Curling Europameisterschaft 2017, St. Gallen

zurück zur Hauptseite         Last updated: 10.03.2018

25. November 2017


Berg TG - St. Gallen
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Lerchenfeld
Um eine Stunde vertan in der Planung.
Man sieht das Spiel überraschend gut von der Tribüne aus. Wer im Haus besser liegt ist schwieriger zu sehen. Aber die Zuschauer schauten das via Mobiltelefon im Live Score oder im TV nach. Dafür sieht man die Wege der Steine besser und die Steine als Garden, welche im TV oft nicht mehr im Winkel der Kamera drin sind.
Einige Fans mit dabei aus Schottland und Schweden.

Anna Sloan, Lauren GrayAnna Sloan, Lauren Gray, Vicki AdamsLauren Gray, Vicki AdamsLauren Gray, Vicki Adams, Eve MuirheadLauren Gray, Eve Muirhead, Vicki AdamsAgnes Knochenhauer, Sara McManus, Sofia MabergsAnna Hasselborg, Sofia MabergsAgnes Knochenhauer, Anna Hasselborg, Sofia MabergsAnna Hasselborg, Agnes Knochenhauer, Sofia MabergsAnna Hasselborg
Final Damen
SCO für meine Begriffe recht defensiv. Haben SWE alles abgegraben und waren zum Schluss des Ends auch immer voll da. Hasselborg mit einer sehr langen Routine bevor sie einen Stein spielt. Deutet etwas auf ein fragiles Nervenkleid in.
Teamzusammensetzungen:
Skip: Eve Muirhead, Third: Anna Sloan, Second: Vicki Adams, Lead: Lauren Gray, Alternate: Kelly Schafer.
Skip: Anna Hasselborg, Third: Sara McManus, Second: Agnes Knochenhauer, Lead: Sofia Mabergs, Alternate: Jennie Wåhlin.

Eve Muirhead, Anna Sloan, Sara McManusAgnes Knochenhauer, Sofia Mabergs, Anna Hasselborg, Eve MuirheadEve Muirhead, Anna Sloan, Vicki Adams, Lauren GrayEve Muirhead, Anna Sloan, Vicki Adams, Lauren Gray
Siegerehrung Final Damen
Letzter Stein hätte auf gelb gehen müssen (Bild 2), damit beide gelben Steine Shot liegen bleiben würden und der 5:5 Ausgleich fallen würde. Doch der Stein lief knapp rechts vorbei durch das Haus. Es war ohnehin ein sehr schwieriger Stein. Viel einfach wäre da der Matchstein im Vorjahr im EM Final gegen Russland gewesen, als der Stein von Anna Hasselborg nur ins Haus gemusst hätte, aber an einer Garde anhängte. Ein richtiger Tiefschlag für Hasselborg.
Gruppenpase Frauen und Herren war Endstand je Schweden, Schweiz und Schottland. Im Halbfinal verlor die Schweiz jeweils gegen Schottland (trotz Sieg Damen in Gruppenphase. Herren?). Schweizer Herren um Skip Peter de Cruz mit Fourth Benoit Schwarz holten Bronze, Damen um Silvana Tirinzoni gar keine Medaille.

Nachtrag Februar 2018: An den Olympischen Spielen in Pyeonchang 2018 konnte Hasselborg ihre sich anbahnendes Verliererimage goldig abstreifen indem sie im Halbfinal Revanche an den Schottinnen (bzw. den Britinnen) um Eve Muirhead nahm und im Final die überraschenden Gastgeberinnen aus Südkorea klar besiegte. Muirhead wurde im Bronzespiel unter Wert geschlagen und verlor gegen Japan.


St. Gallen - Berg TG
Final Herren am TV. Auch Schweden-Schottland. SWE lange vorne, dann holte SCO auf und unverhofft kam Spannung auf. SWE gewann doch. Herren athletisch. Kriegen durch Wischen stärkere Kurven hin.
Letzter WM-Platz wurde noch ermittelt zwischen Dänemark (A 8.) und Finnland (B 1.). Best-of-3, Dänemark gewann.

 

 Curling EM Damen Halbfinal & Final
 Halbfinal  Final
 Schweden (1) -
 Italien (4)
 7:3
 Gold:
 Schottland (3) -
 Schweden (1)
 6:3

 Bronze:
 Italien (4) -
 Schweiz (2)
 7:6
 Schottland (3) -
 Schweiz (2)
 5:7

 

 Curling EM Damen Vorrunde
 Rang  Mannschaft  Athleten  Siege  vs SWE  vs SUI  vs SCO  vs ITA  vs RUS  vs GER  vs CZE  vs DEN  vs TUR  vs HUN
 1.  Schweden  Anna Hasselborg (S)
 Sara McManus
 Agnes Knochenhauer
 Sofia Mabergs
 Jennie Waahlin
 9  -  8:6  5:2  9:2  6:5  8:2  9:4  8:1  7:1  13:1
 2.  Schweiz  Silvana Tirinzoni (S)
 Manuela Sigrist
 Esther Neuenschwander
 Marlene Albrecht
 Jenny Perret
 7   6:8  -  9:7  9:6  8:7  8:5  5:6  9:4  8:3  8:6
 3.  Schottland  Eve Muirhead (S)
 Anna Sloan
 Vicki Adams
 Lauren Gray
 Kelly Schafer
 7   2:5  7:9  -  8:1  8:7  8:5  8:4  6:1  8:3  9:3
 4.  Italien  Diana Gaspari (S)
 Veronica Zappone
 Stefania Constantini
 Angela Romei
 Chiara Olivieri
 5  2:9  6:9  1:8  -  9:8  4:9  6:3  6:5  9:6  8:5
 5.  Russland  Anna Sidorova (S)
 Margarita Fomina
 Alexandra Raeva
 Nkeiruka Ezekh
 Alina Kovaleva
 4   5:6  7:8  7:8  8:9  -  5:3  8:2  12:2  6:7  8:3
 6.  Deutschland  Daniela Jentsch (S)
 Josephine Obermann
 Analena Jentsch
 Pia-Lisa Schöll
 Emira Abbes
 3  2:8  5:8  5:8  9:4  3:5  -  5:9  15:7  7:6  10:12
 7.  Tschechien  Anna Kubeskova (S)
 Alzbeta Baudysova
 Tereza Pliskova
 Klara Svatonova
 Ezhen Kolcevskaia
 3  4:9  6:5  4:8  3:6  2:8  9:5  -  3:6  8:7  7:8
 8.  Dänemark  Madeleine Dupont (S)
 Denise Dupont
 Julie Hoegh
 Mathilde Halse
 Lina Almind Knudsen
 3  1:8  4:9  1:6  5:6  2:12  7:15  6:3  -  8:7  6:4
 9.  Türkei  Dilsat Yildiz (S)
 Oznur Polat
 Semiha Konuksever
 Ayse Gozutok
 2  1:7  3:8  3:8  6:9  7:6  6:7  7:8  7:8  -  12:5
 10.  Ungarn  Dorottya Palancsa (S)
 Henrietta Miklai
 Nikolett Sandor
 Vera Kalocsai
 Dorottya Micheller
 2  1:13  6:8  3:9  5:8  3:8  12:10  8:7  4:6  5:12  -

Schweden, Schweiz, Schottland und Italien sind für die Halbfinals qualifiziert.
Die Türkei und Ungarn steigen in die Europa/Afrika-Zone II ab.

 

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