-Wilfried Tsonga (10)
 6:7 7:6 6:2 6:2
 Rafael Nadal (2) -
 Andy Murray (4)
 6:4 7:6 6:4
 Jarkko Nieminen -
 Stefan Koubek (L)
 6:4 7:6 5:7 6:2
 Andy Murray (4) -
 Jarkko Nieminen
 6:3 6:4 6:2
 Andy Murray (4) -
 Jan Hajek
 7:5 6:1 6:2

Andy Murray, Jarkko NieminenJarkko Nieminen
Andy Murray - Jarkko Nieminen
Die Queen tat keinen Wank, obwohl alle Personen um sie herum applaudierten. Während eines Satzes sass sie regungslos da. Nur in der Pause zwischen den Sätzen plauderte sie mit dem Clubpräsidenten neben ihr. Ganz zum Ende des Matches spendete sie doch noch Applaus. Mehr als das Murray-Match sah sie sich aber nicht an. Die beiden Spieler verbeugten sich vor Betreten des Platzes (Bild 2) und vor Verlassen wie vorgeschrieben. Ins Auge fällt, dass Rechtshänder Murray und Linkshänder Nieminen dies unterschiedlich taten. Natürlich auch mit dabei Murrays Comeback-Freundin Kim Sears und Mutter Judy Murray (Bild 6).


Andy Murray - Gilles Simon
Mir gefällt das Spiel von Murray nicht mehr so gut wie früher. Er spielt so defensiv. Wartet ab und wartet ab, bis er kontern kann. Anstelle bei guten Gelegenheiten ans Netz vorzugehen, spielt er Stoppbälle. Das auf Rasen. Aber er hat ein gutes Händchen, um dies zu tun. Ich frage mich einfach, ob er nicht auch in der Lage wäre, mit offensiverem Spiel mindestens so erfolgreich zu sein.

 

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