USA Nordwesten & Kanada

zurück zur Übersicht         Last updated: 03.08.2008

Custer SD - Custer State Park - Crazy Horse Memorial - Jackson WY     730km,  13h,  13. Juli 2008

 


Custer State Park - Needles Highway
Man hätte schon fast meinen können, der Needles Highway heisse so, weil er durchwegs durch einen dichten Wald von Nadelbäumen führt. Als dann aber endlich die felsigen Nadelspitzen auftauchten, war dann auch der letzte Zweifel ausgeräumt. Noch besser als die Needles hat mir aber der idyllisch gelegene Sylvan Lake gefallen.


Crazy Horse Memorial
Als Gegenstück zu den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore wird nur unweit davon ein Denkmal für den Indianerhäuptling Crazy Horse erstellt. Dieses ist allerdings nicht staatlich finanziert. Etwas teurer als die nationalen Monumente ist der Eintritt und vom Visitor Center aus sieht man das Gesicht nur von der Seite. Mit ausgedienten Schulbussen kann man sich dann aber zum Fuss des Berges fahren lassen, an dem acht Leute an der Fertigstellung arbeiten. Optimistisch gesehen könnten der Indianer inklusive Pferd in etwa 25 Jahren fertiggestellt sein. Die Technik verbessert sich mit fortschreitender Dauer natürlich. So wurden die Gesichtszüge mit Lasertechnik erstellt, was man insbesondere der Augenpartie ansieht.


Wright WY
Tag 3 war eigentlich als reiner Transfertag gedacht gewesen, um von den Black Hills in South Dakota bis zum südlichen Eingang des Grand Teton National Park zu gelangen. Da ich tags zuvor aber zusätzlich den Wildlife-Loop durchquert hatte, musste ich den Needles Highway und das Crazy Horse Memorial auf den nächsten Morgen verschieben. Wieder zurück in Custer um 12:30 Uhr, sagte mir mein Navigationssystem eine Ankunft in Jackson um 23:00 Uhr voraus. Doch etwas beunruhigend... Lieber eine autofreie, 65 mph schnelle, direkte Strasse befahren, als sich auf dem stark befahrenen, längeren 75 mph-Highway herumschlagen. Das war meine Devise. So traf ich dann immerhin um 22:00 an meinem Zielort ein.
Etwas ausserhalb von Custer kam ich an einem dieser grossflächigen Gebiete mit abgestorbenen Bäumen vorbei. Die gab es auf meiner ganzen Reise durch die USA zu sehen. Feuer, Waldsterben, keiner räumt sie weg, fragt mich nicht, ich weiss es nicht.
In Wright, einem Ort im Nirgendwo, kam ich an einer beeindruckenden Kohlefabrik vorbei. Ich glaube zumindest, es war Kohle. Jedenfalls ist dies einer der Orte, wo die kilometerlangen Güterwagons beladen werden. In der Ortschaft Wright bot die Tankstelle Benzin für 3,89 Dollar pro Gallone an, was mindestens 30 Cents unter dem "normalen" Preis lag.


Grand Teton National Park
Der
Weg nach Jackson WY führte mich bereits etwas durch den Grand Teton. Die Dämmerung brachte ganze Herden von Elchen oder Rentieren hervor. Den Unterschied kenne ich bis heute noch nicht. ;-)
In Jackson angekommen musste ich in meinem Zimmer sofort die Klimaanlage abstellen. Kurz darauf begann ich sogar zu heizen, da ich mir wie in einem Kühlschrank vorkam.

 

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