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zurück zur Übersicht         Last updated: 11.08.2008

Seattle WA     20. Juli 2008

 


Seattle Downtown, Pike Place
Sich eine Stadt am Sonntag anzusehen, bietet immer einen zusätzlichen Charme. Vor allem im Sommer ist immer irgendwo ein Volksfest zu finden. Der Markt am Pike Place (Bilder 6-9) ist eine Touristenattraktion, egal ob an Sonn- oder Wochentagen. Am meisten Leute versammelten sich um den Fischstand, wo sich die Verkäufer die Fische showmässig zuwarfen.
Mit dem Pike Place hatte ich endlich ein Plätzchen gefunden, von wo aus man eine zufriedenstellende Aussicht auf die Waterfront hatte. Auch wenn wie erwähnt ein Stockwerk tiefer noch die Strasse zwischen dem Pazifik liegt.


Seattle Center, Space Needle
Mit dem Markenzeichen Seattle's im Blick, kam erstmals dieses künstlerische Flair auf, das ich an Städten so mag. Ich bin nicht derjenige, der in Museen rennt. Aber "eine schöne Stadt" drückt für mich Lebensfreude und -qualität aus. Von der bemalten Hauswand (Bild 1) über den Olympic Sculpture Park (Bild 4) ging ich zum Seattle Center, in dem auch das Space Needle steht.

Von der Aussichtsplattform des Space Needle bietet folgender Anblick.


Seattle Center, Experience Music Project
Im Park des Seattle Center gab es an diesem Sonntag Gratiskonzerte auf verschiedenen Bühnen. Ich besuchte das Experience Music Center (Bilder 1-4), dass schon von aussen ein Blickfang ist. Darin konnte man viel Geschichtsträchtiges bestaunen und nachlesen und in einem interaktiven Teil auch selber Musik machen. Sogar die Toilette war stylish. Seattle verbinden Musikfans automatisch mit den 90er-Jahren, der Stilrichtung Grunge und deren Aushängeschild Nirvana mit Leadsänger Kurt Cobain.
Die knapp 600'000 Einwohner zählende Stadt bietet ein Multikulti-Gemisch. Von weiss, gelb, rot bis schwarz finden hier alle Ethnien der Welt zusammen. Aber schräge Leute gibt es einige. Vor allem auch von den Strassenmusikern versuchte jeder mit noch ausgefallenerer Musik und Instrumenten zu punkten. Der Vergleich mit dem Klischee San Francisco lässt mich nicht los. Da haben sich wohl noch einige Hippies ins neue Millenium gerettet.

Bereits am späteren Nachmittag nahm ich nach nur 24 Stunden Aufenthalt in Seattle den Bus nach Vancouver.

 

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