USA Florida 2010

zurück zur Übersicht         Last updated: 30.12.2010

Florida Keys - 22.-23. Dezember 2010

 

Selbst die Fahrt durch die Florida Keys bis nach Key West ist anstrengend und nicht einfach ein Genuss. Die Brücken haben mir gefallen. Ansonsten waren da links und rechts aber immer Büsche und Bäume zu sehen. Dabei hätte ich doch schöne, lange Sandstände erwartet.


Robbie's Marina / Anne's Beach / Smathers Beach
Das auf Bild 2 sind übrigens sehr grosse Fische, die es in Robbie's Marina zu sehen gibt. Das auf Bild 5 ist mein Ford Mustang. Ein gewisses Mietwagenvergnügen muss sein.


Seven Mile Bridges
Sieben Meilen sind zwar lang, aber die Brücke ist doch relativ unspektakulär. Das Meer scheint mir nicht sehr tief zu sein und trotz Hurricanes muss sie klimatisch gesehen nicht viele Widrigkeiten überstehen. Die Confederation Bridge hat da weitaus einen härteren Winter zu überstehen.


Southernmost Point, Key West
Key West ist sehr touristisch, was mir für einen Tag aber durchaus gefiel. Am südlichsten Punkt der USA wird so ziemlich alles in der Nähe dem Zusatz "southernmost" betitelt. Das Hotel. Das Restaurant. Auf Bild 1 ist der Southernmost Point der USA zu sehen. Die Leute stehen Schlange, um sich dort ablichten zu lassen. Ich liess mir den Spass nicht nehmen und habe gleich nebenan den Southernmost Garbage Bin der USA fotografiert. Er ist auf Bild 2 zu bewundern.


Mallory Square, Key West
Menschenmassen drängen sich auf den Mallory Square, um den Sonnenuntergang zu erleben. Die Strassenkünstler stehen ebenfalls bereit.


Bahia Honda Rail Bridge
Am besten an den Florida Keys hat mir die Bahia Honda Rail Bridge gefallen. Eine Eisenbahn gibt es hier schon lange nicht mehr. Deshalb verfällt die Brücke und deren Enden wurden gekappt. Irgendwie ist dieser Prozess auch in einer Art ein Naturschauspiel und eine Touristenattraktion. Allerdings hätte es hier sicherlich auch eine umweltfreundlichere Lösung gegeben.

Zu Weihnachten hat sich die Presseabteilung des BP-Konzerns noch etwas "Nettes" überlegt: Da war in diesem Jahr die Öl-Katastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Zweimal hörte ich den Spot am Radio. Ein Fischer erzählte in tiefstem Fischermannsbrabbeln von seinem Leben. Er sei in der siebten Generation Fischer und übe diesen Beruf bereits dreissig Jahre lang aus. Er sei schockiert gewesen, als er zum ersten Mal von der Katastrophe gehört habe. BP hätte die Verunreinigungen gesäubert und ihm seine Ertragsausfälle erstattet. BP habe Fehler gemacht, aber sie seien für ihre Verpflichtungen eingestanden. BP habe ihn gebeten, seine Geschichte zu erzählen. Er rufe die Leute dazu auf, an den Golf von Mexiko zu kommen und sich selbst eine Bild zu machen. Es sei die Zeit gekommen, wieder Fische und Meeresfrüchte aus dem Golf von Mexiko zu kaufen.

 

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